Türkischer Fußball

GazeteFutbols Europa-Tour: Semih Kaya avanciert zum Goalgetter!

Zu Wochenbeginn nahm GazeteFutbol die Leistungen der Legionäre in England, Frankreich und Italien unter die Lupe. Heute: Die türkischen Legionäre in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Niederlande, Tschechien, Spanien und Belgien!


Enes Ünal (Real Valladolid): Ein ungefährdeter 2:0-Heimsieg gegen SD Eibar für Valladolid. Die Partie war nach 39 Minuten schon entschieden, ehe die Gastgeber den Schongang einlegten. Ünal stand 79 Minuten auf dem Feld, ohne groß Akzente setzen zu können. Note: 4

Okay Yokuslu (Celta Vigo): Saß bei der 0:1-Niederlage gegen Real Sociedad 90 Minuten auf der Bank. Note: –

Ismail Köybasi (FC Granada): Auch Köybasi blieb 90 Minuten auf der Bank. Granada schlug Betis Sevilla knapp mit 1:0 und ist aktuell Tabellenführer in der Primera Division! Note: –

Recep Gül (KVC Westerlo): Der 18-jährige Linksaußen wurde zu Saisonbeginn mit Kaufoption (80.000 EUR) für ein Jahr ausgeliehen, Galatasaray erhält zudem 35 Prozent der folgenden Ablösesumme. In zwölf Saisonspielen kam Gül bislang aber erst zwölf Minuten zum Einsatz. Note: –

Sinan Bolat (Royal Antwerpen): Klarer 3:1-Sieg über KV Kortrijk. Die Gastgeber führten nach 65 Minuten bereits mit 3:0 und mussten sechs Minuten später lediglich den Anschlusstreffer hinnehmen. Bolat war wie gewohnt der sichere Rückhalt seiner Mannschaft. Note: 2

Berke Özer (KVC Westerlo): Westerlo verlor das Topspiel gegen Verfolger Oud-Heverlee Leuven mit 1:2 und somit auch die Tabellenführung. Bei beiden Gegentreffern war Özer allerdings machtlos. Darüber hinaus ohne nennenswerte Patzer. Note: 3

Werde GF-Patron und bestimme mit …

Ozan Kabak (Schalke 04): Verfolgte das Revier-Derby gegen den BVB (0:0) zunächst von der Bank aus und wurde erst in der Nachspielzeit für Burgstaller eingewechselt. Note: –

Ömer Toprak (Werder Bremen): Bitterer Nachmittag für Toprak, der gegen Bayer Leverkusen gleich zu Beginn des Spiels mit einem Eigentor „glänzte“. Überhaupt präsentierte sich die Werder-Abwehr alles andere als sattelfest, vor allem bei hohen Bällen. Note: 4,5

Nuri Sahin (Werder Bremen): Besser aufgelegt war Sahin, der sich mühte, gegen das spielstarke Mittelfeld der Hausherren klarzukommen. Am Ende erfüllte der Ex-Nationalspieler einen soliden Part in der Defensive, nach vorne kam aber zu wenig. Note: 3,5

Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf): Düsseldorf verlor eine sehr unspektakuläre Partie gegen den Aufsteiger etwas überraschend mit 0:2. Ayhan stand in der Startelf und hatte in einer größtenteils ereignisarmen Begegnung wenig zu tun. In den entscheidenden Situationen schlief die Abwehr der Rot-Weißen aber. Note: 4

Kenan Karaman (Fortuna Düsseldorf): Verpasste das Spiel in Paderborn (0:2) mit einem Hexenschuss. Note: –

Ahmed Kutucu (Schalke 04): Auch Kutucu startete gegen Dortmund auf der Bank, kam dann in der 80. Minute für Matondo. Konnte sich allerdings nicht mehr auszeichnen. Note: –

Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen): Eine unspektakuläre Partie vom Deutsch-Türken gegen Werder Bremen (2:2), dessen Ecke zu Beginn immerhin zum Eigentor von Toprak führte. Wurde nach 62 Minuten ausgewechselt. Für Demirbay kam Paulinho. Note: 3,5

Suat Serdar (Schalke 04): Ordentliche Vorstellung von Serdar, der gemeinsam mit Mascarell im Schalker Mittelfeld überzeugen konnte. Scheiterte im ersten Durchgang am Aluminium und setzte auch seine Mitspieler gut in Szene. Note: 2

Levent Mercan (Schalke 04): Ohne Einsatz gegen den BVB (0:0). Note: –

Levin Öztunali (Mainz 05): Ein gutes Spiel von Öztunali gegen Köln (3:1). Die Mainzer schalteten nach Balleroberungen schnell um und trugen die Kugel insbesondere mit Öztunali und Boetius nach vorne. Am Ende trafen beide – der 23-jährige Deutsch-Türke zum 3:1-Endstand. Note: 2

Yunus Malli (VfL Wolfsburg): Bei der Nullnummer gegen Augsburg erneut nur 90 Minuten auf der Bank. Note: –

Eray Cömert (FC Basel): Traf per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:2 gegen FC Zürich. Eine Niederlage gab es trotzdem – am Ende hieß es 2:3 aus Baseler Sicht. Die Abwehr der Gäste glich an diesem Tag einem regelrechten Hühnerhaufen. Viele unnötige Ballverluste und Abspielfehler besiegelten die zweite Niederlage der Saison. Note: 4,5

Orkun Kökcü (Feyenoord Rotterdam): Eine bitterböse 0:4-Klatsche bei Ajax führte dazu, dass Coach Jaap Stam zurückgetreten ist. Kökcü saß dabei allerdings 90 Minuten auf der Bank. Note: –

Halil Dervisoglu (Sparta Rotterdam): Ohne nennenswerte Aktionen verlief die Partie von Dervisoglu gegen FC Utrecht (1:2). Note: 4,5

Semih Kaya (Sparta Prag): Wieder eine ganz starke Partie von Kaya, der beim lockeren 4:0-Sieg gegen Bohemians 1905 den Endstand per Kopf markierte. Darüber hinaus hatte der türkische Innenverteidiger sehr wenig zu tun. Auch vorige Woche hatte Kaya bereits getroffen. Note: 1

Vorheriger Beitrag

Trainer-Aus: Göztepe und Genclerbirligi trennen sich von Tuna und Kaplan

Nächster Beitrag

Fenerbahce-Profi Muriqi: "Nominierung für die Türkei scheiterte an der Bürokratie"

Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol

1 Kommentar

  1. Avatar
    30. Oktober 2019 um 12:21 —

    Für Semih Kaya freut es mich irgendwie sehr, dass er seit 2 Wochen trifft. Aktuell würde er bei uns Marcao locker auf die Bank verdrängen.
    Wer mir seit längerem einfach nicht gefällt ist Enes Ünal. Leider hat er sich durch die Leihe zu Valladolid das Leben schwer gemacht. Trifft leider so gut wie nie und zeigt keine guten Spiele. Für mich war er die Sturmhoffnung Nummer 1. Aber mittlerweile würde ich sogar eher den Ahmed Kutucu nominieren anstatt Ünal.

Schreibe ein Kommentar