Ferdi Kadioglu bleibt in England ein Thema – und diesmal ging es um eine Szene, die auch Tage nach dem Abpfiff weiter durch die sozialen Medien jagt. Beim Spiel am Mittwoch (11. Februar), in dem Aston Villa Brighton & Hove Albion mit 1:0 besiegte, stand der türkische Nationalspieler 90 Minuten auf dem Platz. Obwohl seitdem zwei Tage vergangen sind, wird ausgerechnet eine Aktion von Kadioglu weiter und weiter geteilt: sein spektakulärer Abschluss, den Emiliano Martinez mit den Fingerspitzen gerade noch entschärfte – bevor der Ball an den Pfosten klatschte.
Die Szene, die nicht verschwindet: Ferdis Abschluss, Martinez’ Fingerspitzen und der Pfosten
Der Moment entstand, als Kadioglu den Strafraum verließ und aus der Distanz den Abschluss suchte. Der Ball hatte Tempo, Richtung und Wucht – doch Aston Villas Torhüter Martinez war im letzten Augenblick zur Stelle. Mit einer minimalen Berührung lenkte er den Ball so ab, dass er nicht im Netz, sondern am Pfosten landete. Für viele Fans war es die Art Aktion, die ein Spiel kippen kann: ein Abschluss, der schon nach Tor aussah, und eine Parade, die genau deshalb als Highlight hängen bleibt.
Dass die Szene seit dem Spiel dauerhaft kursiert, hat auch mit der Wahrnehmung rund um Kadioglu zu tun. Er wird bei Brighton in dieser Saison regelmäßig für seine Leistung erwähnt – und genau deshalb wurde auch dieser Moment sofort als „Beweis“ dafür interpretiert, wie präsent er inzwischen in großen Spielen ist, selbst wenn das Ergebnis am Ende nicht passt.
„Emi Martinez. WOW“: Aston Villa teilt den Moment offiziell
Besonders bemerkenswert: Nicht nur Fans griffen die Szene auf, sondern auch der Klub selbst. Aston Villa teilte den Moment offiziell und kommentierte ihn mit der Notiz: „Emi Martinez. WOW„. Damit wurde der Clip endgültig zur Story, weil der Gegner die Parade öffentlich als außergewöhnlich hervorhob. Die Kombination aus Kadioglus Abschluss und Martinez’ Reflex wurde so zum viralen Paket – und genau deshalb blieb die Aktion auch zwei Tage später noch auf der Tagesordnung.
Nach dem Abpfiff: Trikot-Geste für Fans mit türkischer Flagge
Nach dem Spiel gab es zudem einen Moment, der in den sozialen Medien ebenfalls für viel Resonanz sorgte – diesmal abseits der Torchancen. Kadioglu wurde dabei gesehen, wie er den Fans applaudierte, die eine türkische Flagge geöffnet hatten. Anschließend überreichte er ihnen sein Trikot. Die Szene passte zu dem Bild, das viele von ihm zeichnen: ein Spieler, der in England angekommen ist, aber die Verbindung zur Heimat und zu den Nationalfans sichtbar lebt.
Warum der Hype bleibt: Performance, Präsenz und ein Moment, der ein Spiel hätte drehen können
Auch wenn Brighton das Spiel mit 0:1 verlor, bleibt gerade dieser Abschluss ein Symbol: Kadioglu stand 90 Minuten auf dem Platz, suchte Verantwortung – und hatte eine Aktion, die den Spielverlauf hätte komplett verändern können. Dass selbst der Gegner den Moment offiziell feiert und die Szene weiterhin geteilt wird, unterstreicht, wie sehr Kadioglu mittlerweile im Fokus steht, wenn in England über auffällige Einzelmomente und große Paraden gesprochen wird.
Emi Martínez… WOW 🤯 pic.twitter.com/MXwhrMaCYC
— Aston Villa (@AVFCOfficial) February 12, 2026


