Süper Lig

Aybaba: „Galatsaray-Spiel Wendepunkt“

Am Freitagabend trifft Bursaspor am neunten Spieltag der Spor Toto Süper Lig auswärts in Istanbul auf Titelverteidiger und Tabellenführer Galatasaray (19. Oktober, 19:30 Uhr MEZ). Eine vermeintliche äußerst schwere Aufgabe für das Team von Trainer Samet Aybaba. Dabei hat Bursa nach sieben sieglosen Spielen in Serie zu Saisonbeginn erst am letzten Spieltag erstmals gewinnen können. Mit acht Punkten liegt man derzeit auf Platz 14 in unmittelbarer Nähe zu den Abstiegsrängen. 

Herkulesaufgabe als Wendepunkt 

Doch trotz der Heimstärke des Gegners glaubt Aybaba, dass der Meister von 2010 beim aktuellen Titelträger in Istanbul bestehen kann. Obwohl es eine der denkbar schwersten Aufgaben sei, wäre es zugleich auch die Chance, eine Wende in der Saison einzuleiten: „Galatasaray ist Zuhause sehr stark. Wir arbeiten seit drei Tagen intensiv für dieses Spiel. Auch wir sind eine gute Mannschaft. Wir haben in den Spielen viele Dinge richtig gemacht, doch beim Resultat hat es sich bis vor Kurzem nie widergespiegelt. Wir mögen ergebnistechnisch Probleme haben, aber vielleicht wird genau diese Partie unser Wendepunkt in der Saison. Wir wollen mutig und gut gegen Galatasaray spielen und allen zeigen, was für eine Mannschaft Bursaspor wirklich ist”, so der 63-jährige Übungsleiter der „Krokodile” im Gespräch mit den Journalisten auf dem Özlüce Ibrahim Yazici-Trainingsgelände. Nachdem die Suspendierungen von Yusuf Erdogan und Furkan Soyalp aufgehoben wurden, werde Aybaba wieder auf diese Spieler zurückgreifen.

Aybaba bemängelt fehlenden Spirit der Nationalelf 

Abschließend bewertete Aybaba die bisherigen Leistungen seines Teams sowie der türkischen Nationalmannschaft und des Videoassistenten (VAR): „Wir haben grundsätzlich fünf, sechs sehr ordentliche Partien gespielt. Nur in einem waren wir wirklich schlecht. Wir wollen von nun an die Belohnung für unsere Mühen als Siege sehen. Die türkische Auswahl ist noch keine Einheit. Es dauert noch bis sie eine richtige Mannschaft sind. Noch agieren sie wie ein wild zusammengewürfelter Haufen. Die Nationalelf muss besondere Eigenschaften in den Vordergrund stellen. Dies ist zum einen der Nationalgeist für unser Land zu spielen. Außerdem nur Spieler von überall her zu versammeln reicht nicht. Unser Fokus muss sich auf die richtige Jugendarbeit verlagern. Die Spieler müssen in die Nationalmannschaft geschult reinwachsen. Der größte Leidtragende, was den Videoassistenten angeht, ist sicherlich Bursaspor. Neben uns wurde Besiktas durch das VAR am negativsten beeinflusst.”

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Stellvertretender Chefredakteur GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion