Galatasaray

Onyekuru, Ndiaye & Co.: Wie schlagen sich die Galatasaray-Abgänge?

Zahlreiche Spieler verließen Galatasaray nach dem Gewinn der vergangenen Meisterschaft. GazeteFutbol blickt auf den Saisonstart der jeweiligen Akteure.

Fernando Reges (FC Sevilla): Der Brasilianer erweist sich als echtes Schnäppchen für den FC Sevilla. Schlappe 4,5 Millionen Euro zahlten die Spanier zu Saisonbeginn an Galatasaray für die Dienste des defensiven Mittelfeldspielers. Seitdem hat Fernando alle Spiele über die vollen 90 Minuten bestritten. In fünf Partien kassierte der FC Sevilla auch dank der Leistungen des 32-Jährigen nur zwei Gegentreffer. Mit zehn Punkten aus fünf Partien liegt Sevilla aktuell auf dem vierten Rang, hat nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellenführer Athletic Bilbao.

Badou Ndiaye (Stoke City): Ndiaye kehrte nach der Meisterschaft zu seinem eigentlichen Arbeitgeber Stoke City zurück. Lange wurde ein Verkauf des Senegalesen angestrebt, scheiterte am Ende aber an mangelnden Interessenten. Ndiaye ist dem englischen Zweitligisten eigentlich zu teuer im Unterhalt. Bis zum Ende des Transferfensters stand er deshalb kein einziges Mal im Kader. Seitdem ist er allerdings fest gesetzt und bestritt die letzten beiden Spiele über die volle Spielzeit. Der 28-Jährige machte dabei einen soliden Job. Dennoch sieht es schlecht für seinen Verein aus: Resultierend aus zwei Punkten nach acht Spieltagen steht Ndiaye mit seinem Team auf dem 23. Tabellenplatz und wird vermutlich gegen den Abstieg in die dritte Liga spielen.

Sinan Gümüs (FC Genua 1893): Absolut chancenlos ist derweil Sinan Gümüs beim FC Genua. Nach vier Spieltagen schaffte es der 25-jährige Rechtsaußen nicht einmal in den Kader des italienischen Klubs, obwohl man in der Serie A sogar ganze 13 Spieler auf der Ersatzbank haben darf. Aktuell fehle es dem gebürtigen Pfullendorfer Medienberichten zufolge an entsprechender Bereitschaft im Training. Zudem habe Gümüs mit Übergewicht zu kämpfen und sei nicht sonderlich fit.

Eren Derdiyok (Göztepe): Trotz ansprechender Torausbeute wurde Derdiyok bereits im Winter vom Galatasaray-Trainerstab ausgemustert. Im Sommer folgte schließlich der Wechsel zu Göztepe. Mit nur einem Treffer in vier Partien hat Göztepe aktuell die schlechteste Offensive der Liga. Auch Derdiyok wirkte in seinen bisherigen vier Spielen glücklos, war an keinem Tor beteiligt. Zudem hat der ehemalige Nationalspieler der Schweiz vorerst seinen Stammplatz unter Trainer Tamer Tuna verloren.

Mugdat Celik (Gazisehir Gaziantep FK): Gehörte letzte Saison zum erweiterten Kader des amtierenden Meisters und steuerte drei Treffer sowie eine Vorlage in 18 Pflichtspielen bei. Es folgte der Wechsel zu Süper Lig-Aufsteiger Gazisehir Gaziantep FK. Er erhielt 25 Minuten Spielzeit bei der 0:5-Pleite gegen Fenerbahce. Seitdem kam er nicht mehr zum Einsatz. Laboriert nun seit 2 Wochen an einem Kreuzbandriss und fällt für mehrere Monate aus.

Henry Onyekuru (AS Monaco): Der Anteil von Henry Onyekuru an der letztjährigen Meisterschaft war groß. Ganze 14 Treffer erzielte der nigerianische Nationalspieler für die „Löwen“. Eine Rückholaktion des Linksaußen scheiterte. Onyekuru wechselte schließlich für stolze 13,5 Millionen Euro zum AS Monaco. Zu Beginn noch gesetzt, muss der 22-Jährige aktuell auf der Bank Platz nehmen. Leistungstechnisch präsentiert sich Onyekuru allerdings solide, konnte zumindest eine Vorlage in vier Spielen (zwei Kurzeinsätze) beisteuern. Der AS Monaco liegt mit katastrophalen drei Zählern nach sechs Spielen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Konstantinos Mitroglou (PSV Eindhoven):  Zwar wurde Mitroglou offiziell nur verliehen, doch auch bei ihm handelt es sich um einen endgültigen Abschied. Beim PSV Eindhoven kam der 31-jährige Grieche bisher vier Mal zum Einsatz. Hierbei handelt es sich allerdings nur um Kurzeinsätze. Dennoch konnte er in insgesamt 71 Minuten Spielzeit  bereits zwei Treffer erzielen. Erweist sich als wichtige Alternative im Kader von Trainer Mark van Bommel.

Vorheriger Beitrag

Türkei: U17 startet mit 4:0-Kantersieg gegen Nordmazedonien in den Föderationspokal

Nächster Beitrag

Ugur Ciftci wird zum Matchwinner gegen Trabzonspor!

Burak Aras

Burak Aras

1 Kommentar

  1. Avatar
    24. September 2019 um 11:07

    Ich weine nur Fernando und Onyekuru eine Träne hinterher. Fernando und Banega bilden ein fantastisches Duo bei Sevilla. Für 4,5 Mio haben wir die Spanier echt glücklich gemacht, aber Fernando hatte leider nur noch 1 Jahr in seinem Vertrag.
    Oynekuru hätten wir unter keinen Umständen kaufen können, selbst eine Leihe war sehr unrealistisch. Ich meine viele Top-Clubs waren an ihm dran. Das er sich am Ende für Monaco entschieden hat, finde ich eigentlich sehr gut.

    Spieler wie Sinan Gümüs, Eren Derdiyok oder Mugdat Celik sind eben nicht gut genug für GS und wurden einfach unnötiger Weise verpflichtet.