Galatasaray

Galatasaray-Präsidium erleichtert: Gericht lehnt Treuhänder für Klub ab

Nachdem der Galatasaray-Vorstand um Präsident Mustafa Cengiz bei der Jahreshauptversammlung des türkischen Rekordmeisters durch die Vereinsmitglieder nicht von der wirtschaftlichen Verantwortung freigesprochen wurde, laufen die juristischen Verfahren gegen Cengiz und Co., die im Falle eines negativen Ausgangs sogar die Amtsabsetzung des Klubchefs zur Folge hätten. Genau dies möchte eine große Anzahl von Mitgliedern, vornehmlich aus der Opposition, erreichen.

Einsatz eines Treuhänders abgelehnt

Im Zuge dessen gibt es immer wieder Streitpunkte und auch entsprechende gegenseitige Klagen gehören aktuell zum Alltag beim Süper Lig-Titelverteidiger. Ein solches Verfahren kam nun zu einem Ende. Das 7. Istanbuler Amtsgericht lehnte einen Antrag oppositioneller Vereinsmitglieder um Ex-Präsidentschaftskandidat Ahmet Özdogan auf die Einsetzung eines Treuhänders (zu Türkisch „Kayyum“) ab. Dies hätte dem Vorstand den Handlungsspielraum bei der Vereinsführung genommen.

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Gericht entscheidet über Galatasaray-Zukunft

Das ausschlaggebende Gerichtsverfahren im Rahmen der fehlenden Freisprechung von der wirtschaftlichen Verantwortung des Cengiz-Vorstands findet am 21. Februar statt. In diesem Zusammenhang werde die zuvor ausgesprochene einstweilige Verfügung nicht aufgehoben und der Vorstand setzt seine Arbeit bis zur Verhandlung ungehindert fort.

Der Ausgang des Verfahrens hat erheblichen Einfluss auf die Zukunft von Galatasaray. Sollte die Klage abgewiesen werden, wird Mustafa Cengiz mit seinem Vorstand seine Tätigkeit wie gehabt fortführen. Wird der Klageseite jedoch Recht zugesprochen, so muss Cengiz sein Amt niederlegen, es gibt Neuwahlen im Verein und Cengiz ist von der erneuten Kandidatur bei dieser Wahl ausgeschlossen.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

2 Kommentare

  1. Avatar
    11. Februar 2020 um 21:50 —

    gala ist nunmal eine elite in der türkei… wer dort auf der schule war, ist in der gesellschaft ein nobles stück scheiße… das war ja der angebliche grund, warum hamzaoglu gehen musste… er hat zu der klasse von gala nicht gepasst, lt. den liseli…

    traditionen schön und gut, doch wenn er dem verein schadet bzw. es irgendwann so weit bringt, dass es keinen verein mehr gibt, bin ich gegen solche traditionen…

    cengiz macht einen ordentlichen job… schulden werden weniger, ausgaben werden besser überwacht, machen endlich mal +, heult bzw. provoziert nicht ständig die konkurenz… kriecht dem erdo nicht hinten rein…

    cengiz soll bleiben… ansonsten will ich cem uzan sehen…doch da können wir lange warten ^^

    was mich nur mächtig nervt: genau in so einer kritischen phase, wo wir wieder an dem meisterschaftsrennen teilnehmen, kommt so ein scheiß… lasst es doch einfach… sind im mai nicht sowieso die wahlen???

  2. Avatar
    11. Februar 2020 um 17:04 —

    Dieser Verein sabotiert sich wirklich selber, verstehe echt nicht warum die liseli noch soviel macht hat man muss dieses System endlich abschaffen. Es gibt in den eigenen Reihen einfach Zuviele Saboteure und verräter die mit Absicht den Verein von innenheraus zerstören. Man hätte noch erfolgreicher sein können in der Vergangenheit, wären solche Parasiten nicht im Verein.

    Dennoch glaube ich schon das Cengiz den Verein gut leitet und macht einen seriösen Eindruck, dennoch gilt bei Galatasaray das gleiche wie auch bei anderen türkischen Vereinen, erst wenn der Präsident weg ist kann man seine Arbeit wirklich erst beurteilen erst dann wird man sehen wie es um die Finanzen aussieht, wie der Verein geführt….

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