Galatasaray

Unterschriftenskandal bei Galatasaray

Wir die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ berichtet, kam es bei einer Vielzahl von Bewerbungen für eine Mitgliedschaft beim türkischen Meister Galatasaray zu einem Eklat. Demnach seien 141 von 210 geprüften Dokumenten gefälscht gewesen. Bei den Bewerbern habe es sich ausschließlich um Absolventen des Galatasaray-Gymnasiums („Galatasaray-Lisesi“) gehandelt. 

Böswillige Täuschung aus welchem Grund? 

Diese Gruppierung ist für ihre Nähe zu Ex-Präsident Dursun Özbek und ihre ablehnende Haltung gegenüber dem derzeitigen Klubchef Mustafa Cengiz bekannt. Bei der Kontrolle der Bewerbungsdokumente seien zwei Referenzprüfungen die Praxis. Dabei wären die gefälschten Dokumente aufgefallen. Damit waren lediglich 69 der 210 angesprochenen Bewerbungen legitim. Die 141 abgelehnten Bewerber wurden aufgefordert, sich mit korrekten Dokumenten erneut zu bewerben. Ansonsten sei eine Aufnahme ausgeschlossen. Bisher habe man nur zwei Kandidaten eine Wiederbewerbung gestattet. Für viele Mitglieder des Vorstands sei dies eine Straftat, die im Kern juristische Schritte erfordere. 

Terim will faire Behandlung seiner Spieler 

Während sich der Vorstand der Gelb-Roten mit diesem Sachverhalt befasst, muss er zudem die Währungsumstellung der Spielergehälter der türkischen Spieler von Euro in TL durchführen. Eine nicht von allen Seiten begrüßte Maßnahme der türkischen Regierung. GS-Trainer Fatih Terim stellte sich vor seine Schützlinge und forderte eine faire Umsetzung, aus der keine finanziellen Nachteile für seine Spieler erwachsen. Dies würde unweigerlich zu Unzufriedenheit und damit fehlender Konzentration führen, fürchte der 65-jährige Erfolgscoach. 

Türkische Profis sollen auf Kurs gehalten werden 

Wie das Sportsportal „Sporx“ meldet, habe der Übungsleiter der „Löwen“ sich mit seinen türkischen und türkischstämmigen Spielern wie Selcuk Inan, Eren Derdiyok, Serdar Aziz, Ahmet Calik, Ömer Bayram und Sinan Gümüs zusammengesetzt und den Sachverhalt besprochen. Dabei habe Terim den Spieler zugesichert, dass er nicht zulasse, dass seine Spieler einen Nachteil erfahren und dadurch ihren Fokus auf das Sportliche verlieren. Dies werde er dem Vorstand konsequent vortragen, hieß es. Terim wolle, dass die Spieler sich voll und ganz auf die Liga und den Europapokal konzentrieren können.

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