Fenerbahce

Mesut Özil stellt klar: „Ich werde meine Karriere bei Fenerbahce beenden“

Trotz Suspendierung gibt sich Fenerbahce-Profi Mesut Özil kämpferisch. Per offizieller Stellungnahme auf „Twitter“ räumte der 33-Jährige mit den Gerüchten um seine Person auf und schloss einen Wechsel in diesem Sommer kategorisch aus. Özil sprach sogar mit deutlichen Worten davon, seine Karriere bei Fenerbahce zu beenden. „[…] Ich habe die ersten sechs Monate ohne jegliches Gehalt gespielt, aber meinen Kindheitstraum verwirklicht und bei Fenerbahce für 3,5 Jahre unterschrieben. Ich möchte ganz klar unterstreichen, dass ich meine Karriere bei keinem anderen Verein beenden werde, sondern bei Fenerbahce. Mein einziges Ziel während meiner Vertragslaufzeit ist es, für dieses Trikot zu kämpfen. Ich habe mich ganz klar dafür entschieden. Und diese Entscheidung steht fest.“ Ein kurzes Statement gab es von Özil auch zu seiner Ausbootung: „Das Profi-Dasein erfordert, dass ich jegliche Entscheidung des Vorstandes respektieren werde. Ich werde viel arbeiten und mich bereithalten. Wie ich schon mehrmals sagte: Es zählt nur Fenerbahce.“

Streit mit Kartal führt zur Suspendierung

Özil absolvierte in der abgelaufenen Saison 29 Pflichtspiele für die Gelb-Marineblauen und gehört mit seinen neun Toren zu den treffsichersten Fenerbahce-Torschützen. Auslöser für die Suspendierung des 33-Jährigen soll Trainer Ismail Kartal gewesen sein, nachdem ihm sein Schützling nicht den nötigen Respekt erwiesen habe. Berichtet wird, dass Özil mit deutschen Schimpfwörtern wie auch mit seinen Fußballschuhen um sich geworfen haben soll – in der Halbzeitpause des Spiels gegen Ittifak Holding Konyaspor (2:1). Özils Berater Dr. Erkut Sögut bestätigte Ende März das Zerwürfnis zwischen Spieler und Trainer, ohne dabei detailliert auf die Geschehnisse einzugehen (zum Bericht). Präsident Ali Koc hatte sich seitdem geweigert, den Sachverhalt öffentlich zu kommentieren und eine etwaige Begnadigung des Ex-Weltklasse-Kickers in Aussicht zu stellen.





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4 Kommentare

  1. 1. Juni 2022 um 10:15 —

    Dieser Mesut Özil lügt ja schlimmer als Amber Heard….hätte ich jetzt beinahe geschrieben…..

    Es ist natürlich grober Unfug, dass Mesut Özil wie behauptet 6 Monate lang ohne jegliches Gehalt gespielt hat, in diesen 6 Monaten nach seinem Wechsel zu FB hat er noch von Arsenal sein großzügiges Gehalt bezogen, das der türkischen Öffentlichkeit zu verschweigen ist einfach eine grobe Lüge und moralisch äußerst verwerflich.

    Dass der Vogel bei dem üppigen Gehalt den Verein nicht verlassen möchte ist aus finanzieller Hinsicht verständlich, aber ohne jegliche sportliche Gegenleistungen zwei weitere Jahre 5 Millionen Euro pro Saison kassieren wollen zeugt nicht unbedingt davon, dass er ein „großer“ FB’li ist, der Begriff Heuschrecke würde hier eher auf ihn zutreffen oder liebe Freunde.

    Jeder normal denkende Mensch (außer natürlich Ali Koc) der sein gieriges Verhalten zuvor bei Arsenal mitbekommen hat, hätte doch wissen müssen, dass dieser Spieler das Fussballspielen schon seit vielen Jahren aufgegeben hat und zum Ende seiner Karriere nur nochmal kräftig abkassieren möchte.

    Bei FB bzw. in Person von Ali Koc hat dieser Özil nochmal einen dummen Vorstand gefunden, der ihm fürs absolute Nichtstun diesen Wunsch erfüllt, anders kann man das ganze nicht mehr bezeichnen oder?

    Ich habe seinerzeit vor diesem Transfer gewarnt, wie ich auch zuvor vor Transfers wie diesem Max Kruse und Co. gewarnt habe, da Ali Koc nicht auf solche Stimmen hören wollte, da er sowieso alles besser weiss ist er hier auch zu 100% an solchen katatstrophalen Spielertransfers schuld und deshalb muss er diese Suppe auch ganz alleine auslöffeln so einfach ist das ganze.

  2. 1. Juni 2022 um 8:53 —

    Wie @Efsane07 schon gesagt hat, war es klar, dass Spieler wie Özil, Samatta und Gustavo aufgrund ihres Gehalts nicht verlassen werden. Wenn Özil ein ach so guter Fenerli ist, warum verzichtet er denn nicht etwas von sein Gehalt? Es ist offensichtlich, dass er zu viel verdient für seine Leistung. Ich denke auch, dass Jorge Jesus nicht mit ihm plant, da er weder Laufbereitschaft ist, noch Fit ist. Außerdem ist er ein Unruhestifter. Das beste was Özil für uns tun kann, ist zu wechseln.

  3. 1. Juni 2022 um 8:37 —

    Süper Lig und Karriere beenden – das passt wie Arsch auf Eimer!

  4. 1. Juni 2022 um 8:10 —

    Das was GF hier als „kämpferisch“ bezeichnet, ist doch nichts anderes als geldgeilheit. Wo sonst würde er so viel verdienen wie bei Fenerbahce? Er stopft sich jetzt noch ordentlich die Taschen voll bevor er in Rente geht. Ich hoffe Mesut Özil war der letzte Transfer dieser Art in der Türkei. Wir brauchen keine weiteren Falcaos, Özils, Babels mehr, die uns in den finanziellen Ruin treiben.

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