Süper Lig

Rizespor-Keeper Gökhan Akkan: „Buffon ist mein Vorbild“

Caykur Rizespors Torhüter Gökhan Akkan hat in der vergangenen Saison mit starken Vorstellungen auf sich aufmerksam gemacht. Nun will der Goalie den nächsten Schritt gehen. Zweifelsfrei gehört Akkan, der gebürtig aus Yozgat stammt, zu den talentiertesten und beständigsten Torhütern der Türkei in den vergangenen zwei Jahren. Mit 24 befindet sich der Schlussmann zudem noch im besten Alter, um viele weitere Jahre auf hohem Niveau zu spielen.

„Mit Okan Buruk ging es bergauf“

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur “DHA” erläuterte der Rize-Tormann seine kommenden Ziele, blickte aber auch auf die hinter ihm liegende Saison zurück: „Die Hinrunde in der letzten Saison haben wir mit lediglich zwölf Zählern abgeschlossen. Etwas, was keiner von uns auch nur annähernd so gewollt oder erwartet hat. Mit der Ankunft von unserem neuen Trainer Okan Buruk haben wir frischen Wind gespürt. Er hat uns motiviert und klargemacht, wie wir aus dem Loch wieder rauskommen. Wir haben hart gearbeitet und sich glücklich, dass wir den Abstieg abgewendet haben.“

Gute Vorsätze für neue Saison

In der neuen Saison soll es von Anfang an besser laufen: „Als Torhüter steht man oft vor undankbaren Situationen. Es kann jederzeit mal ein Fehler passieren. Aber diesen Luxus haben wir nicht. Dagegen kann eine wichtige Parade von mir das gesamte Team neu beflügeln. Wir haben unsere Lehren aus der letzten Saison gezogen. Mit den neuen Spielern, die zum Team stoßen, müssen wir unser Wissen anwenden und kontrolliert auftreten. Denn wir wollen, dass es diese Saison noch ein Stück weiter nach vorne für uns geht.“

„Vedat Muriqi wird bei Fenerbahce erfolgreich sein“

Akkan war sich zudem sicher, dass sein ehemaliger Teamkollege Vedat Muriqi bei Fenerbahce erfolgreich sein wird: „Vedat war einer meiner engsten Freude im Team. Wir hatten ein besonderes Verhältnis. Er hat eine großartige Saison gespielt. Er ist zu einem großen Klub gewechselt, so wie er es verdient. Natürlich hätten wir ihn gerne weiter bei uns gesehen. Er ist ein wahrer Kämpfer und hat einen tollen Charakter. Er kann bei jedem großen Verein erfolgreich sein. Daran habe ich immer geglaubt. Nun ist es eben Fenerbahce.“

Hegt Milli Takim-Träume: Gökhan Akkan

Ziel: Stammspieler der Nationalelf werden

Die türkische Nationalmannschaft sei ein dauerhaftes Ziel für den Torwart: „Mit Senol Günes’ Amtsantritt hat die Nationalelf wieder begonnen, zu gewinnen. Wir haben Weltmeister Frankreich geschlagen. Das Team beginnt durch die Siege wieder an sich zu glauben. Von der Erfahrung von Trainer Günes können alle nur profitieren. Ich persönlich will nicht an einem Trainingscamp teilnehmen und dann wieder zwei verpassen, sondern dauerhaft Teil des Nationalteams sein. Wenn ich hier in Rize gute Leistungen zeige, werde ich berufen. Hoffentlich kann ich gute Leistungen bringen und ein ständiges Mitglied der Nationalmannschaft werden.“

Akkan träumt von der Premier League und Primera Division

Der nächste Karriereschritt in der Planung von Akkan sei nicht der Wechsel nach Istanbul, wie es oft bei guten Spielern von Anadolu-Teams der Fall ist, sondern der Sprung ins Ausland: „Ich habe noch einen Vertrag bei Rizespor. Natürlich weiß man nie, was passiert. Aber selbstverständlich lautet mein Ziel Europa. Wenn es möglich ist, würde ich gerne direkt von Rize nach Europa wechseln. Mein Favorit wäre die englische Premier League. Als zweite Liga würde ich die spanische Liga nennen. Beide Ligen verfolge ich aus der Nähe.“

Buffon als leuchtendes Beispiel

Außerdem verriet der ambitionierte Torwart, wer sein persönliches Vorbild ist: „Weil er sogar noch in diesem Alter auf höchstem Niveau spielt, nehme ich mir Buffon zum Vorbild. Seine Professionalität und seine Konstanz sind auf dem höchstmöglichen Level. Für uns Torhüter ist jeder Spieler gefährlich. Daher sagen wir vor den Spielen auch nie, wir müssen X aus Team Y besonders decken. Aber wenn ich ein oder zwei Namen nennen müsste, gegen die ich mich schwer tue, dann würde ich Vedat Muriqi nennen, mit dem ich zusammen gespielt habe. Und aus der Nationalmannschaft Burak Yilmaz.“

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion