Galatasaray

Neun Tore: Falcao wird zum Top-Torjäger bei Galatasaray!

Fast die Hälfte der bisherigen Saisonspiele hat Radamel Falcao für seinen neuen Arbeitgeber verpasst. Doch kaum genesen, zeigt der Kolumbianer Woche für Woche, dass auf ihn Verlass ist. Auch wenn es im Topspiel bei Demir Grup Sivasspor (2:2) nicht zum Sieg reichte, war Falcao wieder mal zur Stelle. Zunächst verschuldete der 34-Jährige mit einem unkontrollierten Klärungsversuch noch das 0:1 der Hausherren, doch anschließend machte Falcao seinen Fehler mit dem 1:1 gut, um noch vor dem Pausentee für Mitspieler Sofiane Feghouli aufzulegen, der das zwischenzeitliche 2:1 für die „Löwen“ erzielte. Für Falcao bedeutete der Ausgleichstreffer das achte Tor im siebten Spiel. Somit hat der kolumbianische Angreifer mit insgesamt neuen Saisontoren Adem Büyük (sechs Tore) in der klubinternen Torjägerliste überholt. Kein „Löwe“ traf in der laufenden Saison öfter ins gegnerische Gehäuse!

Fatih Terim: „Saracchi hätte die Rote Karte sehen müssen!“

Aber auch der Treffer von Falcao änderte nichts daran, dass Galatasaray am Ende mit einem 2:2-Remis leben musste. Coach Fatih Terim erklärte nach dem Schlusspfiff, dass das Unentschieden ein aus der Sicht der „Löwen“ ungerechtes Ergebnis sei. „Alleine die erste Halbzeit hätten wir mit einem 4:1 oder 5:1 beenden können. Wenn man das frühe Gegentor und die ersten zehn Minuten ausklammert, haben wir unseren Matchplan optimal umgesetzt. Ich denke, dass wir dieses Resultat nicht verdient haben“, so Terim. Der 66-Jährige haderte nach dem Abpfiff auch mit Referee Mete Kalkavan und den Video Assistant Referees. „Eigentlich spreche ich nicht über die Schiedsrichter. Aber wenn Sie schon fragen: Die Elfmeterszene ist nicht eindeutig, also ein Grauzonen-Fall. Soviel ich weiß, schaltet sich der VAR nur bei fatalen Fehlentscheidungen ein. Zudem muss ich erwähnen, dass Saracchi eigentlich Rot hätte bekommen müssen.“

Calimbay: „Wir leisten fantastische Arbeit!“

Die Hausherren aus Sivas hingegen bleiben nach dem 2:2 das noch einzig ungeschlagene Team vor heimischem Publikum. Zwei Gegentore in einem Spiel im Yeni 4 Eylül-Stadion gab es in dieser Saison bislang aber noch nicht. Coach Riza Calimbay war mit dem Unentschieden gegen den amtierenden türkischen Meister dennoch alles andere als unzufrieden. „Das war ein sehr schön anzusehendes Ligaspiel, da beide Teams auf Sieg gespielt haben. Leider haben wir uns nach der Führung zu sehr zurückgezogen, auch wenn ich von der Seitenlinie alles gegeben habe um das zu verhindern. Beide Teams hatten ihre Chancen. Ich denke, das ist ein gerechtes Endergebnis.“ Angesprochen zum Titelkampf, erklärte Calimbay weiter: „Wir haben bislang fantastische Arbeit geleistet. Von mir aus kann das bis zum Ende der Saison so weitergehen. Die Teams ganz oben spielen alle noch gegeneinander. Heißt für uns: Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel!“


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Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol

2 Kommentare

  1. Avatar
    10. März 2020 um 9:32

    Falcao ist nun warmgelaufen nach seiner Verletzung trifft regelmäßig und arbeitet für das Team, erwarte dennoch noch mehr von ihm und hoffe das er vorallem jetzt in den wichtigen Spielen für uns die Spiele entscheiden kann wie gegen BJK,Basaksehir und Trabzonspor

  2. Avatar
    9. März 2020 um 19:47

    Ja, wir hätten gewinnen müssen Terim… Ist aber nunmal so… Der Schiri hat keine Schuld…

    Und Calimbay? Gerecht? ^^ Ihr könnt von Glück reden, dass wir so schlampig mit unseren Chancen umgegangen sind. Bald kackt ihr wieder ab, dann wechselst du wieder alle 2-3 Monate dein Verein…