Türkischer Fußball

Geisterspiele: Christoph Daum mit türkischem Beispiel zum Bundesliga-Neustart

Mit Besiktas und Fenerbahce feierte Christoph Daum Meisterschaften in der Süper Lig. Zudem coachte der erfahrene Trainer in der türkischen Profiliga Bursaspor. Der 66-Jährige sprach mit der “BILD-Zeitung” über den bevorstehenden Bundesliga-Neustart nach der Corona-Pause und zog Parallelen zu den Geisterspielen in der Türkei und ihren möglichen Folgen für den weiteren sportlichen Verlauf der restlichen Saison. Diesbezüglich hat Daum einst aus nächster Nähe Erfahrungen gesammelt.

Daum rechnet mit positiven Effekt für Corona geschundene Fan-Seele

Diese teilte der Bundesliga-Meister mit den VfB Stuttgart von 1992: “Es ist wichtig, dass der Meister der Bundesliga auf dem Spielfeld ermittelt wird. Die Bundesliga beschäftigt viele Menschen gleichermaßen. Man darf den psychologischen Faktor nicht unterschätzen. Kein Spieler oder Fan möchte Spiele ohne Zuschauer. Die Menschen können sich endlich ohne über die Corona-Zahlen zu sprechen mit etwas erfreulichem wie den Toren beschäftigen und darüber sprechen. Es wird wieder einen unterhaltsamen Talk geben. Auch, wenn wir die Spiele am TV verfolgen, so wird der Fußball die Menschen mental unterstützen.”

Geisterspiele könnten für Überraschungen sorgen

Die möglichen Folgen der Geisterspiele für den sportlichen Wettbewerb seien dabei kaum abzusehen: “Die Ergebnisse der Geisterspiele sind nicht vorherzusehen. Ich erinnere mich an ein Spiel mit Fenerbahce zuhause gegen Kasimpasa. Wegen ungewollter Umstände mussten wir das Spiel ohne Zuschauer austragen. Unter normalen Umständen hätten wir gewinnen müssen, aber vor leeren Rängen haben wir nichts umsetzen können und haben verloren. In besonderen Situationen erzeugen individuelle Fähigkeiten etwas den Unterschied. Alle Teams spielen seit nahezu acht Wochen nicht mehr. Und die Spieler haben nicht ausreichend trainiert. Bis zum Saisonende wird die Tabellensituation durcheinander gewürfelt sein. Uns könnten große Überraschungen erwarten”, so Daum.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

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