Fenerbahce

Kolumne: Fenerbahce sollte die Schuld bei sich selbst suchen!

Im Fußball werden Spielerwechsel vollzogen um den Spielverlauf zu ändern. Wenn Ersun Yanal allerdings Spieler einwechselt, dann ändert sich die gesamte Mannschaft. Nachdem sich Hasan Ali Kaldirim während dem Aufwärmen verletzt hatte, musste der Fenerbahce-Coach sowohl die Positionen von drei Spielern als auch die gesamte Taktikformation verändern, da es keinen weiteren wirklichen Linksverteidiger in der Mannschaft gibt. Deshalb musste wie zu Saisonbeginn Nabil Dirar in die Linksverteidigung und Ozan Tufan nach rechts hinten ausweichen. Deniz Türüc, der für Kaldirim in die Aufstellung rückte, fand sich hinter Stürmer Kruse wieder. Der 57-jährige Übungsleiter, der während der Verletzung von Max Kruse das Zentrum mit drei Spielern befestigt hatte, musste erneut mit einem 4-2-3-1 antreten.

Die drei Musketiere

Die drei wichtigsten Akteure zu Saisonbeginn, die das starke Spiel von Fenerbahce ausmachten, waren Emre Belözoglu, Vedat Muriqi und Kruse. Der Kapitän war für das gute Aufbauspiel von hinten verantwortlich. Der frühere deutsche Nationalspieler traf vor dem gegnerischen Kasten zumeist die richtigen Entscheidungen, während Stürmer Muriqi sowohl durch seine Beweglichkeit Raum für seine Mitspieler schuf als auch im Strafraum bei Ballbesitz als Vollstrecker agieren konnte. Das Problem hierbei ist aber, dass im gesamten Team kein adäquater Ersatz für diese Spieler vorhanden ist. Die Frage lautete bisher immer, weshalb Fenerbahce so inkonstant auftritt.

Coach Yanal hat keine Alternativen

Das ist auf die Verletzungsphasen dieser drei Kicker zurückzuführen und somit im Grunde leicht zu beantworten. Das erste Spiel, in dem der unersetzliche Kapitän ausfiel, war das Spiel gegen den damaligen Tabellenführer Aytemiz Alanyaspor und zudem die erste Niederlage in der laufenden Saison. In Abwesenheit von Belözoglu lag die gesamte Last des Aufbauspiels auf den Schultern der beiden Innenverteidiger Jailson und Zanka. Allerdings taten sich die beiden gegen das Pressing des Mittelmeer-Vertreters sehr schwer und leisteten sich häufig Fehler. Mit diesem Spiel hat der Absturz der Gelb-Marineblauen begonnen. In den fünf Spielen, in denen Yanal ohne Kruse spielen musste, setzte er nicht auf Miha Zajc oder Ferdi Kadioglu, sondern auf Ozan Tufan, was wiederum das Angriffsspiel der „Kanarienvögel“ enorm beeinträchtigte. Auch wenn man die Partie gegen IH Konyaspor mit 5:0 für sich entschied, stammten vier dieser Tore aus der zweiten Reihe. Beim Sieg über Kasimpasa waren zwei Elfmeter und ein Eckball für die Treffer verantwortlich.

Die falsche Neun und Fenerbahce

Vergangene Woche waren sowohl Kruse als auch Muriqi aufgrund von Verletzungen nicht mit von der Partie. Und da merkte man den Schützlingen von Yanal gegen BtcTurk Yeni Malatyaspor ein gewaltiges Problem im Angriffsspiel an. Weil auch Mevlüt Erdinc ausfiel, versuchte der Trainer mit einer falschen Neun zu spielen. Der auserkorene hieß Alper Potuk, der zu Zeiten von Aykut Kocaman teilweise auf dieser Position zuhause war, der jedoch in dieser Saison unter Yanal eigentlich keine Rolle spielt. Im Zentrum waren wieder einmal drei Mittelfeldspieler von ähnlichem Format. Auf unerklärliche Art und Weise sah man auf der linken Außenbahn zudem einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler: Tolga Cigerci. Im Fußball ist die erste Aufgabe von den “falschen Neunern” nicht statisch wie ein eigentlicher Stürmer zu agieren, sondern durch ständige Bewegung und Beschäftigung des Gegners Räume für die Mitspieler zu schaffen. Auch Yanal hatte von Potuk ein solches Auftreten erwartet. Man kann darüber diskutieren, wie gut Potuk diese Aufgabe erledigt hat. Auch wenn er das perfekt hinbekommen hätte, würden weder Victor Moses über rechts noch Cigerci über links dies ausnutzen können, da sie nicht torgefährlich genug sind.

