Die Nachwirkungen des Derbys zwischen Besiktas und Galatasaray sorgen weiter für scharfe Diskussionen. Nach dem 1:0 für die Gelb-Roten richtet sich der Fokus bei den Schwarzen und Weißen inzwischen vor allem auf die Schieds- und VAR-Abläufe. Präsident Serdal Adali hat laut Fanatik nach den Ereignissen rund um das Spiel eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen. Demnach will der Klub seine Einwände nicht nur öffentlich formulieren, sondern den Fall auch direkt beim Verband vortragen.
Derby-Nachwirkungen treiben Besiktas zu einem neuen Schritt
Innerhalb der Besiktas-Gemeinschaft hält der Ärger über die Vorgänge im Derby weiter an. Die Reaktionen richten sich dabei nicht nur allgemein gegen die Schiedsleitung, sondern besonders gegen die Verwaltung des VAR-Prozesses. Nach dem Spiel wurde im Umfeld der Schwarzen und Weißen deutlich, dass der Klub das Thema nicht auf sich beruhen lassen will. Genau daraus ist nun offenbar der Entschluss entstanden, auf Verbandsebene einen weiteren Schritt zu gehen.
Dem Bericht zufolge werden Serdal Adali und seine Mitarbeiter schon in den kommenden Wochen beim Verband vorstellig werden. Vor allem der Komplex rund um den Ablauf in Riva soll dabei persönlich angesprochen werden. Entscheidend ist aus Sicht von Besiktas, dass das eigene Unbehagen gegenüber der VAR-Leitung nicht nur in Erklärungen ausgedrückt, sondern direkt an die zuständigen Stellen herangetragen wird. Das zeigt, wie sehr das Derby den Klub intern weiter beschäftigt.
Forderung nach Aufklärung rund um den VAR-Raum
Unmittelbar nach dem Spiel gegen Galatasaray stellte Besiktas eine klare Forderung auf. Der Klub verlangte die Kameraaufzeichnungen aus dem VAR-Raum sowie aus dem Korridor, in dem sich dieser Raum befindet (GazeteFutbol berichtete). Damit will der Verein offenkundig nachvollziehen, wer sich während der Partie im Zentrum aufgehalten hat und welche Abläufe dort konkret stattgefunden haben. Allein diese Forderung macht deutlich, wie tief das Misstrauen aufseiten der Schwarzen und Weißen inzwischen reicht.
In der öffentlichen Erklärung formulierte Besiktas einen direkten Appell an den türkischen Fußballverband und stellte mehrere präzise Fragen. Es geht dabei nicht nur um Bilder aus dem Raum selbst, sondern auch um die grundsätzliche Struktur der Überwachung. Der Klub wollte unter anderem wissen, wer sich im und um das VAR-Zentrum aufhielt und ob es Kamera- oder Audioaufzeichnungen für den betreffenden Bereich gibt. Damit rückt nicht mehr nur eine einzelne Entscheidung in den Mittelpunkt, sondern der komplette organisatorische Rahmen des Spieltags.
Wer war im Raum und wer durfte dort überhaupt sein?
Besonders brisant sind die Fragen, die Besiktas zur personellen Besetzung des Zentrums stellte. In der Erklärung wurde ausdrücklich gefragt, ob portugiesische VAR-Ausbilder während der Partie im Raum anwesend gewesen seien und ob sie in die Entscheidungsfindung eingegriffen hätten. Zusätzlich wollte der Klub wissen, ob diese Personen im Verband Aufgaben ausüben, die ihre Anwesenheit bei einem laufenden Spiel rechtfertigen würden. Aus diesen Formulierungen wird deutlich, dass Besiktas nicht nur Transparenz verlangt, sondern auch prüfen lassen will, ob mögliche Zuständigkeiten klar voneinander getrennt waren.
Hinzu kommt eine noch grundsätzlichere Frage: Ob sich im VAR-Zentrum oder im Flur Personen aufhielten, die dort während einer laufenden Partie nichts zu suchen hatten. Genau dieser Punkt ist für den Klub zentral, weil daraus entweder eine Entlastung oder weiterer Erklärungsbedarf entstehen könnte. Die Erklärung von Besiktas war deshalb nicht als allgemeiner Protest formuliert, sondern als direkte Aufforderung zu überprüfbaren Antworten. Damit setzt der Verein den Verband öffentlich und institutionell zugleich unter Druck.
Besiktas pocht auf Transparenz und Fairness
Der Ton der Mitteilung machte klar, dass Besiktas den Verband nun in der Pflicht sieht. Es wurde hervorgehoben, dass die Verwaltung des türkischen Fußballverbands mit dem Versprechen eines transparenten und fairen Managements angetreten sei. Genau daran misst der Klub nun das Verhalten der Verantwortlichen in diesem Fall. Aus Sicht der Schwarzen und Weißen ist es von entscheidender Bedeutung, dass auf die offenen Fragen rasch und eindeutig reagiert wird.
Die Botschaft dahinter ist klar: Besiktas will verhindern, dass Zweifel an den Abläufen im VAR-Zentrum im Raum stehen bleiben. Die geforderten Aufzeichnungen aus dem Raum und dem Korridor sollen dem Klub nach eigener Darstellung zur Verfügung gestellt werden. Dass diese Forderung ausdrücklich auch an die Öffentlichkeit getragen wurde, zeigt die strategische Stoßrichtung. Besiktas will den Fall nicht nur intern geklärt sehen, sondern ihn sichtbar zu einem Thema des gesamten türkischen Fußballs machen.
Serdal Adali verschärft den Druck auf den Verband
Die nun bekannt gewordene Entscheidung von Serdal Adali verleiht dieser Linie zusätzliches Gewicht. Wenn der Präsident den Weg nach Riva tatsächlich persönlich antritt, wäre das ein deutliches Signal, dass der Klub die Angelegenheit auf höchster Ebene verfolgt. Eine solche Initiative steht für direkten Druck, für sichtbare Konfrontation und für den Versuch, den Konflikt nicht in bloßen Stellungnahmen versanden zu lassen. Gerade nach einem Derby mit so viel emotionaler Aufladung ist das ein Schritt mit erheblicher Symbolkraft.
Damit entwickelt sich die Partie gegen Galatasaray immer stärker zu einem Fall, der weit über das reine Ergebnis hinausweist. Das 0:1 auf dem Platz bleibt sportlich bestehen, doch in der Wahrnehmung von Besiktas ist die Debatte um den Spieltag noch lange nicht beendet. Der Klub fordert Aufklärung, der Präsident will offenbar persönlich nachfassen, und die Schieds- sowie VAR-Diskussion erhält damit eine neue Eskalationsstufe. Die kommenden Tage dürften zeigen, ob der Verband auf die Fragen des Traditionsklubs öffentlich reagiert oder ob der Streit weiter an Schärfe gewinnt.



2 Kommentare
Şikesaray tut der Liga nicht gut, ein torreira müsste locker in einer Saison mindestens 3 rote karte kassieren, und dann noch dieser osimhen der würgt und den Schiedsrichter die ganze Zeit anschreit, und kommen wir zum VAR was ziehen die da für linie das war zu 100% ein abseits tor von osimhen, man müsste die ganze 3 Saison, die ZioSaray Meister wurde die spiele auswerten, und der Uefa schicken damit die sich einen Bild darüber machen, und noch was die Räume wo der VAR ist sollte video und Audio überwacht werden
Und wer verdammt nochmal bist du dass du entscheidest welche Mannschafft der Liga nicht gut tut?!