Galatasaray

„Für den Frieden“: Galatasaray verliert Freundschaftsspiel gegen Dynamo Kiew in Istanbul


Für den guten Zweck kamen am frühen Donnerstagabend Galatasaray und Dynamo Kiew im Istanbuler Nef-Stadion zusammen. Unter dem Motto „Für den Frieden“ trugen beide Teams für die Opfer des Krieges zwischen der Ukraine und Russland ein Freundschaftsspiel aus. Die erzielten Einnahmen gehen an die ukrainischen Vertreter, um beim Wiederaufbau der Ukraine und den Betroffenen im Kriegsland zu helfen. Wie mitgeteilt wurde, seien 6.726 Tickets verkauft worden. Die Karten wurden für 50 (3,17 Euro) und 100 TL (6,34 Euro) für die Osttribüne sowie für 25 TL (1,58) hinter den Toren veräußert.

Lucescu dankt Zuschauern

Die vom früheren Süper Lig– und türkischen Nationalcoach Mircea Lucescu trainierte Gastmannschaft gewann das Testspiel mit 3:1. Kiew hat aufgrund des militärischen Konflikts in seinem Land seit vier Monaten keine Pflichtpartien mehr bestritten. Das Team hielt sich in diesem Zeitraum mit 13 Testspielen so gut es geht in Form. Gegen Galatasaray brachten Vitali Buyalsky (14.) und Artem Besedin (28.) Kiew auf die Siegerstraße. Baris Alper Yilmaz (56.) verkürzte in der zweiten Spielhälfte zwar auf 1:2. Doch den Schlusspunkt setzte Kiew mit Viktor Tsygankov (80.)

Die Startelf von Galatasaray setzte sich aus Inaki Pena, Omar Elabdellaoui, Semih Kaya, Alpaslan Öztürk, Ömer Bayram, Erick Pulgar, Emre Kilinc, Baris Alper Yilmaz, Arda Turan sowie Halil Dervisoglu zusammen.

Vor der Partie äußerte sich Kiew-Coach Lucescu gegenüber „TRT Spor“ zur Begegnung: „Wir spielen für den Frieden. Diese Partie ist sehr wichtig für uns. Mit diesem Spiel sorgen wir für Aufmerksamkeit für die Dinge, die in der Ukraine passieren. Ich danke allen, die heute hierhergekommen sind. Natürlich ist es für uns im Moment nicht möglich, viel zu trainieren. Auf diese Art versuchen wir in Form zu bleiben. Ich hoffe, dass der Frieden schnell wiederhergestellt wird.“ Der 76-jährige Rumäne war zwischen 2000 – 2002 Trainer von Galatasaray.




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6 Kommentare

  1. 15. April 2022 um 12:32 —

    Die Einnahmen sind Mal echt lächerlich. Verstehe auch nicht wieso so wenig Tickets verkauft worden sind. Ich schiebe es Mal auf die Organisation und Zeitpunkt (Arbeitstag).

    Ist aber ein echtes Armutszeugnis für unseren Verein. Freundschaftsspiel hin und oder her.

    Oder wollten viele Türken nicht, dass ihr Geld an die Ukraine geht?

  2. 14. April 2022 um 19:46 —

    Leeres Stadion + schlechter Kurs = kein Geld

    Dieses Spiel hätte in Deutschland stattfinden müssen.

    Außerdem find ich es schade für die Zuschauer, die sogar Geld bezahlt haben, nur die zweite Garde zu sehen. Ein Mix wäre besser gewesen.

    Gleicher Text könnte auch Donnerstag nochmal geschrieben werden.

    • 14. April 2022 um 22:10

      Dieses Spiel wäre in Deutschland besser gewesen , da hast du recht.

    • 14. April 2022 um 23:46

      Ich meine türkische Teams dürfen keine Freundschaftsspiele mehr in Deutschland bestreiten außer gegen deutsche Teams, bin mir aber nicht sicher.
      Aber ja in Deutschland wären gewiss mehr Fans vor Ort + höhere Einnahmen.

      Dynamo macht wohl grad so ne internationale Tour, nicht nur wegen dem Geld sondern auch um International ein Zeichen zu setzen. Dienstag geht es dann gegen Dortmund ran.

  3. 14. April 2022 um 19:13 —

    hahaha sowas lächerliches.

    Ukraine provoziert seit jahren Russland, und hat denen zuletzt sogar ein 48std ultimatum vor dem Krieg gestellt.

    Jagen dort in Hakenkreuz uniformen Russen durch die straßen seit 2014 und jetzt sind sie die Opfer?

    Also wenn jemand frieden will, provoziert er sein mächtigen nachbarn permanent und droht !? Ukrainer also das normale VOlk tut mir leid. aber die regierung samt den Klitschkos soll untergehen.

    • 15. April 2022 um 18:21

      Was hast du für eine Schulbildung? 5. Klasse Kreuzberg 3 mal wiederholt?

      „Weiss du, er hat mich eben provoziert, darum habe ich ihn getötet. Familienehre und so…“

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