Besiktas

Besiktas-Coach Önder Karaveli: „Möchte weiterhin nur über Fußball sprechen“


Zum ersten Mal unter der Regie von Önder Karaveli ließ Besiktas in den eigenen vier Wänden Punkte liegen und konnte auch keinen Torerfolg vorweisen. Das lag womöglich auch daran, dass sich die Gäste aus Antalya immer mehr zu einem Angstgegner entwickeln. Seit der Saison 2018/19 ist der Mittelmeer-Vertreter eine von zwei Mannschaften, die im Vodafone Park nicht verloren haben. „Wir hätten besser spielen und gewinnen müssen. Eigentlich haben wir gar nicht mal so schlecht gespielt. Es hat lediglich das Tor gefehlt“, kommentierte Francisco Montero den Spielverlauf. Güven Yalcin schloss sich den Worten seines Teamkollegen an und sagte: „Wir sind über den Punkt keineswegs glücklich. Gerne hätten wir vor dieser Kulisse einen Sieg eingefahren. Wir haben wirklich alles gegeben, aber der Ball wollte nicht über die Linie.“ Ersin Destanoglu, der stets zur Stelle war, wenn es brenzlig wurde, kritisierte wiederum die Unparteiischen. „In dieser Liga spielt jeder Spieler auf Zeit. Aber ich finde es unfair, dass ich gleich beim ersten Mal schon verwarnt werde. Die anderen Torhüter werden größtenteils erst in der Nachspielzeit verwarnt. Das hat im Endeffekt keine Bedeutung mehr. Ich bitte die Verantwortlichen um Gleichberechtigung.“

Karaveli möchte nur über Fußball reden

Besiktas-Coach Önder Karaveli kommentierte das Unentschieden mit den Worten: „Besiktas darf keinen Spieltag mit einem torlosen Remis zuhause abschließen. Leider ist uns das eine oder andere heute nicht so gelungen. Die Anfangsformation hat nicht gefruchtet. Es war im Großen und Ganzen kein überragendes Spiel, aber wir hatten unsere Chancen.“ Wieso die eigentlichen Stammspieler um Rachid Ghezzal, Josef de Souza und Cyle Larin nicht von Beginn an aufliefen, beantwortete der 47-Jährige ebenfalls: „Verletzungen und längere Reisen waren der Grund für diese Entscheidung. Wenn die Partie es nicht gebraucht hätte, wollte ich alle drei überhaupt gar nicht erst einsetzen.“ Angesprochen auf die Gelb-Rote Karte von Miralem Pjanic sagte Karaveli abschließend: „Pjanic spielt seit unserer Amtsübernahme wirklich sehr engagiert und unter Adrenalin ist es durchaus möglich, sich nicht unter Kontrolle zu haben. Die Entscheidungen des Referees konnte jeder sehen. Unsere Funktionäre werden sich sicherlich beraten und vielleicht auch vor die Kameras treten. Ich möchte weiterhin nur über Fußball sprechen.“

Neuzugang Luiz Adriano froh über Punktgewinn

Auf der anderen Seite blickte Antalya-Neuzugang Luiz Adriano mit seinem abstiegsgefährdeten Klub hoffnungsvoll in die Zukunft. „Es war ein gutes Spiel. Die gesamte Mannschaft hat gekämpft. Nach solchen Pausen ist es immer etwas schwierig zurückzukommen. In der ersten Halbzeit gab es Momente, in denen ich mich schwergetan habe. Aber wenn man ein paar Kleinigkeiten außer Acht lässt, war es ein ordentlicher Start. Mit mehr Einsatzzeiten werde ich zu alter Stärke zurückfinden. In der Schlussphase standen wir mächtig unter Druck. Es ist aber auch selbstverständlich, dass man von so einem qualitativ guten Gegner Druck zu spüren bekommt. Dementsprechend ist der Punktgewinn von großer Bedeutung. Wir wollen in jeder Partie Punkte holen, um uns aus dieser misslichen Lage zu befreien.“




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