Trabzonspor

Trabzonspor-Stürmer Cornelius: „Habe mich gut in der Türkei zurechtgefunden“

Für Dänemark geht es in der anstehenden Länderspielwoche nach Moldawien (9. Oktober, 20.45 Uhr) und zuhause gegen Österreich (12. Oktober, 20.45 Uhr). Mit unglaublichen 22 erzielten Treffern und 18 Punkten nach sechs Partien könnten die Dänen die WM-Qualifikation bereits im Oktober perfekt machen. Randnotiz: Dänemark ist in der Quali noch nach wie vor ohne Gegentreffer.

Cornelius: „Musst Eindrücke verarbeiten“

Im Aufgebot von Trainer Kasper Hjulmand ist wie üblich auch Andreas Cornelius. Im Gespräch mit der heimischen Presse sprach der 28-jährige Angreifer über seine ersten Wochen und Monate in der Türkei. „Solch einen Empfang wie am Flughafen habe ich noch nie erlebt. Es war eine fantastische Erfahrung. In der Türkei Fußball zu spielen macht wirklich sehr viel Spaß“, so der bullige Stürmer zu Beginn. Cornelius weiter: „In Trabzon fiebert wirklich jeder mit dem Verein mit. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, entstehen regelmäßig Menschenschlangen um Fotos mit mir zu machen. Manchmal möchte ich einfach nur einkaufen oder mir die Stadt anschauen, sogar das fällt mir schwer. Doch alle sind nett und zuvorkommend, daher ist das kein Problem für mich. Insgesamt habe ich Dinge erlebt, die ich in dieser Größenordnung erstmal verarbeiten musste.“

„Trabzonspor das formstärkste Team der Süper Lig“

Überwältigend sei auch der Feedback in den sozialen Netzwerken, fügt Cornelius hinzu. „Ich werde mit Lob und Motivation regelrecht überschüttet. Sogar die Personen, denen ich folge, haben etliche türkische Follower dazubekommen.“ Sportlich betrachtet wähnt sich der 35-fache dänische Nationalspieler mit den Bordeauxrot-Blauen auf dem richtigen Weg. Cornelius ist sogar der Meinung, dass Trabzonspor das formstärkste Team der türkischen Liga ist: „Ich habe mich schnell in der Süper Lig zurechtgefunden, da mir die temporeiche Spielweise doch sehr entgegenkommt. Wir erspielen uns sehr viele Torchancen und ich denke, dass wir aktuell das beste Team der Liga sind. Da wir um den Titel spielen, spielen wir zwangsläufig nach vorne. So fällt es mir als körperlich robuster Stürmer natürlich leichter Tore zu machen. Trabzonspor konnte lange Jahre keinen Meistertitel mehr holen. Das möchten wir dieses Jahr ändern.“





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