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Galatasarays Semih Kaya nach Auslosung: „Habe mich über Barcelona-Los gefreut“

Nach der erfolgreichen Bewältigung der Gruppenphase in der UEFA Europa League geht der türkische Rekordmeister das Achtelfinal-Duell mit dem FC Barcelona durchaus optimistisch an. Wie Abwehrspieler Semih Kaya unmittelbar nach der Auslosung am vergangenen Freitag erklärte, sei man für die beiden Begegnungen gegen die Katalanen gewappnet. „Ich habe mich noch mit Kerem [Aktürkoglu] darüber unterhalten, dass ich gerne gegen Barcelona spielen würde. Letzten Endes habe ich auf Champions League-Niveau bereits gegen Real Madrid gespielt und als Nationalspieler gegen Brasilien.“ Kaya weiter: „Wir möchten ihnen zeigen, auf welchem Niveau wir spielen. Natürlich haben wir Respekt. Doch gegen große Teams und Vereine sammelt man die nötigen Erfahrungen. Ohne diese Spiele ist es viel schwerer, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Ich habe mich über das Barcelona-Los gefreut.“

„Barcelona ist unser Erzrivale“

Deutlich optimistischer gab sich Galatasaray-Vereinsfunktionär Nihat Kirmizi, der sogar davon sprach, den spanischen Topklub im Achtelfinale zu eliminieren. „Barcelona ist unser Erzrivale. Wir haben mehrmals gegeneinander gespielt und auch schon mehrmals gewonnen. Und wir werden wieder gewinnen. Unser Trainer verschafft uns einen wichtigen Bonus, den wir nutzen möchten. Torrent ist Katalane und hat in Barcelona gearbeitet. Mit diesem Vorteil im Rücken möchten wir in die nächste Runde einziehen. Auch Galatasaray kennt den Verein FC Barcelona sehr gut.“

Torrent: „Natürlich ein besonderes Spiel“

Nicht ganz so angriffslustig gab sich „Löwen“-Coach Domenec Torrent, der am 10. März gemeinsam mit Keeper Inaki Pena im Camp Nou auf seinen Ex-Klub trifft. Der 59-jährige Spanier ist sich im Klaren, dass die Mannschaft von Xavi Hernandez die sportliche Krise endgültig abgeschüttelt hat und sich auf dem Vormarsch befindet. „Barcelona gehört derzeit zu den formstärksten Teams in Europa. Ihr Trainer weiß ganz genau, welchen Fußball er spielen lassen möchte. Im Spiel gegen Neapel haben sie gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Groß überraschen können sie uns nicht. Wir wissen, dass sie vorne und hinten sehr viel Qualität haben.“

„Sind als Trainerteam Anhänger des FC Barcelona“

Dass die Gelb-Roten unter Torrent ausgerechnet den FC Barcelona zogen, kommentierte der Katalane wie folgt: „Natürlich ist es ein ganz besonderes Spiel für uns, da wir lange Jahre dort gearbeitet haben. Unser Torwarttrainer war 22 Jahre dort, mein Assistent Jordi ebenfalls sehr lange. Darüber hinaus sind wir auch Fans dieses Klubs. Nichtsdestotrotz werden wir alles in unserer Macht stehende tun, um gegen sie zu bestehen.“





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1 Kommentar

  1. 28. Februar 2022 um 18:53

    Was ist denn mit Nihat Kirmizi los? Der letzte und einzige Sieg war im Jahr 1994! Der hat sie doch nicht mehr alle. Erzfeind, am Arsch.