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Galatasaray-Präsident Elmas schießt gegen TFF: „Rücktritt ist eine Notwendigkeit“

Galatasaray-Präsident Burak Elmas hielt am Samstagmittag noch vor dem 2:2-Heimspielremis gegen Altay (zum Spielbericht) eine Pressekonferenz im Nef-Stadion ab. Hierbei kritisierte das Vereinsoberhaupt den türkischen Fußballverband und scheute vor nichts und niemanden zurück. „Seit unserem Amtsantritt haben wir darauf geachtet, nicht zu oft vor der Presse zu stehen“, begann der 47-jährige Geschäftsmann seine Worte und wurde noch deutlicher: „Es macht mich nicht glücklich, vor Ihnen zu stehen, aber in dem Prozess, in dem wir uns derzeit befinden, ist es unerlässlich geworden. Ich weiß, dass bei der heutigen Pressekonferenz erwartet wird, zu schreien, zu rufen, mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Aber die Wirkung davon ist sehr kurz. Dies sind lediglich Aussagen, die die Community kurzzeitig beruhigen. Wenn Sie heute eine solche Erwartung haben, werden Sie sie nicht sehen. Die heutige Angewohnheit ist, dass die gegen Galatasaray verhängten Strafen am oberen Limit liegen.“

Elmas vs. TFF: „Rücktritt eine Notwendigkeit“

Danach warf Elmas der türkischen Fußballspitze unwillkürliches Handeln vor: „Wie gehen wir nun vor? Ich werde Galatasarays Rechte bis zum Ende verteidigen. In den letzten Jahren hat man viel geschrien. Wir suchen aber nicht draußen nach den Folgen unserer eigenen Fehler. Heute ist aber eine Veränderung nötig. Sie können Entscheidungen treffen, ohne über die Zukunft der Klubs nachzudenken.“ Der „Löwen“-Boss erklärte im weiteren Verlauf, dass er mit der Arbeit des TFF nicht zufrieden sei: „Wir werden mit allen Vereinen zusammen agieren. Galatasaray hat eine viel größere Mission als zu schreien oder zu brüllen. Beim türkischen Fußball ist man inzwischen am Ende der Sackgasse angekommen. Ich fordere den TFF nicht zum Rücktritt auf, ich denke, es ist eine Notwendigkeit.“ Auf die Frage, ob die Gelb-Roten weiterhin Spieler für die türkische Nationalmannschaft abstellen werden, entgegnete der gebürtige Istanbuler: „Die türkische Nationalmannschaft ist unsere Nationalmannschaft. Wir denken nie daran, der Nationalmannschaft Schaden zuzufügen, um jemanden zu bestrafen.“





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1 Kommentar

  1. 5. Dezember 2021 um 13:05 —

    In erster Linie muss man sich immer an die eigene Nase fassen! Nicht immer nach ausreden suchen, dass andere Schuld sind, sondern bei sich suchen Herr Präsident!
    Wenn wir einfach mal in der Liga liefern würden, muss auch keiner nach Schuldigen suchen oder!?
    Sie wollten mit FT weiter machen, also müssen Sie danach schauen das er liefert.
    Aber Sie sind auch nur ein Stiefellecker von Herrn Terim!
    Herr Terim darf eigentlich kein Gehalt mehr beziehen für die Strafe die er bekommen hat, aber hat er die Eier dazu?! Nein natürlich nicht!
    Wie schon letzte Woche gesagt, werde ich für verlorene Punkte FT isifa schreiben! Punkt!

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