Besiktas

Besiktas-Boss Cebi: „Es wäre falsch, einen Meister auszurufen“

Besiktas-Präsident Ahmet Nur Cebi erklärte im Gespräch mit der türkischen Tageszeitung “Hürriyet”, dass niemand zufrieden damit sei, die Liga vorzeitig unter Benennung eines Meisters zu beenden: „Ein Team als Meister auszurufen, wäre falsch. Sollte sich die Lage normalisieren, sollte die Liga ohnehin weitergespielt werden. Wenn nicht weitergespielt wird, sollte man die Liga komplett absagen und annullieren. Würde man die Liga jetzt beenden und der derzeitige Tabellenerste als Meister benannt, hätte dieser Verein ein Leben lang Probleme. Denk doch mal daran, der Meister wird festgelegt und dann kommt jemand und sagt: ‚wäre die Liga fortgesetzt worden, wäre wir Meister geworden’. Dies würde für den bestimmten Meister für immer eine Last sein, die er mit sich herumtragen müsste“, so der 61-Jährige.

Cebi erneuert Europapokal-Teilnehmer-Vorschlag

Wie er die Teilnahmesituation für den Europapokal in der kommenden Saison lösen würde, kommentierte Cebi folgendermaßen: „Dieses Thema betrifft nicht nur unsere Liga, sondern genauso alle anderen Ligen. Die UEFA wird den Standard für alle Ligen festlegen. Wie ich schon sagte, die UEFA könnte als Ausgangswert die Leistungen der Klubs in den letzten fünf Jahren in Europa nehmen und so die Teilnehmer der einzelnen Länder bestimmen. Die Einnahmen der UEFA könnten dann gleichmäßig auf alle Vereine verteilt werden.“

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Neue Transferausrichtung bei Besiktas

Zur neuen Transferstrategie von Besiktas sagte der Vereinsboss Folgendes: „Teure oder Transfers von älteren Fußballern wird es auf gar keinen Fall geben. Besiktas wird keine Transfers tätigen, die langfristig keinen Nutzen für den Klub haben. Ich denke aber, dass ein bis zwei erfahrene Profis als Vorbilder für die jungen Spieler im Kader sein sollten. Dies könnte von großem Nutzen für das Team sein. Aber auch bei diesen darf ihre Zahl, ihr Gehalt und ihr Alter nicht zu hoch ausfallen.“

„VAR-Referees sollten Ausländer sein“

Aufgrund der oft diskutierten, hohen Zahl an fehlerhaften Schiedsrichterentscheidungen in der Süper Lig, schlug Cebi abschließend vor, dass zumindest die Unparteiischen am Videoassistenten aus dem Ausland stammen sollten: „Alle Vereine klagen über die Schiedsrichter. Und das ist eigentlich schon sehr seltsam. Jeder sagt: ‚man hat uns Unrecht getan’. Bei den Schiedsrichtern herrscht eine Kumpel-Unteroffizier-Beziehung. Sie sind wie große und kleine Brüder. Im VAR-Zimmer sitzt ein junger Schiedsrichter, wie soll dieser seinen älteren Kollegen auf dem Feld rufen. Darum denke ich, dass in den VAR-Zimmern ausländische Referees sitzen sollten.“

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Anil P. Polat

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Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    31. März 2020 um 16:57

    Ich frag mich ob er das gleiche sagen würde wenn Besiktas auf dem ersten Platz wäre..