Trabzonspor

Unethisch – Hinterrücks Jugendspieler ausgespannt: Altinordu attackiert Trabzonspor

Der türkische Zweitligist Altinordu FK beschuldigte Trabzonspor bei der Verpflichtung zweier ihrer Jugendspieler ohne Wissen des Izmir-Vereins vorgegangen zu sein. Der Klub von der Ägäis, der für seine Ausnahmestellung im Nachwuchsbereich im türkischen Fußball bekannt ist, erklärte, dass Trabzonspor hinter dem Rücken des Altinordu-Vorstandes mit den beiden Perspektivspielern Salih Kavrazli (17) und Atakan Gündüz (18) verhandelt und schließlich transferiert habe: „Unsere beiden Talente Salih Kavrazli und Atakan Gündüz, deren Entwicklung wir jahrelang mit viel Nachdruck, Einsatz und Arbeit gefördert haben, wurden ohne unser Wissen auf unethische Weise von Trabzonspor transferiert. Auch, wenn diese Aktion auf dem Papier legal erscheint, so widerspricht sie doch allen gewohnheitsrechtlichen Umgangsformen und gemeinsamen Werten. Unseren Verein mit dem Worten ‚die Familien kamen zu uns und baten um die Wechsel zu Trabzonspor’ zu ignorieren, ist keine Rechtfertigung für dieses Verhalten“, so das einleitende Statement auf der offiziellen Homepage von Altinordu (GazeteFutbol berichtete über die Transfers).

Inakzeptabel: Altinordu geht mit Trabzon hart ins Gericht       

Diese Vorgehensweise der Bordeauxrot-Blauen würde bedenkliche Schatten vorauswerfen, fügte Altinordu in seiner verbalen Ohrfeige hinzu: „In das Fundament unserer nationalen Jugendarbeit wurde Dynamit platziert. Wir wollen betonen, dass niemand mehr garantieren kann, dass ein Verrückter, der 15-20 Millionen TL in seine Tasche steckt, nicht jeden Jugendspieler, der über Jahre mühevoll von den Vereinen gefördert wurde, einfach abwirbt und kauft. Heute durchleben wir die tiefe Trauer, zwei unserer wichtigen und hochgeschätzten Talente verlorenen zu haben. Morgen wird sich vielleicht Trabzonspor selbst oder ein anderer Verein in dieser Situation wiederfinden. Wir müssen aufhören, die Dinge so simpel und unbedeutend darzustellen, als würde man als Kind einfach nur ‚Früchte aus dem Nachbargarten’ stehlen. Wir sollten den Kindern ein gutes Vorbild sein und die ethischen Verhaltensgrundsätze näherbringen, um ein neues und besseres Zeitalter für den türkischen Fußball einzuläuten.“

Streitpunkte: Die beiden Talente Atakan Gündüz und Salih Kavrazli

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Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

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    20. Juni 2019 um 18:22 —

    Da stehe ich 100% hinter Altinordu…. Trabzonspor pff😤

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