Yanal sieht Fehler ein

In der heutigen Zeit sind die populärsten Beispiele in Hinsicht der falschen Neun beim FC Liverpool oder Ajax Amsterdam vorzufinden. Wir wissen alle, dass wenn Roberto Firmino in die Tiefe rückt, Sekunden später entweder Mohammed Salah oder Sadio Mane gleich zu einer Torchance kommen werden. Bei den Niederländern konnten wir  in der letzten Saison insbesondere die Raumöffnungen von Dusan Tadic bewundern, was sich Donny van de Beek immer zunutze machte. Kurzgefasst: Wenn man mit einer falschen Neun spielen möchte, dann müssen die Spieler um ihn herum sehr agil sein und eine Bedrohung für die Defensive des Gegners darstellen. Yanal hat gegen Göztepe seinen Fehler von letzter Woche eingesehen und mit Garry Rodrigues auf der linken Außenbahn angefangen. Die falsche Neun durfte hingegen Kruse bekleiden. Vielleicht sah man ihn in der Süper Lig zum ersten Mal als die “False Nine”, aber in der Bundesliga hatte man ihn mehrmals auf dieser Position spielen sehen.

Göztepe mit klugem Matchplan

Göztepe hatte seinen Matchplan aber auch dementsprechend ausgerichtet und war in der Defensive vorbereitet. So war es kein Wunder, dass Alpaslan Öztürk oder Titi bei Versuchen von Kruse in die Tiefe zu gelangen, diesen passieren ließen. Sie haben das Risiko, wenn Kruse tatsächlich in Ballbesitz kommen sollte, in Kauf genommen und nicht ihre Positionen verlassen. Somit gab es keine freien Wege für Rodrigues und der Plan von Yanal hatte sich erledigt. Interessant war zudem, dass die erste und einzig richtige Chance in der ersten Halbzeit für die Gäste nach einer Flanke von Gustavo auf Kruse zustande gekommen war. Der frühere Nationalspieler Deutschlands hatte sich in typischer Stürmermanier hinter Verteidiger Öztürk versteckt und kam dann zu seinem Abschluss. Hier fiel auf, dass Fenerbahce keine falsche Neun, sondern einen echten Stürmer, also Muriqi im Spiel benötigt.

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Eine 94-prozentige Siegesquote nach eigener Führung

Nachdem Kruse seine Chance nicht verwerten konnte, gingen die Gelb-Roten zwei Minuten später in Führung. Vor der Partie stachen zwei Statistiken besonders hervor. Seit Anfang der letzten Saison gewann Göztepe in 46 Spielen 15 Mal, nachdem sie in Führung gegangen waren. Nur ein einziges Mal hatte man das Nachsehen. Das entsprach somit einer Siegesquote von 94 Prozent, was wiederum die beste Quote innerhalb der gesamten Liga war. Nach der Amtsübernahme von Ilhan Palut gewann man auch die ersten beiden Partien, nachdem man zuerst in Führung gegangen war. Auf der anderen Seite konnte der Ägais-Vertreter saisonübergreifend in 25 Spielen, in denen sie einem Rückstand hinterherliefen, nicht gewinnen. Außerdem war Göztepe mit Sivasspor und Malatyaspor zusammen die Mannschaft mit den meisten Toren außerhalb des Strafraums. Unmittelbar vor dem gegnerischen Tor taten sich die Gelb-Roten einfach schwer.

Belözoglu im Schatten von Napoleoni

Das bedeutete für den 19-maligen Meister im Umkehrschluss, dass man auf zwei Sachen zu achten hatte. Nicht in Rückstand geraten und auf die Distanzschüsse des Gegners achten. Beides klappte nicht – man lag nach sieben Minuten durch einen Fernschuss von Andre Castro zurück. Göztepe hat sich aber nach der Führung nicht zurückgezogen wie eine typische Süper Lig-Mannschaft, sondern versuchte Fenerbahce in der zweiten Reihe gezielt zu stoppen und mit den Balleroberungen ein schnelles Wechselspiel zu erzwingen. Insbesondere Hoffnungsträger und Kapitän Belözoglu tat sich in Deckung von Stefano Napoleoni sehr schwer an den Ball zu kommen. In der ersten Halbzeit kam der 39-Jährige nur einmal in der eigenen Hälfte ungestört zum Ball und schlug im Anschluss einen klasse Pass auf Türüc, der wiederum an Keeper Beto scheiterte. So war abzusehen, dass nur ein ruhender Ball zur Rettung eilen konnte. In der 45. Minute war es dann ein Eckball von Belözoglu, der mit Serdar Aziz einen Abnehmer fand. Das war gleichzeitig der erste Treffer in der Ferne nach 251 Minuten.

Außergewöhnliches wird durch VAR zum Alltag

Bezüglich der zweiten Halbzeit und der kuriosen Entscheidung des Videoschiedsrichters braucht man nicht noch mehr Worte verlieren. Ich bin mir nicht sicher, ob in der Geschichte des Fußballs jemals ein Treffer aberkannt wurde, um einen vorherigen Strafstoß des Gegners zu wiederholen. Aber durch den VAR werden solche außergewöhnlichen Szenen in nächster Zeit immer mehr zur Normalität werden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Begegnung zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg in der vergangenen Bundesliga-Saison. Zum Ende der ersten Halbzeit gab es eine elfmeterverdächtige Situation. Nach Begutachtung der Szene via VAR holte man die Spieler aus den Kabinen zurück und ließ den Strafstoß ausführen.

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Schiedsrichter ohne freie Entscheidungsäußerung

Viel spektakulärer ist zudem die Tatsache, dass wir eigentlich keinen VAR benötigen, um zu wissen, ob der Elfmeter ordentlich ausgeführt wurde oder nicht. Das muss uns eigentlich der Linienrichter, der bei Strafstößen auf der Grundlinie seine Position einnimmt, sagen. Aber er kann es nicht, weil es den VAR gibt. Wieso sollte er Initiative ergreifen? Somit spielt der VAR nicht nur mit den Gefühlen der Fußballer und Zuschauer, sondern beeinträchtigt auch die freie Entscheidungsäußerung der Schiedsrichter. Erheiternd ist aber auch, dass der Elfmeter nur begutachtet wurde, weil Fenerbahce im direkten Gegenzug einen Treffer erzielt hat. Meine Schlussfolgerung: Wenn die Gäste keinen Treffer erzielt hätten, würde man die Szene gar nicht genauer unter die Lupe nehmen.

Yanal riskiert alles und wird zunächst belohnt

Nach der eigenartigen Entscheidung um den Strafstoß, der in der 54. Minute zustande kam, aber erst zehn Minuten später wiederholt wurde, nahm Yanal alle Risiken in Kauf. Er brachte Muriqi für Zanka und hatte somit für einen Sechs-Positionen-Wechsel gesorgt. Gustavo rückte für Zanka in die Abwehr, Tufan ins Mittelfeld, Moses nach rechts hinten, Türüc für Moses auf die rechte Außenbahn, Kruse für Türüc auf die Zehn und schließlich Muriqi ganz nach vorne. Nach der 100-prozentigen Chance für die Gastgeber durch Cameron Jerome brachte Altay Bayindir den Ball wieder schnell ins Spiel. Kruse bekam auf links die Kugel und wollte vom echten Stürmer, der jetzt im Spiel war, Gebrauch machen. Muriqi hingegen machte nach der Ballannahme etwas Ungewöhnliches und legte den Ball unter den verzweifelten Blicken von Beto und Öztürk auf Rodrigues ab, der wiederum locker einschob.

