Galatasaray

Nach Supercup-Sieg: Albayrak verspricht weitere Transfers

Nach dem gestrigen 1:0-Sieg im Supercup gegen Akhisarspor schienen die Galatasaray-Verantwortlichen ziemlich zufrieden mit der Leistung des Teams zu sein. Währenddessen gaben Präsident Mustafa Cengiz und Vizepräsident Abdurrahim Albayrak auch den aktuellen Stand der Transfers durch. 

Falcao lässt Galatasaray-Anhänger auf „Instagram” durchdrehen

Cengiz kann bei Galatasaray bereits auf eine sehr erfolgreiche Zeit zurückblicken. Seit seinem Amtsantritt vor 18 Monaten konnten die Gelb-Roten nun bereits vier Titel für sich beanspruchen. „Es war ein schönes Spiel. Man konnte sehen, dass Akhisar ein harter Gegner ist. Ich wünsche ihnen viel Glück für den Wiederaufstieg. Hoffentlich können wir weitere Pokale gewinnen“, so der 69-Jährige über die gestrige Begegnung. Für deutlich mehr Aufregung bei den Anhängern der Gelb-Roten sorgt indes Radamel Falcao. Der Kolumbianer stand gestern Abend nach dem Sieg öffentlich im regen Kontakt mit den Galatasaray-Spielern auf „Instagram”. Cengiz kommentiert dies allerdings nur kurz und trocken: „Falls es eine Börsenmeldung zu Falcao geben sollte, lesen wir sie alle zusammen.“ 

Albayrak: “Werden noch einige Transfers machen”

Etwas gesprächiger bezüglich der Transfers zeigte sich Vizepräsident Albayrak: „Wir haben noch Zeit für Transfers. Wir werden noch einige Spieler kaufen und verkaufen. Man sagte, dass wir Jean Michael Seri und Emre Mor nicht verpflichten können, aber wir haben es trotzdem geschafft.“ Darüber hinaus sei auch der 65-Jährige sehr stolz über den Titel: „Wir haben die Saison mit einem Pokal beendet und die neue Spielzeit wieder mit einem Pokal begonnen. Dafür danke ich Gott. Wir sind es gewohnt, Titel zu gewinnen. Hoffentlich kommen weitere Titel dazu. Wir beenden jeden Wettbewerb als Erster. Das ist nicht leicht.“ 

Levent Sahin widmet Titel Fatih Terim – 14. Titel für Selcuk Inan mit Galatasaray

Da Cheftrainer Fatih Terim aufgrund einer Sperre noch auf der Tribüne Platz nehmen musste, betonte Co-Trainer Levent Sahin, dass Terim einen erheblichen Anteil am Sieg habe: „Auch wenn er heute nicht an der Seitenlinie war, widmen wir diesen Titel Fatih Terim. Wir haben sein Vertrauen gespürt, dafür sind wir ihm sehr dankbar. Wir werden weitere Titel gewinnen“, so der 45-jährige Assistenzcoach. Freuen kann sich indes Selcuk Inan über den bereits 16. Titel in seiner Karriere. 14 davon gewann er seit 2011 im Dress der „Löwen“. Der Routinier erklärte darüber hinaus, sehr zufrieden über die gezeigte Leistung zu sein. Auch mit seinem Mitspieler Jean Michael Seri verstehe sich der Kapitän sehr gut auf dem Platz.

Jimmy Durmaz sieht Verbesserungspotenzial – Erster Titel für Adem Büyük 

Deutlich kritischer zeigte sich Neuzugang Jimmy Durmaz: „Es gibt noch Aspekte, die wir verbessern müssen. Daran werden wir in der kommenden Zeit arbeiten”, bewertete der 48-fache schwedische Nationalspieler die Partie. Dennoch sei er sehr glücklich, dass man das gesetzte Ziel erreichen und den Super Cup für sich entscheiden konnte. Während es für den türkisch-schwedischen Spieler nach Erfolgen in Schweden und Griechenland bereits der fünfte Titel war, darf sich Adem Büyük mit 31 Jahren das erste Mal in seiner Karriere über einen Titel freuen. Seinen Dank spricht er dafür seinem Trainer aus: „Ich möchte Fatih Terim für diese Chance danken. Ich bin stolz ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Es ist etwas ganz Spezielles, wenn man in seinem ersten Spiel einen Titel gewinnt.“ Auch ansonsten scheint der Flügelspieler mit seiner Entscheidung für einen Wechsel zu Galatasaray sehr zufrieden zu sein: „Galatasaray ist der größte Verein der Türkei und wird jeden möglichen Titel holen. Es herrscht ein sehr entspanntes, familiäres Verhältnis zwischen uns Spielern. Es läuft alles sehr gut. Ich bedanke mich auch bei meinen Mitspielern für ihre Leistung und den Anhängern, da sie mich seit meinem Wechsel sehr unterstützen.“

Mehmet Altiparmak zufrieden mit seinem Team 

Auf der Gegenseite präsentierte sich Zweitligist Akhisarspor ziemlich gefährlich vor dem Tor von „Gala“. Ein Lattentreffer sowie ein hervorragend aufgelegter Fernando Muslera hinderte das Team von Coach Mehmet Altiparmak an einem Treffer. Zudem ließ Bertug Bayar eine hundertprozentige Torchance kurz vor Schluss ungenutzt. Enttäuscht sei Altiparmak allerdings nicht. Nun visiere man den Aufstieg in die Süper Lig an: „Wir wollten ein gutes Spiel zeigen. Das haben wir vielleicht gemacht, aber das Spiel dennoch nicht gewonnen. Unser einziges Ziel ist der Wiederaufstieg. Ich denke, dass wir gezeigt haben, wie man gegen ein Team wie Galatasaray spielen muss. Ich danke unseren Anhängern für ihr tolle Unterstützung“, so der 50-jährige Coach. 

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Burak Aras

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