Türkischer Fußball

Serdar Dayat wird neuer Trainer von Türkgücü München

Nach der Entlassung von Chefcoach Alexander Schmidt hat der deutsche Drittligist Türkgücü München mit Serdar Dayat einen Nachfolger präsentiert. Der 51-jährige Türke unterschrieb bei den Bayern zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende. Dayat machte sich als Trainer vor allem einen Namen in der Türkei, wie der Geschäftsführer des Münchner Klubs, Max Kothny, auf der Homepage betonte: „Mit Serdar Dayat haben wir den Coach gefunden, der unser seit Jahren harmonierendes Trainergespann bestmöglich leiten kann. Andreas Pummer, Alper Kayabunar und Michael Hofmann können auf seinen Erfahrungsschatz als Fußballlehrer zurückgreifen. Serdar Dayat hat gemeinsam mit den Co-Trainern bereits die Planung für die restlichen Saisonspiele in Angriff genommen. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch die intensive und kollegiale Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams sportliche Erfolge feiern können.“

Dayat freut sich auf Projekt Türkgücü

Auch der gebürtig in Istanbul geborene Dayat selbst freut sich auf die spannende Aufgabe München: „Ich freue mich, in meiner Heimat München als Trainer arbeiten zu können. Ich bin seit vielen Jahren dem Verein verbunden, da ich in der Jugend bereits für Türkgücü München gespielt habe. Die Mannschaft hat ein sehr großes Potenzial. Der Kader ist bestückt mit jungen, talentierten, aber auch erfahrenen, gestandenen Spielern. Jetzt geht es darum, das Potenzial der Mannschaft bestmöglich auf den Platz zu bringen.“

Dayat blickt auf diverse Chef- und Co-Trainerstationen in der Türkei zurück, so bei Denizlispor, Manisaspor, Kasimpasa, Genclerbirligi und Samsunspor. Daneben war er tätig für den FK Etar aus Bulgarien und bei Vitesse Arnheim in den Niederlanden. Zuletzt war Dayat beim türkischen Spitzenklub Fenerbahce als Koordinator der Nachwuchsakademie aktiv. Interimstrainer Andreas Pummer wird dem Verein indes an der Seite Dayats als Assistenzcoach erhalten bleiben.

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