Süper Lig

GazeteFutbol kurz & kompakt: Die News der Woche rund um den türkischen Fußball!

Ex-Profi Yassine Benzia hat das Gerichtsverfahren gegen Fenerbahce gewonnen. Der 25-jährige Algerier hatte in der Saison 2018/19 auf Leihbasis bei den Istanbulern gespielt und den Klub aus Kadiköy bei der FIFA auf seine ausstehenden Gehaltszahlungen verklagt. Der Fußballweltverband sprach Benzia nun Recht zu. Fenerbahce muss dem Spieler innerhalb von 45 Tagen 840.000 Euro überweisen.

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Das Internationale Zentrum für Sportstudien (CIES) mit Sitz im schweizerischen Neuchatel stellte eine ausgewählte Liste mit Spielern zusammen, die ab dem Jahr 2000 geboren worden und taxierte dabei ihre aktuellen Marktwerte. In der 50-Akteure umfassenden Spielerliste befinden sich mit Ozan Kabak und Ahmed Kutucu auch zwei Türken. Die beiden Teamkollegen vom Bundesligisten FC Schalke 04 liegen demnach auf Rang elf (Kabak – 43,5 Millionen Euro) sowie auf Platz 49 (Kutucu – sieben Millionen Euro). Der Dortmunder Jadon Sancho führt das CIES-Ranking mit einem auf 198,5 Millionen Euro bezifferten Marktwert an.

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Hes Kablo Kayserispor-Präsidentin Berna Gözbasi erklärte über ihren Twitter-Account, dass sie die Liga als beendet ansieht: “Zu diesem Zeitpunkt und unter diesen Umständen sehen wir die Liga als beendet an. Es ist nicht möglich, dass sich die Spieler in dieser Risikosituation versammeln, trainieren und wieder zu ihrer Form finden”, so die Klubchefin. Derweil gab der Verein bekannt, dass ein Corona-Test beim Vereinspersonal positiv ausgefallen sei.

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Auch Galatasaray-Vorstandsmitglied Yusuf Günay wurde – wie zuvor Vizepräsident Abdurrahim Albayrak (mehr dazu hier) und Cheftrainer Fatih Terim (GazeteFutbol berichtete) – positiv auf das Coronavirus getestet. Günay befindet sich vorsichtshalber in Behandlung im Krankenhaus. Der Virus führt zur Lungenerkrankung COVID-19, die tödlich verlaufen kann.

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Schöne Geste vom früheren türkischen Nationalspieler Tuncay Sanli. Der Ex-Profi habe sein Hotel On7 in Serdivan/Sakarya komplett desinfizieren lassen und stelle die Zimmer zur kostenlosen Nutzung für das medizinische Personal der Stadt zur Verfügung gestellt, damit diese weniger zum Heimat- und Arbeitsort pendeln müssen.

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Wie UEFA-Vizepräsident Michele Uva bekanntgab, habe der europäische Fußballverband trotz wirtschaftlicher Engpässe der Vereine im Zuge der eingestellten Spielbetriebe in den Ligen Europas nicht vor, das Financial Fairplay zu lockern oder gar auszusetzen. Die Finanzprüfungen werden auch zukünftig erfolgen, ließ Uva unabhängig von der Corona-Krise wissen. Die UEFA werde den Ligen aber zeitliche Flexibilität für die Beendigung der nationalen Saison einräumen und beabsichtige die Spiele in der Champions League und Europa League wieder mit Zuschauern auszutragen. Die Planungen würden auf diesem Wege laufen.

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Laut transfermarkt.de ist der Norweger Alexander Sörloth der wertvollste Spieler der Süper Lig. Die Leihgabe von Crystal Palace hat für Trabzonspor in der Liga bislang 19 Treffer erzielt und führt souverän die Torschützenliste an. Der 24-jährige Stürmer weist mithin einen Marktwert von 16 Millionen Euro auf. Die Top-10 in der Übersicht:

 

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Wie das portugiesische Blatt “A Bola” vermeldet, plane Sporting Lissabon-Trainer Ruben Amorim auch zukünftig nicht mit Abdoulay Diaby. Der 28-jährige Leihspieler gilt bei vielen Besiktas-Fans als einer der absoluten Transfer-Flops der Saison und konnte nie wirklich überzeugen. So auch nicht seinen Coach Amorim, der den Mann aus Mali nach dessen Leihende nicht mehr in seinem Kader sehen wolle. Die Lissaboner hatten Diaby im Sommer 2018 für 4,5 Millionen Euro vom FC Brügge verpflichtet. Auch BJK-Cheftrainer Sergen Yalcin habe sich gegen einen Verbleib Diaby bei Besiktas ausgesprochen, berichten diverse türkische Quellen übereinstimmend.

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Göztepes Vereinspräsdent Mehmet Sepil, der gleichzeitig Vorsitzender der Süper Lig-Klubvereinigung ist, teilte mit, dass es beim Izmir-Vertreter keine bestätigten Corona-Fälle gäbe. Alle bisherigen Tests hätten negative Resultate geliefert.

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Laut Informationen der türkischen Tageszeitung “Aksam” erwäge Fenerbahce-Präsident Ali Koc Ex-Spieler Dirk Kuyt als möglichen Assistenzcoach von Aytemiz Alanyaspor-Übungsleiter Erol Bulut zu gewinnen, der derzeit als Favorit auf den vakanten Trainerposten beim Klub aus Kadiköy gilt. Kuyt ist derzeit als Jugendtrainer bei Feyenoord Rotterdam aktiv. Daneben soll Volkan Demirel auch Assistent des neuen Cheftrainers bleiben. Neben Emre Belözoglu sei zudem Tuncay Sanli ein möglicher Kandidat. Christoph Daum wird indes als Sportdirektor gehandelt.

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Yukatel Denizlispor-Boss Ali Cetin erläuterte, dass man vorsorglich das gesamte Vereinsgelände gereinigt und desinfiziert habe. Zudem sei vom Vorstand entschieden worden, den Trainingsauftakt auf den 30. März zu verschieben.

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Fraport TAV Antalyaspos Vereinsführung teilte indes mit, dass man von den Geschäften/Mietern der Klubeinrichtungen für zwei Monate (Januar und Februar) keine Mieten verlangen werde, auch Strom- und Wasserkosten seien inbegriffen.

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Erleichterung vom türkischen Vizemeister Medipol-Basaksehir. Der Europa League-Achtelfinalist teilte mit, dass glücklicherweise alle Coronavirus-Tests im Team, beim Trainerstab und beim Personal negativ ausgefallen seien.

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Hürriyet.de-Redaktion