Trabzonspor

Trabzonspor-Coach Eddie Newton: “Wir können es nur gemeinsam schaffen”


Trabzonspor kann mit dem Saisonstart nur bedingt zufrieden sein. Ein Sieg, zwei Remis sowie die Auftaktniederlage gegen Besiktas sind zu wenig für die Ansprüche des Schwarzmeerklubs. Das weiß auch Cheftrainer Eddie Newton, der nach der Entlassung von Hüseyin Cimsir vergangene Saison das Ruder bei den Bordeauxrot-Blauen übernommen und nur wenige Wochen später den Pokalsieg mit Trabzonspor gefeiert hat.

„Ein erfolgreiches Jahr langt uns nicht“

Im Gespräch mit der türkischen Presse sprach der Brite heute auch über den Druck, der auf ihm und der Mannschaft lastet: „Auch wenn Druck ab und an negative Auswirkungen hat, denke ich, dass wir ihn nötig haben. Denn Druck motiviert dich, immer besser werden zu wollen. Und Trabzonspor möchte immer besser werden.“ Newton weiter: „Ein erfolgreiches Jahr langt uns nicht. Wir müssen dauerhaft erfolgreich sein. Und das schaffen wir nur alle gemeinsam. Vielleicht sind wir eine junge Mannschaft. Doch die Erfolge des Vereins in der Vergangenheit zeigen: Trabzonspor hat den nötigen Erfolgshunger.“

“Ich habe dazugelernt”

Die Länderspielpause nach vier Spieltagen käme zum richtigen Zeitpunkt, so Newton. Auch, weil die Neuzugänge um Vitor Hugo & Co. dadurch genug Zeit bekommen würden, um sich in Trabzon einzuleben. Anschließend werde die Post bei den Bordeauxrot-Blauen abgehen. „Wir werden sehr viel schneller Fußball spielen, davor sollten sich unsere Gegner in Acht nehmen. Der Ball wird schneller zirkulieren, unsere Spieler sich mehr bewegen.“ Zur Systemfrage sagte der 48-Jährige: „Gegen Denizlispor haben wir ein 3-5-2, in den anderen Spielen ein 4-3-3 und 4-2-3-1 gespielt. Noch hatten wir nicht die Gelegenheit uns auf eine Ausrichtung festzulegen. Doch wir versuchen flexibel zu bleiben. Wir müssen auch lernen mit den Schiedsrichterentscheidungen umzugehen – auf und außerhalb des Platzes. Mein erstes Jahr ist jetzt vorbei, ich habe dazugelernt. Ich weiß, wie die Schiedsrichter hier funktionieren und ihre Entscheidungen treffen.“

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Erdem Ufak

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