Türkischer Fußball

Özil & Co.: Was Sportler privat spielen

Mesut Özil ist Fußballer aus Leidenschaft. Sein Wechsel von Arsenal zu Fenerbahçe Istanbul sorgte für Schlagzeilen. Aber nicht nur auf dem Platz gibt er alles. Auch beim Spiel Fortnite, für das er sogar ein eigenes eSport-Projekt gegründet hat, ist er ganz vorne mit dabei. Wir haben uns angeschaut, was Fußballprofis außerhalb des Platzes so spielen.

Eine neue Art des Online-Spiels

Mesut Özil steht mit seiner Begeisterung für digitale Spiele, speziell dem Spiel Fortnite, nicht allein da. Auch Timo Werner, die Leverkusen-Profis Julian Brandt oder Kai Havertz oder der französische Nationalspieler Antoine Griezmann sind bekennende Fortnite-Fans. Die Begeisterung ist verständlich: Analog -auf dem Feld- wie auch digital gilt, durch geschicktes Taktieren, Fokussieren und Teamplay zu kämpfen und zu gewinnen. Etwas, das die Profis gewohnt sind.

Allerdings haben Fußballspieler nicht erst durch den Siegeszug der Online-Games Geschmack am Spiel außerhalb des Fußballs gefunden.

Online-Glücksspiel: Bequem und sicher

Es spricht viel für die Online-Versionen des Glücksspiels. Der Spieler kann von überall aus auf die Spiele zugreifen, von der heimischen Couch genauso wie aus dem Urlaub.

Dabei müssen keine, von Casinos festgelegte Codes und Vorschriften befolgt werden. Der Spieler kann im Schlafanzug, mit dem Essen und den Getränken seiner Wahl auf dem Schoß, auf der Couch sitzen und muss sich nicht um andere Personen kümmern.

Online-Wetten und -Glücksspiele bieten außerdem die Möglichkeit, schnell und anonym zu spielen. Die Fahrt ins Casino entfällt, ebenso das Zurechtmachen vorher. Im Lieblingssessel sitzend, werden Computer, Tablet oder Smartphone eingeschaltet, in wenigen Sekunden ist die faszinierende Welt des Glücksspiels verfügbar.

Die Auszahlung des Gewinns kann über PayPal erfolgen, die absolut sicher und zuverlässig sind. So kommt das gewonnene Geld schnell auf das eigene Konto.

Regulierte Online-Casinos weisen üblicherweise die gleichen Gewinnchancen und Auszahlungsquoten wie stationäre Spielbanken an, der Online-Spieler ist nicht im Nachteil. Informationen zu den Rückzahlungsquoten der einzelnen Spiele finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter.

Die Lust am Spiel außerhalb des Platzes

Die Lust am Glücksspiel in seinen verschiedenen Ausprägungen hat vor längerer Zeit längst auch die Großen des Fußballs erreicht.

Cristiano Ronaldo beispielsweise ist nicht nur als fantastischer Fußballspieler bekannt, sondern auch als versierter Pokerspieler. Aus seiner Leidenschaft für das Kartenspiel machte er keinen Hehl und drehte sogar einige Werbespots für die Online-Poker-Webseite PokerStars. Er hat auch schon mehrfach gegen Profis gepokert und dort sein Geschick für das Spiel unter Beweis gestellt.

Auch Neymar, der als einer der besten Stürmer aller Zeiten gilt, ist leidenschaftlicher Pokerspieler. Dabei macht auch er aus seiner Begeisterung für die Karten keinen Hehl. Wo andere Spieler den diskreten Mantel des Schweigens über ihre spielerischen Aktivitäten außerhalb des Stadions breiten, geht Neymar ganz offen damit um. Er redet über seine Freude am Glücksspiel, postet in den sozialen Medien darüber und steht zu seiner Leidenschaft. Er hat auch schon an der European Poker Tour teilgenommen und dort sein Talent unter Beweis gestellt.

Diego Maradona -el Pibe de Oro (der Goldjunge)- war ein eifriger Besucher verschiedener Casinos. Dort bevorzugte er Kartenspiele, wurde aber auch oft am Roulettetisch gesehen. Sein Image verhalf ihm dabei zu einigen lukrativen Werbedeals mit Anbietern von Wett- und Glücksspielen. Denn wer Geld im Online-Casino gewinnen möchte, fühlt sich von ehrlichen Werbegesichtern wie Diego Maradona immer wieder angesprochen.

Auch ein weiterer Profi, Gianluigi Buffon, ist Liebhaber des Online-Pokerspiels. Der italienische Torwart und Weltmeister 2006 liebt es, zu wetten und zu gewinnen. Wie auch Cristiano Ronaldo ist er schon in Werbespots für Poker aufgetreten.

Glücksspiele sind ein Zeitvertreib, der von Fußballprofis genossen wird. Gerade die Online-Varianten der beliebten Spiele erlauben es den Sportlern, unerkannt auf ihre bevorzugte Art zu spielen und dabei ihre Privatsphäre zu wahren.

Es gibt aber auch Spieler, die ganz offen damit umgehen und sogar als Werbepartner für verschiedene Anbieter agieren.

