Trabzonspor

Nach 3:3-Heimremis – Trabzonspor-Coach Avci: „Sind auf einem sehr guten Weg!“


Trotz Chancenplus, einer überlegenen Vorstellung und einer tollen Fankulisse im Rücken reichte es am Donnerstagabend in der UEFA Europa Conference League-Qualifikation nur zu einem 3:3 für Trabzonspor (zum Spielbericht). In der Rückwärtsbewegung waren die Defizite zu erkennen, die der norwegische Vertreter Molde FK eiskalt zu bestrafen wusste. Coach Abdullah Avci war sich im Anschluss zur Partie dessen bewusst: „Es gibt noch kleine Details bezüglich der Abwehr. Aber diese werden wir auch noch in den Griff bekommen. Unsere Analysen zu diesem Thema laufen bereits auf Hochtouren.“ Nichtsdestotrotz hatte Anastasios Bakasetas in der fünften Minute der Nachspielzeit den Matchball auf dem Fuß. Allerdings scheiterte der eigentlich gut aufgelegte Grieche vom Punkt, indem er das Spielgerät an den Pfosten knallte. Nach Spielende nahm ihn sein Übungsleiter in Schutz und gab ihm Rückendeckung: „Er hat heute alles gegeben. Bakasetas sollte nicht trauern. Er hat heute finale Pässe gespielt und wirklich alles gemacht. Dies gehört nun mal auch zum Fußball dazu.“

Trabzonspor-Coach Avci: „Sind auf einem sehr guten Weg“

Der 58-jährige Cheftrainer der Bordeauxrot-Blauen gab zu erkennen, dass er trotz des Remis sehr zufrieden mit seinen Schützlingen ist: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Diese Message hat unser Team heute gegeben. Insbesondere zwischen der 45. und 60. Minute. Die Jungs waren heute einfach klasse. Ich denke, dass auch die Trabzonspor-Fans glücklich sind. Ich danke all meinen Spielern. Wir werden wirklich tolle Dinge auf die Beine stellen. Es gibt viel was wir heute mitnehmen können. Es war zudem unser erstes Pflichtspiel. Der Gegner machte bereits sein 19. Pflichtspiel. Viele Chancen kreiert, gute Standards ausgeführt und uns mit dem Ball gut angestellt. Der Gegner hatte vier gute Übergangssituationen und hat dreimal getroffen. So etwas kommt nicht immer vor.“

Molde-Coach Moe: „Fahren sehr glücklich nach Hause“

Mit viel Glück und reichlich viel Zielwasser gelang dem Tabellenführer der norwegischen Eliteserien ein wichtiges 3:3 im Medical Park-Stadion von Trabzon. Chefcoach Erling Moe verriet in der anschließenden Pressekonferenz, dass die Heimmannschaft das klar bessere Team war. „Trabzonspor war viel am Ball und kam so zu vielen Torraumszenen. Wir haben wiederum unsere Chancen sehr gut genutzt und dieses Ergebnis erzielt. Dementsprechend fahren wir sehr glücklich und zufrieden nach Hause“, so der 51-jährige Übungsleiter.

Spielerstimmen

Vitor Hugo (IV, Trabzonspor): „Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt. Unser Gegner hat viele Spiele in der eigenen Liga gespielt und ist im Rhythmus. Für uns war es wiederum unser erstes Pflichtspiel. Wir waren die Mannschaft, die das Spiel dominierte. Wir haben Tore geschossen und danach untypische Fehler gemacht. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass wir ein gutes Spiel hingelegt haben. Solche Fehler dürfen uns in diesen Spielen allerdings nicht unterlaufen. Obwohl uns das Ergebnis nicht zufriedenstellt, verlassen wir den Platz erhobenen Hauptes. Ich hatte die Gelegenheit, die Fans zum ersten Mal zu treffen. Ich wünschte, sie könnten alle hier sein. Trotzdem ist es schön, wenn das Stadion halb voll ist. Sie standen immer hinter uns. Mit ihnen spielen zu können war eine sehr wichtige Erfahrung. Ich hoffe, dass wir sie mit den Siegen, die wir während der Saison holen, glücklich machen werden.“

Anthony Nwakaeme (LA, Trabzonspor): „Dies ist nicht das, was wir wollten. Aber ich möchte meinen Teamkollegen trotzdem gratulieren. Wir bereiten uns jetzt auf das nächste Spiel vor. Wir sind eine Mannschaft, die sowohl vorne als auch hinten mit guten Spielern besetzt ist. Aufgrund der großen technischen Fähigkeiten meiner Teamkollegen tun wir uns vorne leichter und kreieren so mehr Torchancen. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Unser Ziel ist einfach weiterzumachen und unseren Weg zu gehen.“





Vorheriger Beitrag

Arijanet Muric kommt: Adana Demirspor holt Keeper von Manchester City

Nächster Beitrag

Sivasspor-Trainer Calimbay nach Sieg in Georgien: "Batumi ist auswärts stärker!"

Keine Kommentare

Schreibe ein Kommentar