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Trabzonspor: Yazicis Abschiedsworte – Agaoglus Betrübnis

Yusuf Yazici hat auf dem Weg nach Frankreich einige Worte an die Trabzonspor-Fans gerichtet. Vereinspräsident Ahmet Agaoglu brachte seine Trauer zum Ausdruck. Der Wechsel des Mittelfeldspielers nach Lille (mehr dazu hier) steht unmittelbar vor der offiziellen Verkündung (GazeteFutbol berichtete bereits am 3. Juli darüber).

Yazici will türkische Fußball-Fans stolz machen

Am Flughafen in Trabzon konnte sich Yazici noch einmal direkt mit vielen Trabzonspor-Fans unterhalten, die ihn verabschieden wollten. Diese Gelegenheit nutzte der 22-Jährige um einige Erinnerungsfotos zu machen und seinen Transfer zu begründen: „Ich weiß, dass einige Menschen von meiner Entscheidung enttäuscht sind. Aber mit meinen Leistungen im Ausland werde ich euch stolz machen. Ich bin glücklich, den Verein unter so positiven Umständen zu verlassen. Ich habe meinem Klub Geld eingebracht und werde ihn und die Türkei hoffentlich würdig in Europa repräsentieren.“

Zukünftig Teamkollege von Zeki Celik in Lille: Yusuf Yazici

Agaoglu trauert verlorenen Sohn bereits jetzt hinterher

Klubchef Ahmet Agaoglu machte kein Geheimnis daraus, dass er Yazici gerne behalten hätte. Am Ende wäre es der Spieler gewesen, der die Entwicklung an diesen Punkt geführt hätte: „Yusuf ist der Hauptdarsteller dieser Geschichte. Es ist eine Geschichte, die nur zu Hälfte erzählt werden konnte. Der unbedingte Wille unseres Spielers hat die Ereignisse erst an diesen Punkt geführt. Innerlich habe ich Blut vergossen. Ich respektiere Yusufs Entscheidung. Er ist ein interessanter Charakter. Wie auf dem Spielfeld hat er den Kampf nie aufgegeben. Er ist ein wichtiger Spieler, den dieses Land hervorgebracht hat und der uns würdig vertreten wird. Er hat nur einen Teil seiner Mission hier erfüllt. Es wäre schön gewesen, wenn er sie komplett erfüllt hätte“, zitierte die Nachrichtenagentur “IHA” den Vereinsobersten der Bordeauxrot-Blauen.

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion