Galatasaray

Galatasaray: Firat Develioglu stoppt erst die Wahlen und kandidiert jetzt selbst als Präsident


Unerwartete Entwicklung bei Galatasaray. Vereinsmitglied Firat Develioglu stoppte kürzlich vor Gericht die Präsidentschaftswahl beim türkischen Rekordmeister und kandidiert nun als Klubchef. Dies erklärte der seit vielen Jahren in Kasachstan aktive und lebende Geschäftsmann am Dienstag: „Ich möchte unter den aktuellen Umständen bekanntgeben, dass ich für das Amt des Vereinspräsidenten von Galatasaray kandidiere. Sollte unsere Generalversammlung mich wählen, verspreche ich, dass unsere Kinder am Ende der Saison 2022/23 mit gelb-roten Flaggen in der Hand singend durch die Straßen der Türkei und der Bagdat-Straße ziehen werden“, zitierte „NTV Spor“ Develioglu.


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Kämpferisch: Develioglu greift Hamamcioglu und Öztürk an

Anfangs hatte Vereinsmitglied Firat Develioglu einen Antrag gestellt und ein Verfahren eingeleitet, damit die letzte Generalversammlung und alle dort getroffenen Entscheidungen nicht gewertet werden. Daraufhin wurde bei der Anhörung am 22. April eine einstweilige Verfügung erlassen, die den Wahlvorgang als vorbeugende Vorsichtsmaßnahme untersagte. Inzwischen ist die Wahl für den 4. Juni vorgesehen. Sollte an diesem Tag nicht die erforderliche Mehrheit erzielt werden, kommt es bei der Abstimmung am 11. Juni zur Entscheidung. Develioglu wäre damit der dritte Kandidat neben Esref Hamamcioglu und Metin Öztürk, die Develioglu zugleich kritisierte und offen angriff: „Mit diesen Kandidaten und ihren Spielchen neben dem Spielfeld und ihrer Unfähigkeit unsere Interessen juristisch zu schützen sind unsere Chancen gleich Null, dass wir in der kommenden Saison und den folgenden Spielzeiten Erfolg haben. Einen Verein zu führen, sowohl auf dem Feld als auch am grünen Tisch erfordert ein ganz anderes Experten-Kollektiv. Selbstverständlich habe ich die Absage der Wahlen unter gültigen juristischen Grundlagen herbeigeführt. Ich habe gesehen, dass wir mit den derzeitigen zwei Kandidaten einer Katastrophe entgegensteuern.“




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5 Kommentare

  1. 4. Mai 2022 um 9:00 —

    Da kommen ein paar echt harte Jahre auf uns zu Jungs

    • 4. Mai 2022 um 13:46

      SI… Sehr sehr schwere Zeiten… Ich freue mich schon, wenn ich von diesem Sch…, was wir Fussball nennen, mich bald entferne..

  2. 3. Mai 2022 um 23:03 —

    Ok, ich sagte doch, dass irgendwas komisches im Hintergrund läuft. Auch wenn dieser Dingiloglu mit einigen seiner Aussagen recht hat, wirkt er auf mich auch nciht gerade wie ein Engel… Naja, ob nun 2 oder 3 Ratten kandidieren, macht ja nicht so den großen Unterschied…

    • 4. Mai 2022 um 12:05

      Komisch das er so leicht vor Gericht erfolgreich war.. Gehört wohl auch zu der magischen Glühbirne..

    • 4. Mai 2022 um 13:44

      Anscheinend… In der Türkei ist alles Möglich. Sogar Richter, die Jahrelang ihren Job gemacht haben, wurden pltzlich als Terroristen abgestempelt 😀 Wie sagen wir türken so gerne: Wir Türken machen das unmögliche Möglich 😉

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