Fenerbahce

Berke Özer zurück in Belgien: „Verspüre keinen Druck, sondern pure Unterstützung“


Zwei Jahre hat Fenerbahce-Keeper Berke Özer in Belgien verbracht und bei Zweitligist KVC Westerlo Matchpraxis sowie erste Erfahrungen im internationalen Fußball gesammelt. Mit dem Auswärtsauftritt der Gelb-Marineblauen am Donnerstag bei Royal Antwerpen (Anpfiff 21.00 Uhr) kehrt der 21-jährige Schlussmann wieder nach Belgien zurück.

Özer vertritt Altay Bayindir nicht nur gegen Antwerpen

Nach der schweren Schulterverletzung von Altay Bayindir steht fest: Özer wird nicht nur gegen die Belgier das Fenerbahce-Tor hüten, sondern auch in den kommenden Wochen und Monaten im Tor der „Kanarienvögel“ stehen. Für den türkischen U21-Nationalkeeper eine Herausforderung, auf die er sich gerne einlässt: „Altay Bayindir ist eine wichtige Persönlichkeit und unser Torwart. Wir stehen alle geschlossen hinter ihm und wissen, dass er noch stärker zurückkommen wird. Für mich persönlich gilt, ihn bestmöglich zu vertreten. Natürlich gibt es bei einem Verein wie Fenerbahce Druck. Doch wir sind hier, weil wir damit klarkommen können. Ich verspüre keinerlei negativen Druck, sondern pure Unterstützung.“ Zum Revancheduell mit den Belgiern, das im Übrigen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird, sagte Özer: „Wir wissen, dass wir gewinnen müssen und sind dementsprechend motiviert. Nach meinen zwei Jahren in Belgien kann ich sagen: Die Teams haben allesamt gemeinsam, dass sie sehr diszipliniert und systemtreu auftreten. Es wird alles andere als einfach für uns.“

Pereira: „Mit einem Sieg wären wir wieder im Geschäft“

Neben Özer stand auch Fenerbahce-Coach Vitor Pereira der Presse Rede und Antwort. Der Portugiese betonte ebenfalls, dass man das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht der Gruppe zwingend gewinnen müsse. „Die Bedeutung des Spiels ist uns bewusst. Wir wissen, wie wichtig die drei Punkte für uns wären. Sie kennen uns, wir kennen sie. Wir werden antreten, um zu gewinnen“, so der Fenerbahce-Coach, der zudem erklärte, dass die Mannschaft dringend Erfolgserlebnisse brauche. „Unser ganzer Fokus liegt darauf, das Leistungsniveau des Teams anzuheben. Ich muss der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einimpfen, damit wir wieder an die Spiele, die wir zuvor auf gutem Niveau bestritten haben, anknüpfen können. Mit einem Sieg morgen wären wir wieder voll im Geschäft. Das wissen wir.“ Abschließend zeigte sich Pereira überzeugt davon, die Mini-Krise beim Kadiköy-Klub erfolgreich meistern zu können. „Ich habe genügend Erfahrung und dementsprechend alle möglichen Szenarien durchlebt. Manchmal fühlt man sich unschlagbar, doch nur ein Spiel kann schon alles verändern. Das ist der Fußball. Wir können die Dinge, die von außen an uns herangetragen werden, nicht beeinflussen. Dafür aber das, was auf dem Platz geschieht.“





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3 Kommentare

  1. 4. November 2021 um 10:26

    Ich finde die FB Kaderzusammenstellung in diesem Jahr wieder einmal katastrophal. In der Innenverteidigung sind wir schwach besetzt, wenn Szalai oder Kim ausfallen haben wir keinen adequaten Ersatz.

    Gleiches gilt auch für die beiden offensiven Außenpositionen, die mit Osayi und Ferdi ebenfalls schwach bzw. mit den falschen Spielern besetzt sind. Die beiden sind alles andere als Schienenspieler und offensiv sind sie m.M.n. auch nicht zu gebrauchen.

