Trabzonspor

Nach Sieg im Derby: Trabzonspor-Coach Karaman ist stolz auf seine Spieler!

Bis zur 73. Minute hatte es den Anschein, als ob Trabzonspor der Befreiungsschlag gegen Besiktas gar nicht erst gelungen wäre. Dann trat Alexander Sörloth nach einer Flanke von Daniel Sturridge zum Vorschein und markierte seinen fünften Scorerpunkt in aufeinanderfolgenden vier Begegnungen (drei Tore und zwei Assists) und glich aus. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Wetterbedingungen besser angepasst und als Mannschaft stark aufgespielt. Aufgrund der Leistung bin ich sehr glücklich“, so Sörloth nach der Partie. Mit seinem Last Minute-Treffer war es dann Anthony Nwakaeme, der die Wasserschlacht von Rize zugunsten der Gäste entschied. „Bei so einem Regen war es schwierig zu spielen. Ich habe mich während der Begegnung auch nicht wirklich wohl gefühlt. Die drei Punkte waren unglaublich wichtig.“

Karaman: „Ich bin stolz auf meine Spieler“

Somit gelingt Trabzonspor der zweite Erfolg im siebten Auswärtsspiel in der Süper Lig (vier Remis und einer Niederlage). Interessant hierbei: Der letzte Auswärtssieg gelang letzte Saison ebenfalls bei Caykur Rizespor. Nach dem Derbysieg war Coach Ünal Karaman stolz auf seine Spieler, kritisierte zugleich aber auch den engen Spielplan: „Trotz der schlechten Wetterbedingungen war es erfreulich anzusehen, dass wir immer ein Teil des Spiels waren und nie aufgegeben haben. Die ideale Regeneration beträgt eigentlich 72 Stunden, wir hatten nur 66 Stunden Zeit. Aber genau deshalb hatten wir eine harte Vorbereitungsphase, um in solchen Situationen klar zu kommen. Wir haben vor der ersten Länderspielpause sieben Spiele innerhalb von 23 Tagen gemacht. Nun haben wir sechs Spiele innerhalb von 21 Tagen gehabt. Eine Rotation ist auch nicht wirklich möglich gewesen, wir mussten manchen Spielern öfter zum Einsatz bringen als gewollt. Bereits letzte Woche habe ich mich bei ihnen bedankt. Und heute wiederhole ich mich. Ich bin stolz auf sie und bedanke mich für diese tolle Leistung.“

Rizespor-Coach Kartal kritisiert Schiedsrichterleistung

Caykur Rizespor hingegen wartet nun seit fünf Spielen auf einen Sieg (zwei Remis und drei Niederlagen). Coach Ismail Kartal  war nach der Begegnung mit der Schiedsrichterleistung unzufrieden und der Meinung, dass sie die Niederlage nicht verdient hätten: „Uns wurde ein glasklarer Elfmeter nicht gegeben. Es wurde nicht einmal der Videoassistent in Erwägung gezogen. Wir haben es uns jetzt mehrmals angesehen. Es ist ein klarer Strafstoß. Während meine Spieler mit dem Diskutieren beschäftigt waren haben wir das 1:1 kassiert. Wegen solchen Entscheidungen verlieren wir sowohl zuhause als auch auswärts. Ich kenne den Unparteiischen Hüseyin Göcek sehr gut. Er ist ein guter Referee. Aber ich verstehe nicht, wieso man nicht zum VAR geht. Trabzonspor ist eines der besten Mannschaften in der Liga und spielt um die Meisterschaft. Wir haben ihnen den Ball überlassen und trotzdem gut gekämpft. Hätten wir den Elfer bekommen, dann würden wir mit 2:0 führen. Ich verstecke mich nicht hinter den Schiedsrichterentscheidungen, aber wir haben die Niederlage nicht verdient. Das die Fans mich als Schuldigen ausgemacht haben ist verständlich. Ich habe es zwar nicht verdient, aber ich nehme die Schuld auf mich.“

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M. Cihad Kökten

M. Cihad Kökten

1 Kommentar

  1. Avatar
    7. Oktober 2019 um 17:34 —

    Komisch das Kartal sich über den schiri aufregt. Rize hätte 2 rote Karten bekommen müssen als erster dieser diomande der in sosa’s Schienbein reingrätsch und dabei schon Gelbverwarnt war und als zweitens der Boldrin der seinen Arm in sosa Gesicht rammt und auch schon gelbverwarnt war.

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