Fenerbahce

Fenerbahce patzt auch gegen Denizlispor

Am 25. Spieltag der Süper Lig musste Fenerbahce im ersten Spiel seit dem Abgang von Trainer Ersun Yanal den nächsten Rückschlag hinnehmen. Im heimischen Ülker-Stadion kam “Fener” unter der Leitung von Interimscoach Zeki Murat Göle gegen Aufsteiger Yukatel Denizlispor nicht über ein 2:2 hinaus. Dabei waren die Istanbuler zunächst nach einer Ecke von Mehmet Ekici und dem folgenden Kopfballtreffer von Ozan Tufan (22.) mit 1:0 in Führung gegangen. Nach einer halben Stunde nahm die Aneinanderreihung von unglücklichen Umständen schließlich seinen Lauf.

Arslans Handspiel kommt Fenerbahce teuer zu stehen

Spielmacher Max Kruse (30.) musste verletzungsbedingt frühzeitig das Spiel abbrechen. Miha Zajc ersetzte den Deutschen, dessen Auswechslung das Offensivspieler des 19-maligen türkischen Meisters empfindlich störte. In der 41. Minute wurde es schließlich doppelt bitter. Schiedsrichter Zorbay Kücük betrachtete auf Anraten des Videoassistenten eine Szene im Strafraum der Gastgeber. Dabei stellte sich bei Betrachtung der VAR-Aufnahmen heraus, dass Tolgay Arslan den Schuss von Radoslaw Murawski mit der Hand abgewehrt und damit die Torsituation auf verbotene Art und Weise bereinigt hatte. Dafür sah Arslan den Gelben Karton. Da der 29-Jährige allerdings schon mit Gelb vorbelastet war, musste der gebürtige Paderborner mit Gelb-Rot vom Platz. Den dazu konsequenterweise verhängten Strafstoß führte Murawski aus und traf sicher vom Punkt zum 1:1-Ausgleich vor der Pause.

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Aziz rettet Istanbulern einen Punkt

Fenerbahce musste nach dem Seitenwechsel nun in Unterzahl zurechtkommen, was allerdings nicht wirklich gut gelang. Denizlispor nutze die numerische Überlegenheit auf dem Spielfeld und ging seinerseits mit 2:1 in Front. Nach einer hohen Hereingabe von Zeki Yavru köpfte Mustafa Yumlu am kurzen Pfosten zur Führung der Gastelf ein. Als alles schon nach einer Heimniederlage von Fenerbahce aussah, trat Tolga Cigerci eine Ecke, die es dem aufgerückten Serdar Aziz per Kopf quasi im letzten Atemzug ermöglichte, zum 2:2 einzunetzen und damit Fenerbahce zumindest noch einen Zähler zu retten. Mit dem Remis erhöht Fenerbahce sein Punktekonto auf 40 und rangiert vorläufig auf Platz sechs. Am kommenden Spieltag gastiert der Klub aus Kadiköy in Konya. Denizlispor trauert hingegen einem verpassten Auswärtssieg hinterher und kommt nun nach 25 Spieltagen auf 28 Punkte, was derzeit Tabellenplatz zehn bedeutet. Der Klub aus der Ägäis-Region wird als nächstes am 26. Spieltag ein Heimspiel gegen Genclerbirligi aus Ankara bestreiten.

Aufstellungen:

Fenerbahce: Bayindir – Isla, Aziz, Gustavo, Kaldirim – Tufan, Arslan, Ekici (79. Erdinc), Kruse (30. Zajc), Kadioglu (46. Cigerci) – Muriqi

Yukatel Denizlispor: Stachowiak – Yavru, Yilmaz, Yumlu, Sahan – Murawski, Aissati, Estupinan (72. Cek), Niyaz, Barrow (82. Onazi) –  Rodallega

Tore: 1:0 Tufan (22.), 1:1 Murawski (45., HE), 1:2 Yumlu (75.), 2:2 Aziz (90.)

Gelb-Rote Karten: Arslan (Fenerbahce)

Gelbe Karten: Arslan, Kaldirim, Tufan, Aziz, Bayindir (Fenerbahce) – Estupinan (Denizlispor)

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Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

3 Kommentare

  1. Avatar
    8. März 2020 um 11:03

    Das Spiel gegen Denizli war auch nicht gut. Ein Glück für die Fenerlis, dass Aziz zum Schluss nochmal das 2-2 gemacht hat. Fener war wieder kreativlos… Vor allem ohne Kruse.

    Das Stadion war auch gar nicht voll. Ich sagte doch, dass ab jetzt Koc nicht mit der vollen Unterstützung rechnen darf. Der nächste Trainer muss einschlagen wie ne Bombe. Bei jedem kleinen Fehler werden die Gefühle bei den fenerlis hoch kochen.

    Europa wird jetzt auch immer schwieriger… 8 Pkt. Abstand auf Platz 4… Nur mit dem Pokal Sieg könnte es vielleicht klappen… Doch da würde auch nicht so viele Hoffnungen haben.

  2. Avatar
    7. März 2020 um 20:51

    Anscheinend hat die Niederlage gegen Galatasaray tiefe Spuren hinterlassen bei den Spielern man kann froh sein das man bis hierher 40 Punkte geholt hat ansonsten würde man wohl gegen den Abstieg spielen

    • Avatar
      8. März 2020 um 0:00

      Die letzten jahre hat man nichts gewonnen und nichts erreicht.

      Das einzige mit den man die fbler bei der Stange halten konnte waren die Derbys gegen Galatasaray.

      (Aber auch hier hat man seit 2017 nicht mehr gewonnen)

      Nun steht man da
      fb hat in den letzten Jahren nichts erreicht,
      kein Geld
      Schulden die geheim gehalten werden,
      eine be$chi$$ene Mannschaft,
      der Vorstand bröckelt,
      Klub Präsident prügelt sich mit den Fans
      oder zickt gegen andere Mannschaften.
      Trainer ist weg und die 2 größten agros und Handbremsen der Süperlig trainieren die Mannschaft.

      Ich würde mal sagen

      Hahahahahhahaha