Türkischer Fußball

GazeteFutbols Europa-Tour: Cenk Tosun sorgt für Eklat, Söyüncü gibt Comeback


GazeteFutbol mit dem Leistungscheck der türkischen Legionäre in England, Spanien, Portugal, Belgien, der Niederlande und Italien!


Sinan Bolat (KAA Gent): Die belgische Liga nimmt den Spielbetrieb erst am kommenden Wochenende wieder auf. Note: –

Berke Özer, Baris Alici, Atabey Cicek (KVC Westerlo): Die zweite Liga in Belgien startet hingegen erst am 22. Januar. Note: –

Yusuf Mert Tunc (Varzim SC): Varzim gewann auswärts bei FC Penafiel mit 2:1. Tunc wurde allerdings erst in der Nachspielzeit eingewechselt. Note: –

Hakan Calhanoglu (AC Mailand): Calhanoglu wurde beim 2:0-Pflichtsieg gegen den FC Turin geschont und kam erst nach 60 Minuten für Brahim Diaz ins Spiel. Da war die Partie aber schon entschieden. Milan ist weiter Tabellenführer in der Serie A. Note: 3,0

Merih Demiral (Juventus Turin): Am Sonntagabend stand das Duell mit Mert Müldür und Kaan Ayhan an. Demiral durfte nach langer Zeit wieder in der Startformation ran, das aber womöglich nur, weil Konkurrent Matthijs de Ligt coronabedingt ausfiel. Hatte in der ersten Hälfte eine Torchance. Darüber hinaus nur selten gefordert, da Sassuolo lange in Unterzahl spielen und dementsprechend defensiv agieren musste. Juve gewann mit 3:1. Note: 3,0

Koray Günter & Mert Cetin (Hellas Verona): Mert Cetin blieb gegen Crotone (2:1) 90 Minuten auf der Bank, Günter wurde nach 63 Minuten eingewechselt. Gewann anschließend alle seine Zweikämpfe, spielte aber ungewöhnlich viele Fehlpässe für einen Abwehrspieler. Note: 3,5

Tolgay Arslan (Udinese Calcio): Udinese unterlag Napoli zuhause mit 1:2. Arslan stand 71 Minuten auf dem Platz, sah einmal Gelb und spielte eine ordentliche Partie. Kaum Fehlpässe und zweikampfstark, dafür aber zu wenig nach vorne. Note: 3,0

Kaan Ayhan (US Sassuolo Calcio): Gegen Juventus (1:3) erst nach 86 Minuten eingewechselt. Note: –

Mert Müldür (US Sassuolo Calcio): Müldür durfte gegen den italienischen Serienmeister von Beginn an ran und wurde nach 73 Minuten ausgewechselt. Bis dahin spielte der Youngster eine durchschnittliche Partie. Verlor einige wichtige Zweikämpfe, hielt seine Seite gegen Federico Chiesa aber weitestgehend dicht. Note: 3,5

Cenk Tosun (FC Everton): Kaum durfte Tosun mal wieder etwas länger ran, sorgte der türkische Nationalspieler für einen handfesten Eklat. Im FA Cup gegen Rotherham United (2:1 n.V.) in der Startformation, erzielte Tosun nach neun Minuten das zwischenzeitliche 1:0. Sein anschließender Torjubel war dann allerdings alles andere als erfreulich – zumindest aus der Sicht der Engländer. Tosun formte mit seiner Hand in offensichtlicher Art und Weise den „Wolfsgruß“, der unter anderem auch als Symbol für die rechtsextremistischen Grauen Wölfe gilt. Der englische Verband hat bereits eine Untersuchung eingeleitet, einige Fangruppen verlangen sogar die Suspendierung des Stürmers. Tosun selbst hat sich noch nicht dazu geäußert. Note: 6,0

Ilkay Gündogan (Manchester City): Kam im FA Cup gegen Birmingham (3:0) nicht zum Einsatz. Note: –

Mesut Özil (Arsenal London): Alle Infos zum Thema Mesut Özil und Fenerbahce gibt es hier. Note: –

