Süper Lig

Basaksehir verhängt Rekordstrafe für Arda Turan

Nach seinem Eklat in einem Nachtclub beziehungsweise im Krankenhaus und seinem Verhalten gegenüber dem türkischen Sänger Berkay und seiner Frau haben die Aktionen von Arda Turan nicht nur juristische Folgen (die Staatsanwaltschaft ermittelt). Auch sportlich folgten nun Konsequenzen. 

Basaksehir droht mit weiteren Konsequenzen 

Der aktuelle Verein des 100-fachen (ehemaligen) türkischen Nationalspielers, Medipol Basaksehir, erklärte am Dienstag, dass man dem 31-jährigen Linksaußen gegenüber als Reaktion auf dessen Fehlverhalten eine Geldstrafe in Höhe von 2,5 Millionen TL ausgesprochen hat: „Unser Vorstand tagte am 15. Oktober um 19:30 Uhr außerplanmäßig. Dabei war das einzige Thema der Versammlung die Personalie Arda Turan. Die Vorwürfe gegenüber unserem Spieler, was gewisse Ereignisse betrifft, die in der dreitägigen Urlaubszeit der Spieler im Rahmen der Länderspielpause vorgefallen seien sollen und die breitgefächerten medialen Berichte, zwangen uns zu einer Reaktion. So ein Verhalten steht in keinerlei Weise im Einklang mit den moralischen und ethischen Richtlinien unseren Vereins. Aus diesem Grund haben wir eine Geldstrafe in Höhe von 2,5 Millionen TL verhängt. Weitere Strafen behalten wir uns vor, solange die juristischen Schritte gegenüber unserem Spieler geprüft werden”, so das Klub-Statement. 

Skandale statt sportliche Leistungen 

Turan kam im Januar 2018 auf Leihbasis vom FC Barcelona zu Basaksehir. Die Leihfrist endet im Juni 2020. Zugleich läuft auch der Vertrag des Mittelfeldspielers in Barcelona aus. Statt sportlich auf sich aufmerksam zu machen, ist der in Bayrampasa/Istanbul geborene Turan bisher eher durch negative Schlagzeilen in Erscheinung getreten. So sitzt er immer noch eine zehn Spiele umfassende Sperre ab, nach seinen verbalenen Entgleisungen und Gesten gegenüber Schiedsrichter Yaşar Kemal Uğurlu am 32. Spieltag der Süper Lig in der Partie gegen Sivasspor vergangene Saison. Dabei hatte der Disziplinarausschuss (PFDK) zunächst sogar 16 Spiele als Sperre verlangt, bevor das Schiedsgericht (Tahkim Kurulu) die Sperre um sechs Spiele reduzierte.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion