Fenerbahce

Fenerbahce: Neue Chance für Aatif Chahechouhe und Dirar

Nach zwei Wochen Winterurlaub trommelt Fenerbahce-Trainer Ersun Yanal seine Mannschaft am heutigen Mittwoch auf dem Can Bartu-Trainingsgelände zusammen. Vom 3. bis 11. Januar sollen im Trainingslager in Antalya schließlich die Grundlagen gelegt werden, damit sich die Gelb-Marineblauen schnellstmöglich vom Abstiegskampf befreien und wieder oben angreifen können. Am letzten Tag des Camps ist zudem ein Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar vereinbart worden (Anpfiff am 11. Januar um 16.00 Uhr). Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres bestreitet der Tabellen-17. die Woche darauf im türkischen Pokal gegen Zweitligist Ümraniyespor.

Zwei „Neue“ mit ins Trainingslager – kommt Ciftpinar aus Malatya?

Während die Langzeitsuspendierten Ozan Tufan und Volkan Demirel weiterhin außen vor bleiben, bekommen Nabil Dirar und Aatif Chahechouhe unter Coach Yanal eine neue Chance. Via öffentlicher Stellungnahme bestätigte Fenerbahce die Begnadigung der beiden Marokkaner, die nun gemeinsam mit dem Team zum Antalya-Trainingslager reisen werden. Dirar und Chahechouhe spielten im bisherigen Saisonverlauf keine Rolle und waren ursprünglich wegen unprofessionellem Verhalten suspendiert worden. Dennoch könnten die beiden Routiniers bei entsprechenden Angeboten in der Winterpause abgegeben werden. Chahechouhe soll von den Fenerbahce-Verantwortlichen Ligarivale Evkur Yeni Malatyaspor angeboten worden sein. Im Gegenzug könnte Innenverteidiger Sadik Ciftpinar an den Bosporus wechseln. Der 26-jährige Abwehrspieler gehörte in der Hinrunde zu den Leistungsträgern beim Tabellendritten.

Darüber hinaus ist über die Personalplanungen der Gelb-Marineblauen wenig bekannt. Im Raum stehen ein vorzeitiger Abgang von Islam Slimani sowie eine Verpflichtung eines neuen Angreifers. Auf Grund der enormen Schuldenlast sind Sportdirektor Damien Comolli wie bereits zu Saisonbeginn auch in der Winter-Transferperiode die Hände gebunden.

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Erdem Ufak

Erdem Ufak

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol