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Fenerbahce: Coach Bulut äußert sich zu Rodrigues – Lemos kann verursachten Doppel-Elfer nicht verdauen


Fenerbahce-Trainer Erol Bulut äußerte sich zu Zukunft von Flügelspieler Garry Rodrigues. Der 29-jährige Profi aus Kap Verde könnte den Verein zeitnah verlassen, heißt es in diversen türkischen Berichten. Neben einer vorzeitigen Rückkehr zu seinem Stammverein Al-Ittihad Dschidda nach Saudi-Arabien sei auch ein Wechsel zu einem anderen Verein nach wie vor möglich. Nun kommentierte Coach Bulut den Sachverhalt: “Rodrigues ist ein Spieler von Fenerbahce. Sein Vertrag läuft noch ein Jahr. Die letzten Wochen hatte er Schmerzen in der Leistengegend. Darum konnten wir ihn nicht einsetzen. In den kommenden Phase wird er sich wieder in die Mannschaft einfügen und wir werden ihn einsetzen. Aber auch ein Transfer ist derzeit ein Thema. Wir haben einige Angebote erhalten. Und ich denke, er wird diese gut verwerten. Wichtig ist hier vor allem Fenerbahce. Im Sinne des Vereins könnte sich etwas ergeben”, sagte der 45-Jährige.

Lemos verarbeitet unglückliche Partie

Indes kommentierte Neuzugang Mauricio Lemos seine Fehler im letzten Ligaspiel: “Das ist wirklich ein furchtbares Gefühl. Wenn ein Abwehrspieler einen Elfmeter verursacht, dann fühlt er sich besonders schlecht. Heutzutage sehen wir dies deutlich mehr, da das VAR-System aktiv im Einsatz ist. Alle noch so kleinen Details werden gesehen. Gab es ein Handspiel oder eine unerlaubte Berührung durch den Verteidiger. Darum stehen wir Defensivspieler unter einem noch größerem Risiko. Beim letzten Spiel sprang der Ball beim ersten Elfer an meine Hand. Aber bei der zweiten Szene sagte ich auch dem Schiedsrichter, dass es keinen Kontakt gab. Das sieht man auch sehr deutlich in den Aufnahmen. Natürlich können auch die Referees Fehler machen. Davor habe ich nie in einer Partie gleich zwei Strafstöße verursacht”, so der Uruguayer gegenüber dem vereinseigenen Sender “FBTV”.

Zum aktuellen Kader sagte der 24-Jährige, dass sich der Verein in der Transferphase beachtlich verstärkt habe: “Es handelt sich bei den Zugängen ausschließlich um Akteure mit Stammspieler-Potenzial. Das ist etwas sehr Gutes. Im Training gibt jeder alles, um einen Platz in der Startelf zu ergattern. Wer es in die Startformation schafft, kämpft, um diesen Platz zu halten. Darum ist es für unser Team sehr gut, dass wir so einen starken Kader haben.”

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    11. Oktober 2020 um 13:43 —

    Mauricio Lemos muss seine Übermotivation in den Griff kriegen, einen zweiten Jailson mit haarsträubenden individuellen Fehlern in der FB Abwehr der uns die Saison versaut braucht hier schließlich niemand oder?

    Gegen Karagümrük ist das nochmal gut gegangen und wir konnten dank Altay die 3 Punkte noch einfahren, aber viele ähnliche Patzer können wir uns bei den knappen Spielverläufen in der Süperlig nicht leisten und wenn du in der ein oder anderen Szene unbedingt foulen musst lieber Mauricio, dann bitte außerhalb des FB Strafraums, kannst du Dir das merken oder muss ich es Dir ähnlich wie beim Panda auf einen Schmierzettel draufschreiben?

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