Trabzonspor

Fatih Tekke: „Ich hätte Bernd Schuster eine Kopfnuss verpassen müssen!“


Fatih „Sultan“ Tekke meldet sich zu Wort! Der Torschützenkönig der Süper Lig aus der Saison 2004/05 ließ seine Fußballerlaufbahn beim Fernsehsender „NTV“ Revue passieren. Dabei äußerte sich Tekke unter anderem über ein Angebot des FC Bayern München, eine für ihn negative Erinnerung an Bernd Schuster und seine Anlaufschwierigkeiten bei Zenit St. Petersburg. GazeteFutbol fasst zusammen! Fatih Tekke über…

… seine verletzungsbedingten Ausfälle in jungen Jahren

„Ich hatte es in meinen ersten Jahren bei der A-Mannschaft von Trabzonspor alles andere als leicht. Dabei erinnere ich mich an 2,5 sehr harte Jahre, in denen ich des Öfteren geweint habe. Als ich aufgrund eines Fußbruchs sehr lange ausfiel, wurde ich auf dem Trainingsgelände nicht einmal gegrüßt.“

… seine Kontroversen mit der Lokalpresse in Trabzon

„In Trabzon war ich immer wieder in Streitigkeiten mit der Presse und der Stadt verwickelt. In all diesen Themen war ich im Recht. Diese Probleme haben mir geschadet. Vielleicht hätte ich eine ganz andere Karriere haben können. Beispielsweise bin ich damals nicht freiwillig zu Altay gewechselt.“

… den geplatzten Wechsel zum FC Bayern

„Eine Verletzung hat mich daran gehindert, zum FC Bayern zu wechseln. Ein entsprechendes Angebot lag vor. Vielleicht wäre ich auch aufgrund meiner Ehefrau nicht gewechselt, aber die Offerten waren sehr vielfältig.“

… seine Meinung zum Videobeweis

„Wenn der VAR zu meiner Zeit als aktiver Fußballer vorhanden wäre, hätte ich vermutlich mindestens zwei Titelgewinne mehr auf dem Konto. Auch in der Nationalmannschaft hatte man hin und wieder das Gefühl, dass man benachteiligt wurde.“

… Gökdeniz Karadeniz

„Er war ein grandioser Fußballer. Abseits des Spielfeldes hatten wir nie Kontakt zueinander, aber auf dem Platz kannten wir unsere Laufwege in- und auswendig.“

… das damalige Interesse von Fenerbahce

„Damals spielten bei Fenerbahce viele Akteure, zu denen ich in einem sehr guten Verhältnis stand. Entsprechend trudelte zu Zenit-Zeiten ein Angebot vom Fenerbahce-Vorstand rein. Obwohl ich zugesagt habe, kam es dann am Ende nicht zum Wechsel. Traurig bin ich nicht darüber.“

… seine anfänglichen Schwierigkeiten in Russland

„Zunächst kam ich mit der Sprache kaum klar. Auch beim Essen hatte ich große Schwierigkeiten. Obwohl ich eigentlich nach England wechseln wollte, schickte mich der damalige Trabzonspor-Vorstand zu Zenit. Zudem habe ich das Gefühl, dass sich St. Petersburg untreu gegenüber mir verhalten hat. Die Hälfte des damaligen Kaders arbeitet heute beim Klub. Ich erhielt bislang nicht einmal eine Anfrage.“

… seine Auseinandersetzung mit Bernd Schuster

„Als ich bei Besiktas unter Vertrag stand, lief Schuster während eines Spiels zur Halbzeitpause in der Kabine auf mich zu. Er beleidigte und provozierte mich auf Englisch, weil ich den gegnerischen Innenverteidiger beim Spielaufbau nicht gestört hatte. Wenn ich heute daran denke, hätte ich ihm eine Kopfnuss geben müssen. So kann man mit einem Spieler nicht umgehen.“





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1 Kommentar

  1. 26. Oktober 2021 um 21:27 —

    Du trottel,
    Hättest du Bernd Schuster eine Kopfnuss gegeben, wären die letzten drei Hirnzellen die du jetzt scheinbar noch übrig hast wohl auch weg!
    Sei doch froh, dass du es gelassen hast! Da sieht man einfach auf welchem Niveau sich türkische Vorbildsfunktionäre bewegen, wenn die sich schon so äußern! Traurig!

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