Besiktas

Besiktas-Kapitän Burak Yilmaz stichelt gegen Kritiker!

Seit Anfang Oktober kassierte Besiktas im Vergleich mit den Top-Fünf-Ligen und der Süper Lig mit einem Treffer die wenigsten Gegentore. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass der deutsche Keeper Loris Karius seit der erschreckenden 1:4-Niederlage bei Trabzonspor von 65 Schüssen auf seinen Kasten nur ein einziges Mal das Nachsehen hatte. Spielerisch gesehen können die Schwarz-Weißen ebenso wie die anderen Kontrahenten um die Meisterschaft nicht überzeugen, aber die Ergebnisse stimmen. In den letzten sechs Spieltagen haben die “Schwarzen Adler” kein einziges Mal verloren (fünf Siege und ein Remis). Außerdem läuft es in der Ferne auch wieder. Nach sechs sieglosen Gastauftritten (ein Unentschieden und fünf Niederlagen) haben die Istanbuler sich an das Siegen auf fremdem Boden erinnert (zwei Siege hintereinander).

Kapitän Burak Yilmaz mit Seitenhieb

Die Erfolgsformel bei Besiktas ist seit dem Wechsel von Burak Yilmaz im letzten Winter klar. Trifft der 34-jährige Goalgetter (14 Treffer), dann verliert sein Klub nicht (neun Siege und zwei Remis). Aber das es innerhalb der Mannschaft im Spielgeschehen noch nicht harmoniert, dessen ist sich auch der Kapitän bewusst: „Wir kriegen einige Dinge noch nicht so hin, wie wir es gerne würden. Wir haben uns noch nicht an unsere Mitspieler und das System gewöhnt. Aber ich beschuldige hier keinen. Nach der Niederlage eines unserer Gegner wollten wir zuschlagen und dies ist uns geglückt.“ Auf die Kritik von Seiten der Fans und Medien konterte der Nationalspieler gekonnt: „Ich habe kein Herz aus Stahl. Ich habe auch Gefühle. Als Kapitän muss ich als der Führer dieser Mannschaft auftreten. Man muss Charakter zeigen. Ich habe auch bei anderen Teams gesagt, dass ich Besiktas-Fan bin und daran hat sich nie etwas geändert. Wir haben Ziele und die werden wir erreichen. Wenn andere Stürmer auf dem Platz nicht effektiv genug sind, dann heißt es, dass sie nicht genügend Bälle bekommen haben. Wenn ich nicht meine Leistung abrufen kann, dann werde ich niedergemacht.“

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Coach Abdullah Avci: „Immer noch nicht ausreichend“

Besiktas-Coach Avci war zwar aufgrund des Sieges und der Motivation seiner Schützlinge zufrieden,  schloss sich aber im Hinblick auf das, was auf dem Platz geboten wird, seinem Kapitän an: „Es ist schwer gegen Konyaspor zu spielen. Man muss immer sehr konzentriert beginnen, sonst kassiert man wie wir gleich zu Beginn der Partie einen Gegentreffer. Wenn das Abseits nicht gewesen wäre, dann hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf genommen. In der zweiten Halbzeit haben wir überhaupt nichts zugelassen und in den sechs Begegnungen nur einen Treffer hinnehmen müssen. Aber es ist immer noch nicht ausreichend, wie wir uns auf dem Platz präsentieren. Das können wir nur durch ständiges Gewinnen verbessern. Heute hat Adem Ljajic sehr gut gespielt. Man beurteilt ihn immer nach Toren und Assists. Aber heute hat er auf dem Platz vieles richtig gemacht. Auch Oguzhan Özyakup hat trotz der kurzen Einsatzzeit gute Ansätze gezeigt. Sowohl in der Kabine als auch auf der Bank ist die Stimmung sehr gut. Hoffentlich geht es so weiter.“

Konyaspor-Trainer Aykut Kocaman: „Es gibt nicht viel zu sagen“

Auf der Seite der Heimmannschaft war man nach der knappen Niederlage sichtlich betrübt. Coach Kocaman fand keine passenden Worte für die Pleite: „Es ist natürlich nicht schön. Als Besiktas vom Spiel abschweifte, haben wir es zwar geschafft, den Ball zu erobern, aber das ängstliche Auftreten vor dem Tor war schlimm. Für mich war es das Schlechteste am heutigen Tag. Vielleicht können wir es als eine Art sportliche Erosion bezeichnen, die weiter anhält. Besiktas hat das Tor gemacht, wir wiederum nicht. Dementsprechend gibt es auch nicht viel zu sagen. Natürlich gibt es einen Plan, um wieder auf die Beine zu kommen. Ich mache das nicht zum ersten Mal durch. Trainer sind dafür da solche Krisensituationen zu bewältigen. Nichtsdestotrotz wird es Zeit in Anspruch nehmen.“

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