Türkischer Fußball

Schalke-Sportvorstand Schneider: “Abgang von Ozan Kabak möglich”


Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat das Interesse aus Italien an Ozan Kabak bestätigt und einen möglichen Abgang des Innenverteidigers im kommenden Winter nicht ins Reich der Fabeln verwiesen. Zum kolportierten Werben der AC Mailand sagte der Manager gegenüber der „WAZ“: „Mailand hat ganz zum Schluss der Transferperiode im Sommer angeklopft, was für uns nicht in Frage kam.“

Laut der „Gazzetta dello Sport“ steht der 20-jährige Kabak weiterhin recht weit oben auf Milans Liste. Nach Informationen von Transfermarkt hat nach wie vor auch der FC Liverpool den Türken auf dem Zettel. Dank einer Ausstiegsklausel im Sommer 2021 in Höhe von 45 Millionen Euro kann der bis 2024 gebundene Kabak die Königsblauen vorzeitig verlassen.

Das finanziell arg gebeutelte Schalke könnte aber schon in der kommenden Transferperiode im Januar auf frische Einnahmen angewiesen sein. Schneider öffnet zumindest einen Türspalt für einen Transfer des talentierten Defensivspielers. „Wir befinden uns weiter in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, was man ja auch daran sieht, dass diese Saison vielleicht ganz ohne Zuschauer zu Ende gespielt werden muss. Da kann und will ich nichts ausschließen“, so der Manager.

FC Schalke: Sportvorstand Schneider lobt „Lichtblick“ Kabak

Zunächst soll Kabak nach Ablauf seiner fünf Spiele währenden Sperre aber wieder sportliche Schlagzeilen schreiben. „Ozan ist einfach ein Klasse-Spieler, er war auch nach dem Restart im Mai einer der wenigen Lichtblicke. Jetzt wird er dazu beitragen, dass wir defensiv noch stabiler werden und mit seiner Stärke bei Standards auch offensiv gefährlicher“, erklärte Schneider. Nur im DFB-Pokal gegen Regionalligist Schweinfurt 05 (Dienstag, 16:30 Uhr) muss Kabak noch einmal pausieren.


Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst auf transfermarkt.de

Link: https://www.transfermarkt.de/schalkes-schneider-uber-kabak-bdquo-milan-hat-angeklopft-ldquo-ndash-abgang-im-winter-denkbar/view/news/373895

Autor: PhilippMrq



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1 Kommentar

  1. Avatar
    4. November 2020 um 10:17

    Hoffentlich Liverpool. Mit Klopp und seinem Vorbild VanDijk könnte er richtig gut voran kommen.