Süper Lig

Basaksehir-Boss Gümüsdag brodelt – Auch Co-Trainer Saraloglu attackiert Schiedsrichter


Weniger das Resultat als viel mehr die Entscheidungen des Schiedsrichters Bahattin Simsek waren Gesprächsthema nach dem Duell zwischen Fenerbahce und Medipol Basaksehir (4:1). Basaksehirs Vereinspräsident Göksel Gümüsdag bezeichnete die Leistung des Unparteiischen als skandalös: „Mit diesen Schiedsrichtern können wir die Liga nicht fair beenden. Aus Bahattin Simsek wird kein Schiedsrichter. Sollte er auch nur das geringste Gewissen und etwas Gottesfurcht haben, dann wird er diese Nacht nicht schlafen können. Der Verband und der MHK müssen eine Untersuchung einleiten. Wir sind vor Wut außer uns. Wir haben alle die Schiedsrichter-Schande gesehen. Wenn wir ein Spiel verlieren, kann ich nichts sagen. Aber bei solchen Ereignissen muss ich als Klubpräsident sprechen, um meinen Verein zu verteidigen.“

Gümüsdag reiht Verfehlungsliste auf und kann Ereignisse nicht nachvollziehen

Gümüsdag weiter: „Leider haben wir wieder ein Spiel gesehen, in dessen Fokus der Referee stand. In der zwölften Minute der ersten Halbzeit muss Gustavo direkt die Rote Karte sehen. Und obwohl am VAR ein erfahrener Schiedsrichter saß (Cüneyt Cakir) wurde kein Platzverweis ausgesprochen, was unsere Spieler beeinflusst hat. Es gibt einen Spieler wie Caner (Erkin), den wir alle über 90 Minuten hören. Trotzdem zückt der Schiedsrichter keine Karte. Wegen zwei Worten sieht Irfan Can Kahveci die Rote Karte. Dann schaut man sich Rafaels Situation an, die die gesamte Türkei gesehen hat. Rafael berührt den Gegenspieler nicht einmal und bekommt die Gelbe Karte. Und weil er wissen will warum, bekommt er noch eine. Das ist unfassbar. Ich kann es wirklich nicht verstehen. Wir werden die Berichte lesen. Zwei Platzweise und dazu die Rote Karte gegen unseren Trainer Okan Buruk. So etwas hat es in der Basaksehir-Geschichte noch nie gegeben.“




Co-Trainer Irfan Saraoglu vertrat den vom Platz gestellten Chefcoach Okan Buruk vor den Kameras und zeigte ebenso wie sein Klubchef kein Verständnis für die Entscheidungen des Unparteiischen: „Jedes europäische Land, das dieses Spiel ausgestrahlt hat, wird über die Spielleitung des Schiedsrichters sprechen. Wir können uns nicht hier hin hinstellen und über Fußball sprechen. Heute haben Analysen und Taktiken keinerlei Bedeutung. Es gibt nicht viel zu sagen. Rafael sieht in einer Szene zu Unrecht zwei Karten und wird des Feldes verwiesen. Unser Trainer hat sich in die Richtung bewegt, um den Spieler zu beruhigen. Der vierte Schiedsrichter hält unseren Coach am Arm fest und zieht ihn zurück. Er kann ihn ermahnen oder eine Karte zeigen, aber er kann ihn nicht festhalten und an ihm herumzerren. Jeder würde in diesem Moment eine Reaktion zeigen. Unser Trainer sagt, lass mich los und hör auf mich am Arm zu ziehen. Daraufhin wurde er mit Rot vom Platz gestellt. Danach sah Irfan Can einen Platzverweis. Was danach geschah, sahen wir alle. Es ist sehr traurig und wir sind sehr enttäuscht. Im Namen des türkischen Fußballs verurteile ich die Aktionen des Schiedsrichters aufs Schärfste.“

MEHR ZUM THEMA

4:1! Fenerbahce trumpft nach zwei Platzverweisen gegen Basaksehir auf


Vorheriger Beitrag

Fenerbahce: Erol Bulut watscht Kritiker ab

Nächster Beitrag

Süper Lig: Siege für Konya, Sivas und Rize

2 Kommentare

  1. 24. Dezember 2020 um 16:50

    Ich weiß nicht warum noch diskutiert wird, der Schiedsrichter war gekauft. Punkt!

    Jetzt muss man handeln und die Leute die dahinter stecken hinter Gittern bringen.

  2. 24. Dezember 2020 um 14:36

    Wahnsinn was der Schiedsrichter da veranstaltet hat, die zwei rote Karten waren echt kurios. Auch die nicht gegebene rote Karte für Gustavo ist momentan nicht zu erklären da würde mich echt gerne die Begründung lesen, bei der Aktion hätte er gut und gerne das Bein des Gegners brechen können. Das ist schon dunkel rot.

    Die zwei Rote Karten sind genauso nicht zu erklären für jemanden der unparteiisch ist wirkt das gelinde gesagt sehr fragwürdig wie schnell da zwei gelbe Karten gezückt wurden, also ich würde dem Schiedsrichter ganz klar böse Absichten unterstellen. Hier wurde der Gegner ganz gezielt dezimiert, wie der Schiedsrichter diese Leistung rechtfertigen möchte erschließt sich mir nicht so wirklich