    Die leidige Stürmerposition möchte ich erst gar nicht ansprechen, da wir keinen einzigen brauchbaren Stürmer im FB Kader haben der 15 Saisontore schießen kann.

    Aber im Mittelfeld haben wir für 3 Spielpositionen dafür an die 14 Spieler, den FB Kader muss ja wirklich ein totaler Vollpfosten und Schwachmat zusammengestellt haben, ich meine anders kann man den Vogel ja nicht mehr bezeichnen oder?

    Es kann doch nicht so schwer sein für jede Spielposition zwei gleichwertige Spieler zu transferieren, ich meine da braucht man doch (als FB Präsident) nur bis zwei zählen können um diese leichte Aufgabe zu erledigen oder ist das wirklich so schwer?

    Qualitativ ist die FB Mannschaft m.M.n. sowieso total scheiße, ich meine wenn wir nach einem 0:1 Rückstand nicht mehr das Spiel in der qualitativ minderwertigen türkischen Süperlig gewinnen können, dann haperts doch gewaltig an der FB Kaderqualität oder ist hier etwa jemand anderer Meinung?

    Und das mit den 50 Kackspielern die Ali Koc in 4 Jahren zu FB transferiert hat nehme ich übrigens auch nicht zurück, da alle diese Spieler bis auf sehr wenige Ausnahmen absolut KACKE und SCHEISSE sind und das ist nun mal die bittere Wahrheit.

    Übrigens fällt dieser Gustavo jedes Jahr komischerweise immer dann verletzt (oder gesperrt) aus, wenn kurz zuvor ein GS oder BJK Derby in der Süperlig ansteht, somit ist der Vogel m.M.n. auch nicht zu gebrauchen.

  2. 4. November 2021 um 8:57

    Ich möchte nochmal eins klarstellen, dass Vitor Pereira keine Schuld für die letzten Spiele trägt bzw. nichts davon aufgrund seines Sytsems oder Formation verantwortlich ist. Viele beschweren sich über die Formation, welches aber nichtmal ansatzweise damit zu tun hat, weshalb wir Punkte verloren haben. Ich nenne euch konkret auch die Beispiele und die Fehler (auch individuelle Fehler) wo man dem Trainer und das System kaum Schuld geben kann.

    1. Abseitsfalle:
    Gegen Antwerp haben wir ein Tor kassiert, weil Tisserand und Osayi gleich zwei mal das abseits aufgehoben haben. Wir wissen, dass unser System mit einer Abseitsfalle funktioniert. Man hat es gegen Frankfurt gut gesehen. Auch gegen Alanya haben wir das erste Tor durch eine fehlgeschlagene Abseitsfalle kassiert. Hier war mal wieder Tisserand der Sündenbock. Ich habe das Gefühl, dass doch noch lieber Novak oder Aziz in die IV Stamm spielen sollten, esseiden Tisserand ist Lernbereit und weiß wie man mit abseitsfalle spielt.

    2. Standartsituation:
    Bei den Standartsituation, z.B. gegen Antwerp, Konya und Alanya sprich in den letzten drei Spielen, haben wir jeweils ein Tor durch Ecken kassiert in jedem Spiel. Hier sollte Pereira die Verteilung noch umstrukturieren. Gustavo geht kaum in die Kopfballduelle und schaut öfters mal zu. Ich glaube ich bin der einzige der froh ist, dass Gustavo sich verletzt hat. Aufbauspiel und Verteidigung (Raum, Manndeckung) sind nicht seine Stärken. (Schaut euch den Schuss von Ömür gegen Fener an und beachtet was gustavo macht.

    Ich bleibe dabei, dass der einzige Kritikpunkt bei Pereira nur die Startelf und Auswechslungen sind. Ansonsten macht er seine Arbeit sehr gut.

    Über die Chancenverwertung will ich erst gar nicht reden!

    • 4. November 2021 um 9:24

      Gustavo ist mir auch schon ein Dorn im Auge. Zu langsam , keine Übersicht, kann keine Bälle verteilen, aus dem Zentrum heraus kommt bei uns garnichts…