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Göztepe marschiert ohne Gegenwehr

Jedoch hatte man nach dem Ausgleichstreffer ein gewaltiges Problem im Mittelfeld. Gustavo war in die Abwehr gerückt und Belözoglu sehr müde geworden. Somit war das Mittelfeld der Gäste nicht mehr standhaft. Göztepe hatte dann leichtes Spiel, weil sie nach jedem Ballgewinn ohne Gegenwehr durchmarschieren konnten. Yanal reagierte daraufhin ein weiteres Mal und brachte Jailson für den erschöpften Kapitän. Doch die erwartete Reaktion blieb trotz des Wechsels aus. Die Gelb-Roten waren dem Sieg sehr nah, hatten aber Schwierigkeiten im Abschluss. So kamen die Schützlinge von Yanal noch einmal glimpflich davon.

Schlussfazit: Planungsfehler vor Saisonbeginn

Im Endeffekt musste sich Fenerbahce mit dem dritten Punktverlust aus den letzten vier Begegnungen arrangieren. Viele werden den Punktverlust in Izmir auf die falschen Schiedsrichterentscheidungen zurückführen. Das aber wird Fenerbahce nicht wirklich viel bringen. Vielleicht sollte man der Tatsache ins Auge sehen, dass man nach dem Ausfall des Linksverteidigers auf drei Positionen oder als man den eigentlichen Stürmer ins Spiel brachte, auf sechs Positionen Veränderungen vornehmen musste. Das deutet auf grobe Fehler in der Kaderplanung hin. Vielleicht wäre das der logischere Ansatz. Leider fiel es uns immer leicht, die Schuld bei anderen zu suchen. Hier kann ich nur die Frage stellen: Wann hat man im türkischen Fußball bis auf ein paar Ausnahmen jemals die eigenen Fehler zugegeben?

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M. Cihad Kökten

M. Cihad Kökten

12 Kommentare

  1. Avatar
    3. Dezember 2019 um 10:36 —

    Ich finde die Überschrift einfach nur beschämend vom Autor!

    Es mag sein, das man auch die Kritik bei sich selbst suchen muss, das sollte man sogar! Jedoch bei solch desolaten Fehlentscheidungen, die wirklich ganz offensichtlich und bewusst gegen unseren Verein getätigt werden, muss man eben auch mal die eigenen Spieler und den Trainer in Schutz nehmen!

    Es steht für mich ebenso, wie meine Vorredner gesagt haben, außer Frage, das Yanal auf einen Saglam, einen Ferdi und einen Jailson setzten müsste!

    Jedoch bestätigt die Statistik auch Yanal, in dem wir wirklich in allen positiven Punkten, die es im Fußball gibt, bis auf Tore (dafür Abschlüsse und viel Aluminium im weg), auf Platz 1 sind!

    Das die Spieler und vllt sogar der Trainer, hier an Motivation verlieren können, darf man hier nicht außen vor lassen! Da sie merken das ein sehr krankes Spiel gegen uns getrieben wird und sie nichts dagegen machen können… Woche für Woche wird es immer schlimmer!

    Egal wie sehr uns Aziz in den Ruin getrieben hat, der hätte so ein Verhalten nie zugelassen, sondern wäre wieder in die Schirikabine gestürmt und hätte diesen in Angst versetzt! Unser Vorstand ist echt zu weich, denn spätestens bei dem 2 regulären Tor von uns, wobei man mit allen mitteln und Wegen versucht hat, einen Fehler zu finden, um das Tor abzuerkennen, sollte jedem klar sein, das hier gegen uns manipuliert wird!

    Hier gibt es ein “Gerücht”, zumindest geh ich noch von einem Gerücht aus, da ich es noch nicht auf BEINSports gesehen habe, wenn sich das bewahrheitet, darf der eine oder andere Schiri von unserer letzten Partie wohl um sein Leben bangen, denn bei dem Fanatismus, lässt man so etwas in der Türkei sicher nicht durch gehen.

    Das mit den Schiris bei denen wir unsere Partien gewonnen haben, immer noch wochenlang nicht pfeifen dürfen, ist weiterhin erhalten geblieben!