Caglar Söyüncü (Leicester City): Söyüncü hat seine Verletzung überstanden und durfte beim klaren 4:0-Sieg bei Stoke City im FA Cup in der 80. Minute ins Spiel. Tastet sich langsam wieder an die Startelf heran. Note: –

Cengiz Ünder (Leicester City): Ünder stand gegen Stoke angeschlagen nicht im Kader. Note: –

Halil Dervisoglu (FC Brentfort): Ist nach seiner Leihe zu Twente wieder zurück bei Brentford. Gegen Middlesbrough im FA Cup gab es dann schon mal ein sehr erfolgreiches Comeback mit einem Treffer und einer Torvorlage. Note: 1,5

Enes Ünal (FC Getafe): Nicht im Kader beim 3:1-Sieg über Elche CF. Note: –

Okay Yokuslu (Celta Vigo): Spielte bei der 0:4-Heimklatsche gegen Villarreal die 90 Minuten durch. Das Endergebnis war bereits nach 31 Minuten besiegelt. Konnte sich dennoch für weitere Startelfeinsätze empfehlen. War mit weitem Abstand der beste Spieler seiner Mannschaft. Gewann sechs von sieben Zweikämpfen und brachte 71 von 75 Pässen an den Mann. Dazu fünf erfolgreiche Tacklings und 91 Ballkontakte. Note: 2,0

Emre Mor (Celta Vigo): Gegen die „Gelben U-Boote“ 90 Minuten auf der Bank. Note: –

Sinan Bakis (Heracles Almelo): Unauffällige Partie beim 0:2 gegen Vitesse Arnheim. Hatte nur einen Torabschluss und wurde nach 59 Minuten ausgewechselt. Note: 5,0

Görkem Saglam (Willem II): Gehörte zu den Besseren im Kellerduell mit VVV-Venlo. Beendete das Spiel mit zwei Torschüssen, am Ende aber mit zu wenigen zwingenden Toraktionen. Willem II verlor trotz Halbzeitführung mit 1:2. Note: 4,5

Naci Ünüvar (Ajax Amsterdam II): Stand die letzten drei Ligaspiele nicht mehr im Kader. Note: –

Erkan Eyibil (Go Ahead Eagles): Gutes Spiel von Eyibil gegen TOP Oss (1:0). Erwies sich als Aktivposten im Spiel seiner Mannschaft und wichtige Anspielstation. Nach zuletzt schwachen Leistungen auf dem Weg sich aus der Formkrise herauszukämpfen. Note: 2,5





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6 Kommentare

  1. 13. Januar 2021 um 17:25

    Cenk Tosun ist kein Rassist.

    Şehitler Ölmez Vatan Bölünmez!

  2. 13. Januar 2021 um 12:16

    Tosun sollte auch für die türkisch NAtionalmannschaft gesperrt werden. So ein Torjubel ist inakzeptabel und sagt auch alles über seinen Charakter aus.
    Hoffe er wird überall gesperrt der kleine Faschist

    • 13. Januar 2021 um 17:28

      Er wird mit Sicherheit nicht für die Nationalmannschaft gesperrt.

  3. 13. Januar 2021 um 11:23

    Ich seh es schon kommen. Er wird jetzt in England gehatet, dann feiern ihn alle Türken und pushen ihn. Dann wechselt er in die Türkei und taucht so langsam wieder ab. Aber alle stehen hinter ihm…

    Das gleiche wie mit diesem Cenk bei St. Pauli…

    Ich frage mich nur, was der Cenk damit bezwecken wollte? Vielleicht möchte er auch wieder zurück in die Türkei. Und damit passiert das ganz einfach 😀

  4. 12. Januar 2021 um 19:48

    also cenk nach einem treffer die note 6 zu geben ist schon schwach !

    trotz unglücklichem torjubel !

    • 13. Januar 2021 um 9:29

      Ne ne, das ist schon angebracht wenn er einen faschistischen und rechtsextremen Gruß zeigt. Alles andere als eine Note 6 wäre hier schon eine Art Akzeptanz dieser Geste. So ein Abschaum muss endlich verschwinden.