Besiktas

BVB-Trainer Rose: “Wissen, was auf uns zukommt, aber auch, was wir können!”


Noch vor dem Abschlusstraining im Vodafone Park stellten sich Dortmund-Trainer Marco Rose und Kapitän Marco Reus den Fragen der Journalisten. Wie bereits im vergangenen Jahr, wolle der BVB in der „Königsklasse“ erneut eine gute Rolle spielen. „Für uns beginnt der dritte Wettbewerb. Im Pokal und in der Bundesliga sind wir anständig gestartet. Jetzt kommt die Champions League hinzu. Dafür haben die Jungs im vergangenen Jahr einen hervorragenden Endspurt hingelegt – weil sie diese Spiele haben wollten“, so der BVB-Coach. Rose weiter: „Wir wollen in diesem Wettbewerb unsere eigene Geschichte schreiben. Dafür müssen wir morgen von Anfang an da sein.“

“Würden gerne als Gruppenerster weiterkommen”

Dass die Schwarz-Gelben als Favorit in die Partie gegen den türkischen Meister gehen, will der 45-Jährige dabei nicht überbewerten: „Das ist mir piepegal. Es sind alles Champions-League-Gegner. Wir haben das Ziel, die Gruppe zu überstehen, gerne als Erster. Wir fangen morgen mit dem ersten Spiel an und werden dann weiterschauen.“ Bezüglich der Startaufstellung am Mittwochabend (Anpfiff 18.45 Uhr) möchte sich Rose nicht in die Karten schauen lassen. Dementsprechend gab es keine Auskunft darüber, ob Neuverpflichtung Donyell Malen gegen die Türken von Beginn an aufläuft. „Donny ist ein außergewöhnlich guter Fußballer. Was sein Fitnesslevel betrifft, hat er etwas aufzuarbeiten gehabt. Man merkt, wie er langsam auftaut. Er hat sich gut integriert und bisher in jedem Spiel seine Rolle gespielt. Wir geben ihm die nötige Zeit. Wir fordern ihn, und wir fördern ihn.“

Reus verlangt mehr Konzentration in der Defensive

Rose betitelte Besiktas als „Gegner mit viel Qualität, der aggressiv verteidigt und mit Miralem Pjanic einen herausragenden Spieler dazubekommen hat.“ Der BVB-Coach sagte aber auch: „Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber wir wissen auch, was wir können!“ Wichtig sei es, die anfällige Defensive gegen den türkischen Meister in den Griff zu bekommen, ergänzte Dortmund-Kapitän Reus, der gegen die Schwarz-Weißen fest mit einem Startelfeinsatz rechnen darf: „Wir haben die Tore zu einfach bekommen, weil wir in der Absicherung zu große Lücken haben. Das müssen wir ändern. Auch weil Besiktas nach Ballgewinn schnell und gefährlich nach vorne spielen kann.“





Vorheriger Beitrag

Sergen Yalcin: "Unser Spiel in der Türkei reicht auf diesem Niveau nicht"

Nächster Beitrag

Champions League-Auftakt: Besiktas empfängt Borussia Dortmund

Keine Kommentare

Schreibe ein Kommentar