  2. Avatar
    3. Dezember 2019 um 8:08 —

    Die Schuld ganz klar bei Comolli und Yanal. Wie kann man auch Deniz Türüc,Mevlüt Erdinc und Adil Rami holen ? Wir holen uns Spieler die uns nicht weiterhelfen können. Wir spüren auch die Fehlkäufe der letzten Saison wie Tolgay Arslan,Sadik Ciftpinar und Serdar Aziz. Wir hätten einen richtigen Flügelspieler kaufen müssen Türüc ist keiner. Yanal holt Spieler mit Potenzial und lässt sie auf der Bank Ferdi Kadioglu, Miha Zajc, Murat Saglam. Hätte Yanal Ahnung von Fußball hätte er die Typen schon eingebaut. Zajc hätte er schon letzte Saison spielen lassen müssen. Saglam hat doch Leistungen in denn Testspielen gezeigt und wird nicht mehr berücksichtigt. Kadioglu zeigt Leistungen und spielt trotzdem nicht. Ich verstehe einfach nicht das Fussball Verständnis von Yanal. Mein Vorschlag ein neuer Trainer Lucien Favre wird bald verfügbar sein. Der baut uns ein gutes Team auf. Wir müssen soviel noch verändern im Verein.

  3. Avatar
    2. Dezember 2019 um 15:48 —

    Unsere Transferpolitik hat sich immer noch nicht geändert.
    Es wird immer noch versucht alte Star Spieler zu verpflichten, damit die dummen Türken ins Stadion gelockt werden.

    Unsere Liga ist schrott. Der türkische Fußballverband ist schrott.
    Unsere Spieler sind schrott. Unsere Jugendarbeit ist auch schrott.

    Aktuell ist die Türkei in der 5 Jahreswertung von Platz 10 auf 11 gerutscht.

    Die Ukraine hat uns überholt.

    Österreich hat in der aktuellen Saison mehr Punkte gesammelt als wir. Wir haben 3.800 Punkte aktuell und Österreich hat 4.400 Punkte.

    Türkei verliert am Ende der Saison 6.600 Punkte aus der Saison 15/16 und Österreich nur 3.800 Punkte.

    Somit wird ab nächste Saison die Türkei auf Platz 12 der 5 Jahreswertung rücken und Österreich auf Platz 11.

    Das steht so gut wie fest.

    Ab Platz 13 verlieren wir den direkten Champions League Platz.

    Auf Platz 12 wo die Türkei ab kommende Saison sein wird, kommen nur noch 2 Vereine direkt in die Europa League.

    Nicht zu vergessen sitzen Dänemark und Tschechien uns auf dem Nacken.

    Nicht zu glauben mit was für Länder wir uns messen müssen…

  4. Avatar
    2. Dezember 2019 um 14:29 —

    Wenn man Meister werden will, muss man unbedingt einen breiten Kader haben. Wenn EY am Ende der Saison beklagt, dass Muriqi, Emre B. und Kruse mal zwischen durch verletzt waren, ist das eher eine billige Ausrede als ein Grund.
    Wenn ich mir so FB anschaue wenn sie ohne Emre B oder Muriqi spielen, dann sieht das aus wie in der letzten Saison. Wer bitte spielt mit 3 DM’s? Vor allem mit Tolga auf dem Flügel?
    Es gibt wenige Alternativen für die 3 Spieler, einen Emre kann keiner ansatzweise ersetzen. Und einen Muriqi sowieso nicht. Die Alternativen sind mMn einfach türkischer Schrott. Das Spieler wie Adem Büyük oder Alper Potuk die Stürmer von GS oder FB sind, sagt eigentlich alles über die Transferpolitik aus. Verletzungen hin oder her.

    Bei GS sieht das auch nicht anders aus. Eher sollte man Spieler aus der eigenen Jugend spielen lassen als solche wie Deniz Türüc, Jimmy Durmaz oder sonstige zu kaufen.

    • Avatar
      2. Dezember 2019 um 18:11

      @kubinho74

      danke für deine sachlichen Kommentare.

