Galatasaray

Titelkampf: Galatasaray vor Basaksehir-Duell ohne acht Akteure

Am Sonntag, den 28. Juni, um 20:00 Uhr (MEZ) gastiert Titelverteidiger Galatasaray im Topspiel der Süper Lig bei Tabellenführer Medipol Basaksehir. Da die Truppe von Trainer Fatih Terim mit acht Punkten bei sechs verbleibenden Ligaspielen zurückliegt, stehen die “Löwen” bereits mit dem Rücken zur Wand. Terim möchte und muss im Stadion, das seinen Namen trägt, mit seinem Team einen Sieg einfahren, um den Rückstand zu verkürzen und die Meisterschaft nicht vorzeitig abzuhaken. Der Liga-Restart begann für “Gala” mit einer Niederlage und einem Remis. Ein weiterer Punktverlust könnte mithin bereits den Titel kosten.

Keine Stürmer, keine Innenverteidiger

Dabei hat der 22-malige Meister der Türkei mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Für Keeper Fernando Muslera (Schien- und Wadenbeinbruch) sowie Angreifer Florin Andone (Kreuzbandanriss) und Christian Luyindama (Kreuzbandriss) ist die Saison bereits vorzeitig beendet. Auch Innenverteidiger Marcao (Innenbandverletzung) und Stürmerstar Radamel Falcao (Wadenzerrung) sind verletzt. Ein möglicher Einsatz bislang noch unklar. Außerdem sind Rechtsverteidiger Mariano Filho, Innenverteidiger Ahmet Calik und Offensivmann Adem Büyük gesperrt.

Donk-Lemina-Tandem im Abwehrzentrum – Onyekuru um Sturm

Ein kleiner Lichtblick ist die Rückkehr von Ryan Donk, dessen Sperre abgelaufen ist. Bei so vielen Ausfällen muss Chefcoach Terim nicht nur mehr rotieren als gehofft, sondern auch bei der Besetzung der Positionen aus Mangel an etatmäßigen Spielern kreativ werden. Dem Vernehmen nach wird Flügelspieler Henry Onyekuru als falsche Neun in die Sturmspitze rücken, da kein gelernter Stürmer zur Verfügung steht. In der Innenverteidigung wird man aller Voraussicht nach erneut Mittelfeldmotor Mario Lemina sehen, der neben Ryan Donk spielen dürfte. Ebenfalls eher ein gelernter Mittelfeldakteur. Doch ohne Luyindama, Marcao und Calik bliebe derzeit nur der noch unerfahrene Emin Bayram. Jedoch will man den erst 17-Jährigen bei einer so wegweisenden und brisanten Begegnung nicht einfach ins kalte Wasser werfen.

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Hürriyet.de-Redaktion