Besiktas

Besiktas-Coach Sergen Yalcin erteilt Spielern Reiseverbot

Nachdem alle bisherigen Tests im Team auf eine Infizierung mit dem Coronavirus bei Besiktas negativ ausfielen und dies vorerst für Erleichterung sorgte, erklärte BJK-Trainer Sergen Yalcin im Gespräch mit “A Spor”, dass man weiterhin große Um- und Vorsicht walten lassen werde. Dies schließe die Beibehaltung der häuslichen Quarantäne sowie ein Reiseverbot der Spieler ein: “Es gab bei keinem unserer Spieler Probleme. Was die Spieler zuhause machen, weiß ich nicht. Wir haben individuelle Programme erstellt. Sie bemühen sich im Rahmen des Möglichen zu arbeiten. Doch so etwas kann niemals die Trainingseinheiten ersetzen. Diese langen Phasen werden ein rückläufiges Ergebnis bei den Spieler hervorrufen. Solange kein offizielles Statement vom TFF kommt, beabsichtige ich nicht, dass reguläre Training wieder aufzunehmen. Diese Telefonkonferenzen sind meiner Meinung nach ein übertriebenes Thema. Professionelle Spieler wissen sehr gut, was sie tun müssen. Was zuhause möglich ist, versuchen die Profis umzusetzen. Ich mag diese Telefonkonferenzen nicht sonderlich”, so der 47-Jährige.

Yalcin erwartet Normalität nicht vor Mai – Reiseverbot für die BJK-Profis

Wie es in absehbarer Zeit weitergehe, könne der Übungsleiter der “Schwarzen Adler” aktuell nicht vorhersagen: “Es ist schwer zu beurteilen, wann das Leben wieder seine gewohnten Bahnen einnimmt. Seit Tagen sitzen wir zuhause. Wir versuchen die Regeln unseres Staates und des Gesundheitsministeriums zu befolgen. Je schneller wir diese Phase bewältigen können, desto besser. Jeder ist sich mittlerweile dem Ernst der Lage bewusst. Ich denke nicht, dass sich die Dinge vor Mai normalisieren.” Den Wunsch vieler ausländischer Spieler in der Türkei, in die Heimat zu reisen, kommentierte Yalcin wie folgt: “Zu uns kam noch kein ausländischer Spieler, der nach Hause wollte. Es gibt in Europa keinen sicheren Ort. Mit dem Flugzeug an einen anderen Ort zu reisen, kann zu großen Problemen bei unseren Spielern führen. Keiner unserer Spieler kann irgendwohin gehen.”

Corona- und Wirtschaftsrealität bremsen Transfervorhaben empfindlich

Abschließend äußerte sich Yalcin in Sachen Transfers, dämpfte aber die Erwartungen der Fans: “Es ist unmöglich, dass wir diesbezüglich arbeiten. Wir können nur Telefongespräche führen. Wenn das Leben wird normal verläuft, können wir die Transferaktivitäten aufnehmen. Wir sich die Fußballwirtschaft entwickelt, das ist der entscheidende Punkt. Transfers sind leicht, aber wie verwalten wir das Ökonomische. Selbst, wenn diese Liga ausgespielt wird, dürfte das Ende nicht vor Juni erfolgen. Es gibt die Themen wie Vertragsverlängerungen und auslaufende Kontrakte. Wie das aussehen wird, wissen wir nicht.”

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Hürriyet.de-Redaktion