Galatasaray

Feghouli droht mit der FIFA – Galatasaray dementiert Gerüchte um Arda Turan


Neben der sportlichen Talfahrt muss sich Noch-Meister Galatasaray mit etlichen hausgemachten Nebenkriegsschauplätzen auseinandersetzen. So beschäftigen die Verantwortlichen der Gelb-Roten aktuell unter anderem die Personalien Sofiane Feghouli und Younes Belhanda. Belhanda soll den Verein bestenfalls zur neuen Saison verlassen – für eine entsprechende Ablösesumme, versteht sich. Das sieht der Marokkaner aber anders. Der Mittelfeldmann der „Löwen“ kann sich einen Wechsel zwar vorstellen, das aber am besten nach einer einvernehmlichen Vertragsauflösung ablösefrei. Belhanda wechselte im Sommer 2017 inklusive Bonuszahlungen für zehn Millionen Euro aus Kiew nach Istanbul.

Feghouli wartet auf Gehalt und droht mit Vertragsauflösung

Ähnliche Probleme hat der Galatasaray-Vorstand mit Sofiane Feghouli. Der 30-jährige Algerier setzte aber noch einen drauf und ließ die ersten Mahnschreiben an den Verein zukommen. Der Grund ist ein altbekannter in der Süper Lig: Ausstehende Gehaltszahlungen. Kommen die Gelb-Roten ihren Verpflichtungen nicht schnellstmöglich nach, dürfte Feghouli seinen Vertrag einseitig auflösen, bei der FIFA vorstellig werden und ablösefrei wechseln. In einer öffentlichen Stellungnahme am Freitagabend bestätigte Galatasaray „Mahnungen von ausländischen Spielern“, die einer Gehaltskürzung während der Pandemie-Phase nicht zugestimmt hätten. Wer neben Feghouli mit dem Gang zur FIFA gedroht hat, ist nicht bekannt.

Presseerklärung zu Arda Turan und Ömer Bayram

Klar ist für die Galatasaray-Verantwortlichen hingegen, dass Arda Turan in der kommenden Saison nicht für Gelb-Rot auflaufen wird. Einmal mehr dementierte der türkische Rekordmeister etwaige Verhandlungen mit Turan. Eine Stellungnahme gab es auch zu Ömer Bayram. Meldungen, nach denen der Top-Vorlagengeber Galatasarays seit sechs Monaten kein Gehalt ausgezahlt bekommen habe, würden nicht der Wahrheit entsprechen, heißt es darin. Bayram bestätigte die Aussagen seines Arbeitsgebers anschließend via kurzem Statement über die sozialen Netzwerke.


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Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol

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