  5. Avatar
    2. Dezember 2019 um 14:03 —

    Für die nächste Saison stelle ich mir unseren Kader so vor :

    —————————-Muriqi—————————–
    Garry——————–Kruse——————-Transfer
    —————–Jailson———Gustavo——————-
    Transfer————Aziz——Zanka———–Transfer
    —————————Bayindir—————————-

    Von Moses wird die Leihe enden.
    Auch von Isla endet der Vertrag.
    Sowie von Hasan Ali.

    Es müssen daher 3 Kracher Transfer für die LV,RV,RF Position her. Zumal diese außen Positionen sehr wichtig sind.

    Falls wir mit Glück Meister werden sollten,

    Von Kurzawa(27) LV endet der Vertrag.
    Von Jordon Ibe(23) RF endet auch der Vertrag.
    Von Fosu-Mensah(21) RV endet auch der Vertrag.

    Spieler mit Potenzial die mehr als genug für die Türkische Liga wären.

    Wenn wir diese 3 Spieler oben in die Startaufstellung Einsätzen würden, dann wäre ich schon sehr zufrieden.

    Aber so wie ich Ali Koc kenne wird mit
    Hasan Ali und Isla bestimmt verlängert, so wie er auch mit Holzfuß Dirar verlängert hat. Und für die RF Position kommt dann bestimmt irgend so ein türkischer Moruk wie Deniz Türüc und yallah ab in die neue Saison.

  6. Avatar
    2. Dezember 2019 um 13:42 —

    Ich bin auch der Meinung das eher gegen uns gepfiffen wird und nicht Neutral. Nichtsdestotrotz ist es unsere eigene Schuld warum wir in 13 Spielen nur lächerliche 22 Punkte sammeln konnten.

    Wieso schaffen wir es nicht aus eigener Kraft 3 Punkte zu holen ?
    Warum müssen wir in jedem verdammten Spiel auf die Schiedsrichter Entscheidung hoffen ? Vor allem gegen Anadolu Klubs ? Kardesim solche Klubs ala Sivasspor,Alanya,Konya,Kayseri und Co. diese musst du ohne wenn und aber 5:0 klatschen.

    Krasnodar kickt Trabzon auch mit 3:1 weg.
    Braga kickt Besiktas auch mit 3:1 weg.
    Bartislava gewinnt auch mit 4:2 gegen Besiktas.

    Diese europäische Niedrigklassen Klubs wie Batrislava,Braga und Co. gewinnen gegen unsere besten Klubs aus der Türkei mit deutlichem Abstand.

    Bratislava oder Braga würde Gözetepe mit 3:0 oder 4:0 klatschen aber Fenerbahce schafft nur ein 2:2

    Sie würden auch Malatyaspor mit 3:0 oder 4:0 klatschen
    aber Fenerbahce schafft hier auch nur ein 0:0

    Worauf ich hinaus will ist, dass Fenerbahce wie Besiktas und Trabzon genauso Scheiße ist und nicht Mal gegen die Niedrigklassen der Europäischen Klubs ankommt.

    Bratislava abrakadabra ist auch besser als Fenerbahce.

    Bizim halimiz cok üzücü bir durumda.

    Daher schaue ich nicht auf die Schiedsrichter sondern auf Fenerbahce.

    Ich bin mit Feners Leistung überhaupt nicht zufrieden.

    Ben bu Kulübü böyle kabul etmiyorum Arkadaslar.

    Ich sehe es nicht ein, dass Ersun Yanal immer noch der Trainer von Fenerbahce ist.

    Ich akzeptiere die Leistung der Fenerbahce Spieler nicht.

    Wir spielen auf Gut Glück Fußball und haben keine Taktik.

    Ich erwarte das Ali Koc dementsprechend handelt.

    Es ist nicht mehr lange bis ich schreibe ……Ali Koc Istifa.

    • Avatar
      2. Dezember 2019 um 18:10

      gebe dir 100% recht Ronaldo

      bizim hoca cöp
      takim cöp

      die Fans wollten Ersun, da habt ihr jetzt Ersun bekommen?
      Ersun aka “der ist schuld, der is schuld,” aman Ersun du bist nicht schuld ok wir habens kapiert.

