Fenerbahce

“Verstehe meinen Klub nicht” – Bustos-Transfer zu Fenerbahce droht zu platzen


Das Werben von Fenerbahce um Fabricio Bustos ist bislang erfolglos geblieben. Club Atletico Independiente hat das Angebot der Gelb-Marineblauen in Höhe von 2,5 Millionen Euro trotz vorheriger Einigung schlussendlich doch abgelehnt und eine noch höhere Summe von den Türken gefordert. Das bestätigte der argentinische Rechtsverteidiger in einem Kurz-Interview mit der Presse. „Der Verein hat seine Meinung in letzter Sekunde nochmal geändert und eine noch viel höhere Summe verlangt. Wieso sie das gemacht haben, kann ich mir nicht erklären. Warum man für einen Spieler, dessen Vertrag im nächsten Sommer ausläuft, so viel Geld verlangt, ist mir ein Rätsel. Das alles kommt mir sehr seltsam vor“, erklärte der 25-jährige Abwehrspieler.

“Wäre ein wichtiger Schritt für mich gewesen”

Von einem Wechsel in die Türkei geht Bustos eigenen Angaben zu Folge nicht mehr aus. Stattdessen trauert der Argentinier, der zum Stammpersonal von Independiente gehört und in der laufenden Saison in neun von zehn Spielen über die vollen 90 Minuten zum Einsatz kam, der vergebenen Chance hinterher. „Es war eine sehr turbulente Woche für mich. Nach sehr langen Verhandlungen stand ich kurz vor einem Wechsel in die Türkei. Ich hatte mich sehr über den Transfer zu Fenerbahce gefreut. Das wäre eine Riesenschritt für mich und meine Karriere geworden“, so Bustos gegenüber „ESPN“. Bis Mittwochabend hat der Klub aus Kadiköy noch Zeit, den Transfer doch noch über die Bühne zu bringen. Dann nämlich schließt das Transferfenster in der Türkei.





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5 Kommentare

  1. 6. September 2021 um 13:24 —

    Ich habe da mal eine Frage, muss Fener noch bis zum 8. September ihre FFP Bilanz ausgleichen oder ist es noch in Ordnung, wenn man ca. 3 – 5 Mio im Minus ist? Sollte Berisha 5 Mio gekostet haben, so ist man fast bei -10 Mio. Einen rechten Verteidiger wie bustos nochmal 2,5 mio zu geben, ist auch nicht ideal, da wir im RM bereits ausreichend Alternativen haben.

    Sollte man die FFP Auflagen einhalten, so würde ich folgende Spieler unter diesem Wert verkaufen:

    Caulker: 2M
    Mhy: 1,5M
    Zajc: 3M

    Sonst fällt mir kein Spieler ein, den wir für eine gute Summe verkaufen könnten.

    • 6. September 2021 um 13:52

      Ich habe vor kurzem gelesen, dass das FFP im nächsten Jahr durch eine Luxussteuer und eine Gehaltsobergrenze abgeschafft werden soll, vielleicht müssen wir uns deshalb nicht mehr an irgendwelche FFP Auflagen halten?

      Zusammengefasst soll das neue System wie folgt aussehen….

      “Das geplante System sieht demnach vor, dass die an europäischen Wettbewerben teilnehmenden Vereine nur noch einen bestimmten Prozentsatz ihrer Einnahmen für Gehälter ausgeben dürfen. Im Gespräch soll eine Obergrenze von 70 Prozent sein. Bei Überschreiten dieses Limits müsste ein Klub eine sogenannte Luxussteuer in einen Topf einzahlen, der unter allen anderen Europapokalstartern aufgeteilt wird. Die UEFA will die Pläne laut dem Blatt schon im September auf einem Kongress vorstellen.”

      Hier der entsprechende Artikel dazu…..

      Link:

      https://www.aargauerzeitung.ch/news-service/sport/fussball-gehaltsobergrenze-und-luxussteuer-uefa-will-financial-fairplay-wieder-abschaffen-ld.2173923

    • 6. September 2021 um 16:48

      Aargauer sind die 2. dümmsten Schweizer 🤭
      Vor allem beim Autofahren. Haltet unbedingt Abstand wenn ihr Schweizer Nummernschilder mit “AG” seht.

  2. 6. September 2021 um 13:20 —

    Der Spieler scheint echt gefrustet zu sein wenn er sich öffentlich zum gescheiterten Transfer in dieser Art äußert.

  3. 6. September 2021 um 11:31 —

    Wenn zwei Parteien sich im Vorfeld über eine bestimmte Ablösesumme X einigen und eine Partei dann im Nachhinein plötzlich eine höhere Summe fordert, dann ist das ganze total unseriös, da braucht man dann mit dieser Person auch nicht mehr weiter verhandeln, da Verhandlungen in erster Linie auf Vertrauen basieren und dieses Vertrauen hier durch diesen Vertrauensbruch nicht mehr gegeben ist.

    Leidtragender dieser “Verhandlungstaktik” ist dann der Spieler selbst, der dann wahrscheinlich auch nicht mehr besonders motiviert ist und auch nicht mehr länger bei so einem Verein bleiben möchte.

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