Vom Spieler zum Markenbotschafter

Heutzutage ist es völlig normal, bei Werbeunterbrechungen im TV bekannte Gesichter als Testimonials für Glücksspiele zu sehen. Wer zum Beispiel den ehemaligen Nationalspieler Kevin Kurányi in einem Spot von 22bet sieht, hat sofort eine andere Einstellung zu diesem Anbieter. Die Werbeaussagen seriöser und bekannter Fußballspieler erwecken Vertrauen in das Produkt, für das sie stehen.

Auch Oliver Kahn, der acht Jahre lang prominentes Aushängeschild des Wettanbieters Tipico war, half mit, den Ruf des Online-Glücksspiels zu verbessern. Das ist allerdings vorbei. Mit der neuen deutschen Wettlizenz ist die Zusammenarbeit zwischen Sportlern und Wettanbietern nicht mehr möglich. Das ist auch der Grund, warum Lukas Podolski, der beim türkischen Süper-Ligisten Antalyaspor unter Vertrag steht, nicht mehr mit dem zur Gauselmann-Gruppe gehörenden Sportwettenanbieter und Casinobetreiber XTip zusammenarbeitet.

Natürlich ist Werbung für Sportwetten und Glücksspiele keine rein deutsche Sache. Wer ins Ausland schaut, trifft dort schon lange auf bekannte Gesichter. Tennislegende Boris Becker spielte regelmäßig für PokerStars um den Pot. Usain Bolt ließ sich als Testimonial verpflichten. Ein Hauptgrund dürften die üppig ausgestatteten Werbeverträge sein, die neben der Begeisterung für das Online-Spiel die Stars der Sportwelt anlocken.

Und die Liste ist lang: Lothar Matthäus, Ruud Gullit, Thomas Berthold und Mario Basler, der als Markenbotschafter von Digibet regelmäßig die “BaslerWette” präsentierte – Sie alle standen mit ihrem Ruf für die Seriosität diverser Online Wett- und Casinobetreiber ein.

Zlatan Ibrahimović, aktuell bei AC Mailand unter Vertrag, ging sogar noch einen Schritt weiter: Er ist beim Anbieter Bethard nicht nur Markenbotschafter, sondern stieg auch als Miteigentümer ein. Ausschlaggebend für die Kooperation soll die Heimatverbundenheit des Ausnahmestürmers gewesen sein. Die schwedischen Wurzeln des Wettanbieters waren für Ibrahimovic ein wesentlicher Grund für sein Engagement bei Bethard.

Was die Profis können, können Sie auch

Aber man muss beileibe kein Profifußballer sein, um online erfolgreich Wetten oder Spielen zu können. Das Online-Glücksspiel ist längst aus der rechtlichen Grauzone gerückt und für jeden verfügbar.

Der neue Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland sieht vor, dass ab Juli 2021 erstmals auch Online-Casinos in Deutschland eine Lizenz beantragen können. Bislang sind solche Spiele lediglich in Schleswig-Holstein legal. Damit wird das Tor auch für die Spieler geöffnet, die bislang aus Angst vor illegalem Handeln oder Betrug eher gezögert haben.

Im Sommer 2021 werden mehr als 30 neue Regeln in Kraft treten, die Nutzer von Online-Glücksspielen schützen sollen. Anbieter, die ihre Lizenzen bisher aus der Europäischen Union oder Malta und Curacao bezogen haben, haben beim Befolgen dieser Regeln die Möglichkeit, in die Legalität zu wechseln.

Die festgelegten Punkte beinhalten zum Beispiel die Verpflichtung, alle Spieler regelmäßig darauf hinzuweisen, wieviel Geld sie gewonnen oder verloren haben, die Möglichkeit, ein monatliches Einsatz-Limit festzulegen oder die Beschränkung für ein einzelnes virtuelles Automatenspiel auf einen Euro. Dazu wird es einen Panik Knopf auf der Webseite des Anbieters geben, mit dessen Hilfe sich Spieler für 24 Stunden sofort selbst sperren können.

In der Türkei sieht die Sache etwas anders aus. Staat und Religion stehen dem Glücksspiel negativ gegenüber. Zwar gibt es eine staatliche Lotterie, Milli Piyango, und es geht das Gerücht um, dass Pferdewetten verstaatlicht werden sollen, trotzdem sollte jeder entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte.

Fazit: Online-Glücksspiele sind bei Sportlern beliebt

Glücksspiele werden immer beliebter. Ein Grund mit, warum den Unternehmen immer mehr Fußballspieler als Werbebotschafter und Vertreter beitreten.

Die Großen des Sports nutzen die Möglichkeiten, sich entweder eine zweite Karriere nach Ende der aktiven Laufbahn zu schaffen, oder sehen es einfach als ein Hobby, das Spaß macht.

Dabei sorgen viele der Eigenschaften, die sie im eigenen Sport groß gemacht haben, auch in dieser Branche für langfristigen Erfolg. Das hat auch Mesut Özil erkannt, der sich mit seiner eSport-Mannschaft ein weiteres, lukratives Standbein geschaffen hat.


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1 Kommentar

  1. Avatar
    12. Februar 2021 um 15:35

    Ein ganzer sinnloser Artikel nur geschrieben um Werbung zu machen. Super GF! Totale Zeitverschwendung