Galatasaray

Onyekuru und Muslera glänzen bei Galatasaray-Schützenfest!

Im Abschlussspiel des 25. Spieltages feierte Galatasaray vor knapp 33.000 Zuschauern am Montagabend im Türk Telekom-Stadion ein 5:0-Schützenfest gegen Antalyaspor. Mann des Spiels war zweifelsohne Fernando Muslera, der über lange Zeit hinweg alleine gegen die Vorderreihe der Rot-Weißen zurechtkommen musste und die Führung souverän zu verteidigen wusste. Auch Sofiane Feghouli durch einen Treffer und zwei Assists und Henry Onyekuru mit einem Doppelpack erwischten einen Sahnetag. Durch den Sieg erhöht der Rekordmeister seine Punkteausbeute auf 49 und ist weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der Spor Toto Süper Lig. Antalyaspor hingegen rutscht auf den zehnten Rang ab und ist nur noch fünf Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Am Wochenende muss Galatasaray in Bursa ran, während Antalyaspor zum Mittelmeer-Derby Nachbar Aytemiz Alanyaspor empfängt.

Glückliche Führung für Gelb-Rot

Galatasaray war aufgrund der Siege von Medipol Basaksehir und Besiktas von Beginn an gefordert und hatte nach Unstimmigkeiten bei einem Abwurf von Torwart Ruud Boffin die erste Gelegenheit, jedoch setzte Badou Ndiaye die Kugel neben den Pfosten. Im Anschluss kamen die Gäste aus der Mittelmeer-Region besser in die Partie. Dogukan Sinik behauptete den Ball, überquerte das Mittelfeld und ließ auf der linken Strafraumseite Mariano und Christian Luyindama alt aussehen. Sein Abschluss war allerdings keine Bedrohung für Keeper Fernando Muslera. In der 17. Minute kam dann wie aus dem Nichts der Führungstreffer für die Schützlinge von Fatih Terim. Sofiane Feghouli kontrollierte kurz vor dem Strafraum den Pass von Mbaye Diagne und schoss auf den gegnerischen Kasten. Der Schuss des Algeriers wurde entscheidend von Sinik abgefälscht, so dass Boffin keine Chance hatte das Leder rauszufischen.

Feghouli mit seinem achten Saisontreffer

Muslera-Show

Die Mannschaft aus Antalya versteckte sich keineswegs und versuchte den unerwarteten Rückstand aus den Köpfen zu bekommen. Sie scheiterten allerdings kläglich an der gut aufgelegten Nummer Eins des Rekordmeisters. Zum ersten Mal wusste sich Muslera in der 35. Minute zu beweisen. Nach Flanke von Özmert kam Öztürk zu einer Kopfballchance, die der uruguayische Keeper durch einen tollen Reflex zur Ecke parierte. Und nur vier Minuten später war der Ex-Laziali bei einer aussichtsreichen Schusschance von Souleymane Doukara wieder verlässlich zur Stelle und lenkte das Spielgerät erneut zum Eckstoß.

Nach dem Seitenwechsel machten die Schützlinge von Bülent Korkmaz da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Doch wieder einmal hatte Muslera etwas dagegen. Erst parierte der Nationalspieler Uruguays einen Flachschuss von Kapitän Diego Angelo. Beim anschließenden Eckball setzte zunächst Sinik den Ball ans Aluminium, die Nachschusschance von der Strafraumlinie machte Muslera zunichte.

Muslera wird zur menschlichen Mauer

Onyekuru und Ndiaye eilen als Erlöser – Diagne trifft endlich

Als jeder im Stadion so langsam aber sicher die Angriffe der “Skorpione” ernst zu nehmen schien, eilten Henry Onyekuru und Ndiaye binnen drei Minuten als Retter in der Not herbei und erlösten die gelb-roten Anhänger. Erst nutzte der Nigerianer einen tollen Pass in den Strafraum von Younes Belhanda klasse aus und markierte das 2:0, ehe drei Minuten später Ndiaye mit seinem zweiten Saisontreffer nach einem gescheiterten Klärungsversuch der Antalya-Abwehr das Leder nur noch über die Linie drücken musste. Knapp zehn Minuten vor Ende der Begegnung legte Feghouli quer auf Onyekuru, der seinen zweiten Treffer verbuchen konnte und auf 4:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte dann in der dritten Minute der Nachspielzeit Mbaye Diagne. Somit konnte der Senegalese seiner Serie von sechs Spielen ohne Treffer ein Ende setzen.

Aufstellungen

Galatasaray: Muslera – Tasdemir (75. Linnes), Marcao, Luyindama, Mariano – Belhanda, Ndiaye (80. Mitroglou), Onyekuru, Akbaba (46. Donk), Feghouli – Diagne

Antalyaspor: Boffin – Chico (82. Cissokho), Angelo, Öztürk, Celustka – Charles (73. Özkan), Özmert, Silva, Fredy, Sinik (62. Drole) – Doukara

Tore: 1:0 Feghouli (17.), 2:0 Onyekuru (65.), 3.0 Ndiaye (68.), 4:0 Onyekuru (78.), 5:0 Diagne (90.)

Gelbe Karten: Ndiaye, Luyindama (Galatasaray) – Charles (Antalyaspor)

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M. Cihad Kökten

M. Cihad Kökten

4 Kommentare

  1. Avatar
    12. März 2019 um 12:01 —

    Das Ergebnis liest sich schön, aber war meiner Meinung nach nicht so gerecht. Antalya hatte wirklich sehr gute Chancen, nur Muslera konnten sie nicht überwinden. Zur wichtigsten Zeit hat Nando wieder seine Top-Form erreicht.
    Wenn wir nur ansatzweise diesen Fußball auch in Auswärtsspielen zeigen können, würden wir keine Spiele mehr verlieren. Jedoch zeigen wir einfach ein komplett anderes Gesicht auswärts. Oft spielt Selcuk in den Auswärtsspielen, jedoch würde ich eher einen Donk einsetzen der dann die Defensive stabilisiert, damit ein Belhanda und NDiaye ihre Offensivaufgaben machen können.

    Mir persönlich gefällt seit Wochen ein Feghouli und Belhanda. Auch ein Diagne hat mir sehr gefallen 1 Tor und 1 Vorlage. Der Rest wird hoffentlich kommen.

    Nächste Woche geht es nach Bursa, eigentlich auf dem Papier ein leichtes Spiel, das war Erzurum auch. Dort müssen die Spieler weiter machen wie gestern Abend. Und btw Basaksehir spielt nächste Woche wieder vor uns. 😉

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      12. März 2019 um 13:37 —

      Natürlich spielt Basaksehir vor uns damit wir Druck haben.
      Unverständlich war auch das Spiel in Erzurum was spät Abends war. Die TFF spielt halt komplett gegen GS.

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        12. März 2019 um 21:42 —

        Man will einfach mit Ach und Krach Basaksehir zum Meister machen. Mehr kann man dazu nicht sagen, wenn Terim oder Mustafa Cengiz den Mund aufmachen kommen die Strafen seitens der TFF.
        Für mich steht fest, wenn Basak Meister wird ist für mich der türkische Fußball gestorben.

  2. Avatar
    12. März 2019 um 11:00 —

    Schützenfest ja, aber dennoch gibt es riesen Lücken in der Abwehr. Ohne Muslera im Tor wäre der Spielstand 5:4 oder so. Antalya hatte genug Torchancen nur Muslera hatte was dagegen.
    Ich bin froh das wir kein Panda im Tor stehen haben 😀

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