      Wir haben umsonst Erwin Koeman verbraucht für diesen Spinner Ersun….

  7. Avatar
    2. Dezember 2019 um 12:12 —

    Naja, Fenerbahce hat krass viele Punkte bis jetzt nur aufgrund der Schiedsrichter liegen lassen, ansonsten würde man evtl. gar nicht diese Kolumne schreiben müssen weil wir Tabellenfürher wären mit einige Punkten Abstand.

  8. Avatar
    2. Dezember 2019 um 10:41 —

    Ich bin schon der Meinung, das wir in dieser Saison durch diverse Schiedsrichterentscheidungen klar Punkte verloren haben, aber noch viel mehr Punkte haben wir durch Ersun Yanals Feigheit verloren.

    Wir haben bis jetzt 13 Saisonspiele absolviert, in 4 Spielen davon haben wir kein einziges Tor erzielen können und das gegen Mannschaften wie z.B. Kayseri, Malatya oder Antalyaspor die ganz unten in der Tabelle stehen, das kann man doch nicht mit falschen Schiedsrichterentscheidungen erklären oder?

    Ersun Yanals Startaufstellungen und insbesondere die Spielerwechsel sind außerdem absolut sinnlos, ich meine von einem Alper Potuk, Tolgay Arslan und Kollegen können wir doch keinerlei Tore erwarten, das ist doch total schwachsinnig die aufs Feld zu schicken.

    Außerdem verstehe ich es nicht, wie sich ein Spieler wie Mevlüt Erdinc verletzen kann, wenn er niemals spielt, wie bekommt man denn sowas hin Hr. Yanal?

    Und dann diese ganzen Spieler auf den falschen Positionen….

    Wenn ich mir den aktuellen Spielerkader von FB so ansehe, dann haben wir einen weiteren gelernten Linksverteidiger der sich Ömer Caki nennt, wieso wird dieser Spieler nicht eingesetzt insbesondere dann, wenn Hasan Ali auf dieser Position verletzungsbedingt länger ausfällt?

    Auf der RV Position haben wir vor Saisonbeginn einen Spieler namens Murat Saglam transferiert, warum muss dort ein Victor Moses spielen Hr. Yanal?

    Warum setzen sie einen zentralen Mittelfeldspieler wie Tolga Cigerci auf LA ein, wenn wir hier mit Deniz Türüc oder Ferdi Kadioglu bessere Alternativen haben?

    Warum haben sie vor Saisonbeginn einen Michael Frey und Allahyar weggeschickt, wären diese beiden nicht bessere Alternativen auf der Stürmerposition gewesen als z.B. Alper Potuk?

    Das ganze hat nichts mit falschen Schiedsrichterentscheidungen zu tun, sondern waren ihre persönlichen falschen Personalentscheidungen die uns soviele Punktverluste beschert haben, dafür mache ich sie Hr. Yanal voll verantwortlich. Die Konsequenzen für all diese Entscheidungen müssen sie Hr. Yanal deshalb auch voll übernehmen, hierfür können sie nicht andere beschuldigen.

    • Avatar
      2. Dezember 2019 um 10:48

      Gebe dir Recht, es ist für mich unbegreiflich wieso ein Cigerci auf LA und Moses auf RV spielt etc.
      Vorallem wenn man bedenkt, immer wenn Kadioglu gespielt hat, war er ziemlich gut.

      Und die Sache mit Jailson auch unbegreiflich, er war sehr gut im DM wurde in die IV abgeschoben und auf die Bank.
      Eigtl war ein Gustavo Transfer nicht nötig, hätten mit Tufan Jailson und Emre genug leute im zm/DM

      Naja Yanal hat denke ich einfach absolut keinen Plan was er da macht und was er eigtl will….

  9. Avatar
    2. Dezember 2019 um 6:43 —

    Ich glaube nicht an die Meisterschaft.
    Hier fehlt es an allen Ecken.
    Viele sinnlose Spieler im Kader:
    Cigerci, Mevlüt, Rami, Arslan, Ekici, Potuk.

    Auch total überbewertet finde ich Victor Moses.

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