Süper Lig

Sumudica: “Man hat versucht mich für einen Transfer zu bestechen”


Gaziantep FK-Trainer Marius Sumudica überraschte im Zuge einer Pressekonferenz auf dem Vereinsgelände mit seinen Aussagen, dass man kürzlich erst versucht habe, ihn zu bestechen, um einem Transfer zuzustimmen: “Vergangene Woche wurde uns ein Spieler angeboten. Zwei Manager aus der Türkei haben mich angerufen. Mir wurden 50.000 Euro angeboten, wenn ich der Verpflichtung des Spielers zustimme. Sie wollten nur, dass ich dem Vorstand sage, dass es sich um einen guten Spieler handelt. Denn ich würde das letzte Wort sagen. Es wäre leicht für mich gewesen. In der letzten Saison hat dieser Spieler nur ein Tor erzielt. Wir soll ich so einen Spieler hierher holen und die Verantwortung dafür auf mich nehmen?”, so der Rumäne.

Coach äußert Unzufriedenheit: Läuft Sumudicas Zeit in Gaziantep ab?

Der 49-Jährige äußerte zudem, dass es Probleme in der Kaderplanung gäbe: “Ich kann mich nicht darauf konzentrieren, ein Team aufzubauen. Für einen Trainer ist es nicht leicht, unter solchen Umständen zu arbeiten. Ich liebe diese Stadt, in der ich lebe und die Menschen hier sehr. Doch langsam hat es begonnen, sehr schwer für mich zu werden. Es ist nicht leicht für mich. Ich erlebe eine der schwersten Phasen in meiner 17-jährigen Trainerkarriere. Dafür beschuldige ich aber niemanden.” Zu den Saisonzielen äußerte sich Sumudica folgendermaßen: “In dieser Saison werden wir gegen den Abstieg spielen. Das habe ich vor einem Monat schon gesagt und nicht jetzt erst nach drei Spielen. Diese Aussagen treffe ich nicht nach den Punktverlusten. Ich mache diese Arbeit aus aufrichtiger Leidenschaft.”

Das bevorstehende Ligaspiel gegen Trabzonspor kommentierte Sumudica wie folgt: “In unseren Heimspiel tun sich unsere Gegner schwer. Hier verlieren wir nicht so leicht Punkte. Wir werden ins Spiel gehen, um zu punkten. Ich hoffe, wir können unsere Erwartungen umsetzen.”

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

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    1. Oktober 2020 um 22:39 —

    So hat Sergen zusammen mit seinem Bruder Millionen gemacht.

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