Im Hinspiel der Playoff-Runde der UEFA Conference League hat der spanische Klub FC Getafe einen vielversprechenden Auftakt gefeiert und den serbischen Vertreter Partizan Belgrad mit 3:1 bezwungen. Im Mittelpunkt des Geschehens stand dabei direkt ein Rückkehrer: Der türkische Nationalstürmer Enes Ünal, der nach seinem Abschied vom englischen Premier-League-Klub AFC Bournemouth nach Spanien zurückgekehrt war, stand bei seinem ersten Einsatz sofort in der Startelf. Der Angreifer erwischte einen Einstand nach Maß und markierte bereits in der 9. Minute die Führung für die Hausherren.
Spanier erkämpfen sich späten Vorteil für das Rückspiel
Die Gäste gaben sich jedoch nicht kampflos geschlagen und erzielten noch vor dem Pausenpfiff in der 43. Minute durch Demba Seck den Ausgleichstreffer. In der Endphase der Partie drehten die Spanier allerdings noch einmal auf. Andres Garcia brachte die Gastgeber in der 87. Minute erneut in Front, ehe Johan Mojica in der 90. Minute mit dem dritten Treffer den 3:1-Endstand perfekt machte. Damit erarbeitete sich das Team eine hervorragende Ausgangslage für das am kommenden Donnerstag anstehende Rückspiel in Belgrad.
Hymnen und Begeisterung in den spanischen Medien
Nach dem gelungenen Auftritt sparten die Fachmedien auf der Iberischen Halbinsel nicht mit Lob für den türkischen Torjäger. Die Sportzeitung Marca zeigte sich beeindruckt und schrieb: „Der türkische Stürmer zeigte bei seiner Rückkehr ins Coliseum eine herausragende Leistung. Enes Ünal ist zu Getafe zurückgekehrt. Der türkische Angreifer zeigte eine außergewöhnliche Leistung, die der Mannschaft einen wichtigen Vorteil verschaffte und eine hervorragende Ausgangslage für das am Donnerstag in Belgrad stattfindende Rückspiel schuf.“
Auch bei der Konkurrenzzeitung AS fiel das Urteil über das Comeback des Nationalspielers überschwänglich aus. Das Blatt geriet regelrecht ins Schwärmen und kommentierte die Vorstellung mit den Worten: „Enes Ünal verzauberte das Coliseum erneut. Getafes türkischer Stürmer ist nach Spanien zurückgekehrt, und seine Leistung begeisterte die Fans von Getafe. Enes war faszinierend und inspirierend und erinnerte heute alle daran, was es bedeutet, bei Getafe ‚Tor‘ zu rufen.“

