Galatasaray

Supercup: Galatasaray will Akhisarspor nicht unterschätzen

Am Mittwochabend (20:30 Uhr MEZ) trifft der amtierende Meister und Pokalsieger Galatasaray im Supercup auf den letztjährigen Pokalfinalisten Akhisarspor. In der obligatorischen Pressekonferenz bewerteten beide Teams die kommende Aufgabe.

Levent Sahin: „Akhisar ist ein unangenehmer Gegner”

Bereits in der letzten Saison trafen beide Teams im Super Cup aufeinander: Galatasaray als Meister und Akhisar als Pokalsieger. Der Underdog konnte sich im Elfmeterschießen gegen die Gelb-Roten durchsetzen und den damals zweiten Titel der Vereinsgeschichte feiern. Erneut geht Galatasaray als haushoher Favorit in die Partie. Dennoch möchte der Rekordmeister den letztjährigen Absteiger nicht unterschätzen: „Wir haben es mit einem sehr unangenehmen Gegner zu tun. Ich denke, dass Akhisar unter der Regie von Mehmet Altiparmak in kürzester Zeit wieder in die Süper Lig aufsteigen wird. Ich wünsche unserem Gegner viel Erfolg, dennoch hoffe ich, dass wir das Spiel für uns entscheiden können”, so der Co-Trainer der „Löwen”, Levent Sahin. 

Selcuk Inan: „Akhisar ist ein Gegner mit Qualität”

Kapitän Selcuk Inan, der zu Saisonbeginn seinen Vertrag zu deutlich geringeren Konditionen verlängerte, betonte ebenfalls, dass man den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe: „Das ist meines Wissens das bereits dritte Finale, das wir gegen Akhisar spielen werden. Das zeigt die Qualität des Gegners.” Den aktuellen Cheftrainer der Gegner, Mehmet Altiparmak, kennt Inan darüber hinaus noch aus seiner Zeit bei Dardanelspor. Dort spielte das Duo zwischen 2003 und 2004 zusammen: „Mehmet kenne ich noch von damals. Er ist ein sehr guter Trainer. Hoffentlich wird es ein schönes Spiel, das das bessere Team für sich entscheidet.“ 

Akhisar mit deutlich verändertem Kader – Kapitän Keles ist stolz

Die Lage bei den Schwarz-Grün-Gelben ist im Vergleich zur letzten Saison allerdings deutlich brenzliger. Nachdem man sich letztes Jahr noch als amtierender Pokalsieger für die Europa League qualifizierte, folgte in der selben Spielzeit der Abstieg aus der höchsten türkischen Spielklasse. Daraufhin verließ ein Großteil der Leistungsträger den Verein ablösefrei. So muss der Verein aus einem Vorort Manisas dieses Jahr unter anderem auf die Dienste von Elvis Manu, Helder Barbosa, Fatih Öztürk und Miguel Lopes verzichten. Eine Transfersperre hinderte die Verantwortlichen der „Akigos” zudem daran, entscheidende Transfers zu tätigen. Diese Sperre wurde erst heute aufgehoben. Dennoch hofft Kapitan Kadir Keles auf einen erneuten Sieg: „Es erfüllt uns mit Stolz, ein zweites Mal um den Supercup zu spielen. Wir werden alles dafür tun, um diese Partie zu gewinnen.” 

Mehmet Altiparmak: “Unser Ziel ist die Titelverteidigung”

Auch Übungsleiter Altiparmak zeigt sich kämpferisch und peilt neben dem Supercup-Sieg auch den direkten Wiederaufstieg an: „Unser Ziel ist, den Titel zu verteidigen. Wir sind zwar in der letzten Saison abgestiegen, jedoch konnten wir der Liga sieben Jahre lang unseren Stempel aufdrücken. Wir möchten so schnell es geht wieder in die Süper Lig zurück. Ich hoffe, dass wir morgen mit einem Sieg den Grundstein für eine gute Saison legen können. Ich danke Selcuk für seinen netten Worte und beglückwünsche Galatasaray noch einmal für die gewonnene Meisterschaft“, so der 50-Jährige.

Vorheriger Beitrag

Champions League, Europa League und Supercup - Wochenvorschau der Süper Lig-Klubs!

Nächster Beitrag

Transfer geplatzt: Daniel Sturridge sagt Trabzonspor ab!

Burak Aras

Burak Aras

1 Kommentar

  1. Avatar
    7. August 2019 um 11:24 —

    Akhisar hat mMn immer noch einen Süper Lig tauglichen Kader zur Verfügung. Das wird kein leichtes Spiel werden für uns. Außerdem haben wir gerade mal 4 Testspiele absolviert, was mMn einfach zu wenig ist. Am 11.8 spielen wir noch gegen Fiorentina und dann geht es schon in die neue Saison.

    Eine klare 11 hat sich noch nicht herauskristallisiert aber würde gegen Akhisar gerne die Spieler sehen: Okan Kocuk, Nagatomo, Luyindama, Marcao, Linnes, Donk, Seri, Atalay Babacan, Jimmy Durmaz, Adem Büyük und Babel.

Schreibe ein Kommentar