Süper Lig

Saisonvorschau Denizlispor: Ambitionierter Aufsteiger will positiv überraschen

Ausgangslage: Nach zehnjähriger Süper Lig-Abstinenz kehrt Yukatel Denizlispor ins türkische Oberhaus zurück. Als Aufsteiger ist die Parole klar. Zunächst einmal den Klassenerhalt schaffen und sich zudem in der Eliteklasse der Türkei etablieren. Dennoch erhoffen sich die Verantwortlichen von Denizlispor deutlich mehr von der Saison 2019/20. Angestrebt werden zunächst guter Fußball und ein einstelliger Tabellenplatz. Sollte es besonders gut laufen mit den neuen Transfers, wolle man unter den ersten Fünf landen (GazeteFutbol berichtete).

Zugänge: Hugo Rodallega (33, MS), Tiago Lopes (30, RV), Radoslaw Murawski (25/ZM), Cristian Sapunaru (35, IV), Tolgahan Acar (33, TW), Mustafa Yumlu (31, IV), Sedat Sahintürk (23, LM, Leihe), Modou Barrow (26, LA, Leihe), Zakarya Bergdich (30, LV), Hadi Sacko (25, RA), Oscar Estupinan (22, MS, Leihe), Zeki Yavru (27, RV), Kadir Kurt (20, IV)

Abgänge: Lane Kehinde (25, MS), Furkan Seker (27, RV), Ziya Alkurt (28, LA), Gökhan Süzen (32, LV), Taha Can Velioglu (25, IV), Deniz Vural (31, ZM), Asil Güler (25, TW), Bilal Ould-Chikh (22, RA), Muhammed Ertürk (25, RM), Burak Altiparmak (28, DM), Seddar Karaman (25, MS, Leihe), Alperen Babacan (21, IV, Leihe), Abdülkerim Bardakci (24, IV, Leihe)


Voraussichtliche erste Elf:

Stachowiak – Lopes, Yumlu, Sapunaru, Bergdich – Murawski, Mbamba, Aissati, Sacko, Barrow – Rodallega


Prognose: Denizlispor will sich nach der Rückkehr in die erste Liga dauerhaft in der höchsten türkischen Spielklasse festsetzen. Die getätigten, namhaften Verstärkungen unterstreichen diese Ambitionen. Gleich in der ersten Saison mit einem solch neu zusammengewürfelten Kader unter den ersten fünf oder sechs zu landen, erscheint wenig realistisch. Dennoch besitzt das Team von Trainer Yücel Ildiz individuell die Qualität, um für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Wenn man kollektiv als Mannschaft ebenfalls gut agieren kann, ist ein einstelliger Tabellenplatz am Saisonende durchaus drin.

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion