Türkischer Fußball

Mert Cetin: “Möchte viele Jahre in Rom bleiben”

Zu Saisonbeginn wechselte Mert Cetin nach einer guten Saison in der zweiten türkischen Liga vom Hauptstadt-Klub Genclerbirligi Ankara überraschend für stolze 2,5 Millionen Euro zum AS Rom in die Serie A. Dort ist der 22-jährige Innenverteidiger Teil des erweiterten Kaders, kam bisher allerdings nur in vier Spielen zum Einsatz. Hierbei konnte Cetin allerdings mit ordentlichen Leistungen überzeugen. So debütierte der Verteidiger am 17. November 2019 für die türkische Nationalmannschaft. Gegenüber “NTV Spor” ließ der Abwehrspieler die erste Halbserie in der italienischen Hauptstadt Revue passieren.

Mert Cetin über… 

… die Hinrunde in der Serie A: „Ich kann nicht behaupten, dass wir gut in die Saison gestartet sind. Wir hatten zu Beginn drei Unentschieden. Anschließend hatten wir Niederlagen und Siege, konnten zum Ende der Hinrunde aber eine gute Serie erwischen. Aktuell sind wir Vierter in der Liga. Das ist eine gute Position. Wir möchten die Saison unter den ersten Vier beenden, um uns für die Champions League zu qualifizieren. Erster zu werden, wäre natürlich sehr schön, aber wir haben mit Inter, Juventus und Lazio eine starke Konkurrenz. Ich kann sagen, dass wir eine gute Hinrunde absolviert haben“

... seine Anpassungschwierigkeiten: „Ich habe mich am Anfang natürlich etwas schwer getan. Ich habe Zeit gebraucht, um mich einzugewöhnen. Man geht zu Leuten, die man nicht kennt und man versteht die Sprache nicht. Egal wie gut dein Englisch ist, man muss Italienisch können. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Die Mannschaftskameraden nehmen einen hier gut auf. Ich habe zum Glück schon vier Spiele bestritten, zwei davon von Beginn an. Aus den vier Spielen haben wir vier Siege geholt. Dennoch reicht das natürlich nicht. Ich hoffe, dass mir unser Trainer Fonseca in Zukunft mehr Einsatzzeiten gibt.“

… die Wahrnehmung der Fans: „In dem Haus, in dem ich wohne, haben in den letzten drei bis vier Jahren immer Spieler vom AS Rom gewohnt. Vor zwei Jahren Cengiz [Ünder], dann Zaniolo und jetzt ich. Da diese Spieler hier den nächsten Schritt ihrer Karriere gemacht haben, erwarten sie dies auch von mir. In Rom sind die Fans sehr fanatisch. Egal wo man ist, sie sind auch da. Das ist sehr schön. Das motiviert einen umso mehr. Es läuft nicht nur auf dem Spielfeld ab. Die Menschen respektieren uns sehr, daher müssen wir ihnen etwas zurückgeben.“

… seine Ziele in Rom: „Ich gehe Schritt für Schritt. Ich bin nach Rom gewechselt und mein Wunsch ist es, hier zu bleiben. Mein Ziel ist es, viele Jahre in Rom zu bleiben und das Trikot überzustreifen sowie  Erfolge in der Liga und der Champions League zu feiern. Es werden schöne Dinge passieren.“

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… über sein Verhältnis zu Paulo Fonseca: „Unser Verhältnis ist gut, ich spüre, dass er mir vertraut. Wenn es darauf ankommt, plant er mich als rechter Verteidiger ein, aber auch im Mittelfeld. Ich werde sein Vertrauen nicht missbrauchen. Ich sehe, dass er versucht, mich immer spielen zu lassen, wenn die Möglichkeit da ist. Und ich versuche die mir gegebenen Chancen bestmöglich zu nutzen. Ich bin mir sicher, wieder Chancen zu kriegen. Sobald ich das Trikot überstreife, werde ich alles dafür tun, um es zu behalten. “

… über die EM-Eröffnungspartie in Rom: „Das könnte für Cengiz und mich eine gute Chance sein, denn wir sind jeden Morgen in diesem Stadion. Normalerweise sind wir Gastgeber in dieser Spielstätte, nun gehen wir als Gäste in die Arena. Sie sind eine starke Mannschaft, sie haben wie die Türkei junge, dynamische Spieler.“

… über Senol Günes: „Wir haben viele Spieler, die für die italienische Nationalmannschaft spielen. Wir machen ständig Späßchen zusammen. Wir sagen uns immer ‘Wir sehen uns im ersten Spiel’. Ich glaube daran, dass das erste Spiel gut verlaufen wird. Senol [Günes] setzt auf die Jugend und gibt uns eine große Verantwortung mit auf den Weg. Wir haben fünf Innenverteidiger in Europa, wodurch ein Konkurrenzkampf entsteht. Ich denke, dass uns dies dabei hilft, weiter nach oben zu kommen.”

… über seine Freizeitaktivitäten: „Neben den Spielen und dem Training hat man eigentlich nicht viel Zeit innerhalb der Woche. Ich verbringe meine Freizeit größtenteils zuhause und lese Bücher oder schaue Serien. Daher kann ich noch nicht viel zu der Stadt sagen, aber das werde ich dafür im nächsten Interview machen können.“

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1 Kommentar

  1. Avatar
    26. Dezember 2019 um 21:24

    Er ist zwar kein schlechter jedoch wird er niemals an Ozan,Merih, Kaan oder caglar vorbei kommen außer er entwickelt sich noch extrem schnell gut was ich aber bei ihm nicht sehe. Dennoch könnte er ein guter innenverteidiger werden