Trabzonspor

Hacisalihoglu: „Trabzonspor ist im Wandel”

Hayrettin Hacisalihoglu, Vizepräsident von Trabzonspor, kam auf dem Mehmet Ali Yilmaz-Trainingsgelände mit Pressevertretern zusammen, um über die derzeitige sportliche Situation und die Zukunft des Schwarzmeer-Klubs zu sprechen. Natürlich seien auch kurzfristig Erfolge das Ziel der Bordeauxrot-Blauen, doch der TS-Vorstand denke in mittel- bis langfristigen Dimensionen: „Auch wenn wir die letzten beiden Spiele verloren haben, so war doch der Ehrgeiz und bedingungslose Einsatz unserer Spieler zu erkennen. Selbstverständlich hätten wir diese Spiele gerne gewonnen, doch zum Teil waren Pech, Fehler und auch Unvermögen schuld an den Resultaten. Aber als wir den Klub übernahmen, gaben wir allen die Message, dass wir ein Team formen werden, dass immer um den Sieg und die Tabellenspitze spielen wird. Primär war und ist es unser Ziel, das Gerüst einer Mannschaft aufzubauen, dass viele Jahre erfolgreich spielt”, so der 65-Jährige. 

Schulden erdrücken Klub – Zukunftsorientierte Maßnahmen 

Einen Aspekt, der auch die sportliche Entwicklung maßgeblich beeinflusse, dürfe man nicht außer Acht lassen. Dies sei die schwierige finanzielle Lage des Vereins. Ein Klub mit derart hohen Verbindlichkeiten könne nicht von heute auf morgen saniert werden. Der gebürtige Trabzoner betonte, dass es dafür viel Geduld, Zeit, Veränderungen und gute Planung bedarf: „Leider befindet sich Trabzonspor in einer Situation, in der die Einnahmen die Schulden nicht tilgen können. Das ist Fakt. Der Verein wurde lange Zeit über seine Verhältnisse lebend geführt. Wir haben diverse wirtschaftliche Entscheidungen getroffen und Projekte ins Leben gerufen, um langsam, aber stetig diesen Schuldenberg abzutragen. Im Gegenzug sind wir dabei ein junges, hungriges Team mit einer blühenden Zukunft aufzubauen. 

Kasimpasa als sportlicher Befreiungsschlag 

Das ist nicht leicht. Das alles geht nur mit viel Planung und kontinuierlicher Arbeit. Unser Trainer arbeitet in diesem Rahmen und tut alles für unseren Erfolg. Dabei kann es zu Rückschlägen und Misserfolgen kommen. Aber ich muss festhalten, dass in der Vergangenheit große Schulden angehäuft wurden, die unsere Arbeit sehr schwer machen. Die Lira-Situation ist ebenfalls bekannt. Wir tun alles um die Vorlagen der UEFA und TFF einzuhalten. Wir alle lieben Trabonspor. Wir tun alles, damit der Verein wieder dahin kommt, wo er hingehört, nämlich nach ganz oben. Auf uns wartet nun das Spiel gegen Kasimpasa. Unser Gegner ist sehr gut in die Saison gestartet. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis und können das hoffentlich gegen Kasimpasa einfahren.”

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion